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Berliner Bezirke machen Geschichte sichtbar: Gemeinsame Reihe zu lesbischer Kultur startet im April

Pressemitteilung Nr. 147 vom 16.04.2026

Die Bezirksämter Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf, Mitte, Pankow, Tempelhof-Schöneberg und Treptow-Köpenick rücken lesbisches Leben und FLINTA-Projekte in den Fokus der Stadtöffentlichkeit.

In einer Kooperation möchten die bezirklichen Queer- und Gleichstellungsbeauftragten gemeinsam mit lokalen Akteur_innen und Projekten ab dem 23. April 2026 lesbische Berliner Kultur in den verschiedensten Kiezen in den Mittelpunkt stellen.

Lesbisches Leben ist gesellschaftlich kaum sichtbar, zugleich sexualisiert und politisch aufgeladen. Dabei geraten die tatsächlichen Anliegen und Bedürfnisse häufig aus dem Blick. Lesbische Sichtbarkeit ist jedoch eine strukturell verankerte Aufgabe der gesamten Gesellschaft, die gezielte Förderung und die Anerkennung lesbischen Lebens einschließt.

Kai Münch, Queerbeauftragte_r von Tempelhof-Schöneberg:
„Der Blick auf die queere Berliner Stadtgeschichte ist noch immer stark männlich geprägt. Dabei blickt die Community auf eine lange lesbische Geschichte und vielfältige, sich immer neu erfindende Kultur in Berlin zurück. Nicht nur im Regenbogenkiez gibt es spannende Geschichte zu erzählen, sondern auch über Bezirksgrenzen hinweg. Die Queerbeauftragten der Berliner Bezirke möchten diese Vielfalt sichtbar machen.“

Jenny Bluhm, Queerbeauftragte aus Pankow:
„Es gibt so viele wertvolle Geschichten und Erinnerungen aus der FLINTA Community (Queere Frauen, Lesben, inter*, nicht-binär, trans* und agender Menschen), die in den Kiezen Berlins eingebettet sind und die uns helfen, das queer-politische Erbe der Stadt zu verstehen – von den frühen feministischen Bewegungen, über die Lesbenbewegung in der DDR bis hin zu den diversen queeren FLINTA Clubs, Kollektiven und Projekten, die Berlin in den letzten Jahrzehnten geprägt haben.“

Diese Reihe gibt uns die Gelegenheit, die Diversität innerhalb der lesbischen Community zu zelebrieren und gleichzeitig auf die Diskriminierungen hinzuweisen.

Weitere Informationen zu den geplanten stadtweiten Veranstaltungen finden Sie auf der Internetseite des Bezirksamtes Treptow-Köpenick.