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Baumbilanz 2025

Pressemitteilung Nr. 066 vom 25.02.2026

Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg zieht für das Jahr 2025 eine äußerst positive Bilanz im Bereich der Straßenbäume. Die Zahl der Neupflanzungen hat die notwendigen Fällungen deutlich übertroffen: 479 Neupflanzungen stehen 274 Fällungen gegenüber. Damit ist der Bestand innerhalb eines Jahres um 205 Straßenbäume gewachsen – so stark wie in keinem anderen Berliner Bezirk. Insgesamt steigt damit der Bestand auf 36.173 Straßenbäume an. Durchschnittlich steht alle 11 Meter (einseitig) ein Straßenbaum in Tempelhof-Schönebergs Straßen.

Bezirksstadträtin Dr. Saskia Ellenbeck:
“Straßenbäume prägen unser Stadtbild und sind weit mehr als nur Gestaltungselemente: Sie sorgen an heißen Tagen für Abkühlung, tragen zu einem besseren Stadtklima bei, reinigen die Luft von Schadstoffen und schaffen wertvolle Rückzugsräume für zahlreiche Tierarten. Dass wir unseren Baumbestand weiter stärken konnten, ist ein wichtiges Zeichen für Nachhaltigkeit und Lebensqualität in unserem Bezirk. Mein herzlicher Dank gilt den engagierten Mitarbeiter_innen, die mit großem Einsatz und Fachwissen zu diesem Erfolg beigetragen haben.“

Highlights aus den Ortsteilen

Die meisten Bäume wurden 2025 im Ortsteil Marienfelde gepflanzt. Allein am Mariendorfer Damm konnte der Baumbestand mit 30 Bäumen nachverdichtet werden.

In Schöneberg wurden stark versiegelte Bereiche fokussiert, wie die Wexstraße am Innsbrucker Platz (12 Stück), die Bülowstraße entlang der Hochbahn (10 Stück) oder die Hedwig-Dohm-Straße am Südkreuz (6 Stück). Im Dezember 2025 wurden außerdem drei neue klimaresiliente Bäume auf dem John-F.-Kennedy-Platz entlang der Martin-Luther-Straße gepflanzt. Sie wurden an den Stellen platziert, an denen in der Vergangenheit bereits Bäume standen. Die historische erste Baumreihe vor dem Rathaus Schöneberg ist damit wieder komplett.

In Lichtenrade wurden allein auf der Aschaffenburger Straße 14 Bäume zur Nachverdichtung des Baumbestandes gepflanzt. Am Kaiserplatz waren es ganze 12 Stück.

In Mariendorf und Tempelhof wurden die Bäume gleichmäßig auf Wohnstraßen verteilt. In Tempelhof lag ein besonderes Augenmerk auf der Gartenstadt Tempelhof.

Bäume leiden unter Stress

Circa 2.500 Euro und fünf Jahre Pflege werden benötigt, um einen Baum zu pflanzen und ihn soweit großzuziehen, dass er ohne intensiven Pflegeaufwand weiterwachsen kann. Natürlich sind auch Fällungen von schadhaften und kranken Bäumen notwendig, wenn sie eine Gefahr darstellen. Der Bezirk genehmigt Baumfällung dann, wenn sie eine Gefahr darstellen oder aufgrund von Baumassnahmen unvermeidbar sind. Vermeidbare Baumfällvorhaben werden dagegen grundsätzlich nicht genehmigt. Straßenbäume leiden unter einer Vielzahl an Stressfaktoren wie durch Fahrzeuge verdichtete Böden, umliegende Baumaßnahmen, Hundeurin, Streusalz und Schädlingsbefall. Auch die Trockenheit, Hitze und Extremwetterereignisse der letzten Jahre haben zum Stress beigetragen und vielen Bäumen zusätzlich geschadet.

Klimaresiliente Baumarten

Den Hauptanteil der Straßenbäume im Bezirk machen Linden, Ahorn, Eichen, Platanen und Kastanien aus. Die neu gepflanzten Bäume werden vom zuständigen Fachbereich Grünflächen des Straßen- und Grünflächenamtes Tempelhof-Schöneberg zunehmend nach ökologischen Gesichtspunkten und ihrer Beständigkeit gegenüber dem Klimawandel ausgesucht. Auch im letzten Jahr wurden daher neben beständigen Linden-, Eichen-, Ulmen- und Ahornsorten verstärkt trockenheitsresistente Arten wie z.B. Esskastanien, Robinien, Eschen, Schnurbäume und Europäische Zürgelbäume gepflanzt. Diese Maßnahmen dienen der langfristigen Sicherung und Förderung einer gesunden städtischen Umwelt.
Hinweis: In der Bilanz sind lediglich die Straßenbäume aufgrund ihrer besonderen Standortbedingungen aufgeführt, nicht aber die Bäume in Parks und Grünanlagen.