Ist Ihnen ein Verstoß gegen das Lebensmittelrecht aufgefallen, sollten Sie immer zuerst dem Verkäufer oder Gastwirt Ihre Beschwerde vortragen. In aller Regel wird bei berechtigten Klagen der Betrieb selbst Ersatz leisten oder Missstände abstellen.
Die Lebensmittelüberwachungsbehörden sollten Sie jedoch insbesondere dann einschalten, wenn Ihre Reklamation nicht beachtet wird, sich die Vorkommnisse häufen oder gesundheitliche Störungen auftreten.
Ihre Hinweise werden unmittelbar bearbeitet und – sofern erforderlich – an die zuständige Lebensmittelüberwachungsbehörde zur Einleitung weiterer Maßnahmen übermittelt.
Wenn Sie gesundheitliche Beschwerden nach dem Verzehr eines Lebensmittels haben oder Sie sich durch seine Zusammensetzung, Aufmachung oder Werbeaussage getäuscht fühlen, können Sie eine Beschwerdeprobe bei der für ihren Wohnort zuständigen Lebensmittelüberwachungsbehörde bzw. bei jeder Polizeidienststelle abgeben.
Bei gesundheitlichen Beeinträchtigungen, sollten Sie immer einen Arzt aufsuchen und eine Diagnostik durchführen lassen. Für die Ermittlungen ist ein eventueller Keimstatus durchaus hilfreich.
Hinweis: Die Verbraucherbeschwerde sollte zeitnah erfolgen, damit nachteilige Veränderungen der Probe möglichst weitgehend ausgeschlossen werden können.
Bei kühlpflichtigen Lebensmitteln sollte auf einen gekühlten Transport geachtet werden.