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Sanierung des Rathauses Schöneberg gesichert
Pressemitteilung Nr. 118 vom 25.03.2026
Bezirksstadträtin Eva Majewski Sparacino erklärt:
„Die Sanierung des Rathauses Schöneberg ist gesichert! Dank dem Senat, der das Rathaus in die Investitionsplanung aufgenommen hat, können wir das Rathaus mit 147 Millionen Euro sanieren und ausbauen. Ein großer Erfolg für meine Kolleginnen und Kollegen aus dem Hochbau, die diese Maßnahme mühevoll vorbereitet und angemeldet haben.“
Das Rathaus Schöneberg ist ein historisches Gebäude mit einem hohen Sanierungsbedarf, der dem Bezirksamt seit Langem bekannt ist.
Nach der Rückgabe des Rathauses Schöneberg an den Bezirk Mitte der 1990er Jahre und der dann folgenden, langjährigen Sparpolitik fehlten die Bauunterhaltungsmittel, um das Gebäude adäquat zu erhalten. Lediglich kleine Investitionen, wie eine provisorische Datenverkabelung (die z.T. noch heute in Nutzung ist), wurden 1994/95 mit einer Anschubfinanzierung des Senats durch den Bezirk umgesetzt.
Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg hat seit 2011 Sanierungsmaßnahmen ergriffen, um die Betriebssicherheit des Hauses zu gewährleisten. Damit wurden die gravierenden Brandschutzdefizite des Rathauses Schöneberg ausgeräumt. Hierzu wurden 32 Millionen Euro aus bezirklichen Mitteln in Teilsanierungen investiert. Die gravierenden Brandschutzdefizite wurden mit dem Einbau einer modernen Brandmeldeanlage im gesamten Haus und einer Wassernebelanlage in den Veranstaltungsbereichen beseitigt. In diesem Zusammenhang wurde in den Fluren eine energieeffiziente, tageslicht- und präsenzgesteuerte LED-Beleuchtung eingebaut und ein Teil der Büroräume saniert.
Dennoch reichen die bezirklichen Eigenmittel bei Weitem nicht aus, die noch ausstehenden Sanierungen weiterzuführen. Daher wurde in einem mehrjährigen Planungsprozess ein Sanierungsgutachten erstellt und mit Kosten unterlegt. Dieses Sanierungsgutachten wurde 2025 von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen geprüft und die Kosten bestätigt. Der verbleibende Sanierungsstau beläuft sich danach auf 147 Millionen Euro und ist mit Senatsbeschluss von 2.September 2025 bereits konkret in der Investitionsplanung des Landes Berlin mit sechs Teilmaßnahmen verankert.
Die ersten beiden Teilmaßnahmen sind mit insgesamt 75,9 Millionen Euro für die Sanierung der restlichen Büroflächen und die Sanierung bzw. den Ausbau des Dachgeschosses vorgesehen und werden aktuell von der bezirklichen Baudienststelle vorbereitet. Da die Sanierungen im laufenden Betrieb durchgeführt werden, wird die Gesamtsanierung mindestens 14 bis 15 Jahre in Anspruch nehmen.
Bis dahin muss die veraltete Technik des Hauses in Betrieb gehalten werden. Dies wird durch die bezirkliche Baudienststelle mit großem Engagement sichergestellt. Dennoch wird es, wie in der Vergangenheit auch, immer wieder kurzfristige Ausfälle geben, da die Betriebssicherheit der technischen Anlagen mit steigendem Alter immer weiter abnimmt und Havarien nicht ausgeschlossen werden können.
Mit der Aufnahme in das Investitionsprogramm des Landes Berlin ist jetzt sichergestellt, dass das symbolträchtige Gebäude mittelfristig vollständig saniert wird und den Berlinerinnen und Berlinern auch in Zukunft erhalten bleibt.
Hintergrund: Der Zustand des Rathauses Schöneberg, hier insbesondere der Sanierungsstau des denkmalgeschützten Gebäudes wird aktuell in Presse und Rundfunk thematisiert. In der Außendarstellung erscheint es so, als sei dem Bezirk der Zustand des Gebäudes erst seit kurzem bekannt und es gäbe keine Aussicht auf Besserung.
Kontakt:
Büro der Bezirksstadträtin Eva Majewski Sparacino