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Feierliche Würdigung: Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg verleiht Verdienstmedaillen und Förderpreis 2025

Gruppenbild mit mehreren Personen, die in einer langen repräsentativen Halle stehen

Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann (links) und Bezirksstadtrat Matthias Steuckardt (rechts) zusammen mit den Preisträger_innen der Verdienstmedaillen und des Förderpreises 2025

Pressemitteilung Nr. 479 vom 15.12.2025

Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg hat am 12. Dezember 2025 im Rahmen einer feierlichen Zeremonie die diesjährigen Verdienstmedaillen und den Förderpreis der Bezirksverordnetenversammlung verliehen. Damit würdigte der Bezirk das außerordentliche und nachhaltige Engagement von acht Einzelpersonen sowie einem herausragenden Projekt, die sich in besonderer Weise um die Gemeinschaft verdient gemacht haben.

Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann:
„Die Verleihung der Verdienstmedaillen und des Förderpreises symbolisiert den alljährlichen Höhepunkt der Anerkennungs- und Dankeskultur im Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Es ist mir eine Ehre, das großartige Engagement sichtbar zu machen, welches unseren Kiez aktiv gestaltet und oft im Stillen geschieht.“

Die Verdienstmedaillen 2025

Insgesamt acht Bürger_innen wurden für ihre herausragenden, mindestens achtjährigen ehrenamtlichen Leistungen mit der Verdienstmedaille des Bezirks ausgezeichnet. Die Preisträger_innen 2025 sind:

  • Oliver Schultz: Seit Jahrzehnten ist er im Technischen Hilfswerk (THW) aktiv, prägt mit seinem langjährigen Engagement das Ehrenamt im Bezirk maßgeblich und leitet seit 2005 den Ortsverband Tempelhof-Schöneberg.
  • Thomas Wittwer: Er engagiert sich seit über vier Jahrzehnten mit großer Kontinuität für die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) im Bezirk Tempelhof und hat bis heute mehr als 20.000 Wachstunden geleistet.
  • Klaus Rhode: Seit 1977 ist er Mitglied der DLRG Schöneberg, engagiert sich kontinuierlich in vielfältigen Bereichen und steht dem Bezirk Schöneberg seit über 20 Jahren als Geschäftsführer zur Verfügung.
  • Jörg Riederer: Als Einheitsführer der Einsatzeinheit Berlin-Süd der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. seit 1999 deckt er das gesamte Einsatzgebiet im Berliner Süden ab und ist aktiv im Katastrophenschutz und Sanitätsdienst.
  • Frank Merz: Im Café Ulrichs der Berliner Aids-Hilfe e.V. ist er seit 2006 ehrenamtlich aktiv und trägt durch seine Betreuung, Konfliktvermittlung und Unterstützung wesentlich zur offenen und inklusiven Atmosphäre des Treffpunkts bei.
  • Marie Günzel-Moiske: Sie engagiert sich seit 2016 im Projekt „Erste Hilfe Deutsch“ der Initiative „Wel(l)come-In“ für geflüchtete Menschen, koordiniert seit 2021 das Team der Ehrenamtlichen und unterstützt maßgeblich die gesellschaftliche Teilhabe.
  • Frank-Lutz Langer: Seit über 26 Jahren engagiert er sich im Vorstand der Fußballvereinsliga Berlin und gestaltet das Vereinsleben auf vielfältige Weise mit, unter anderem als Kassenzuständiger beim TSV Mariendorf.
  • Sven Wallrich: Er engagiert sich seit über 30 Jahren im Technischen Hilfswerk (THW) Tempelhof-Schöneberg, ist Gruppenführer der Fachgruppe Infrastruktur und unterstützt maßgeblich THW-Einsätze sowie Veranstaltungen im Bezirk.

Der Förderpreis der Bezirksverordnetenversammlung

Der mit 1.000 Euro dotierte Förderpreis der Bezirksverordnetenversammlung wurde in diesem Jahr an das MediationsZentrum Berlin e.V. vergeben.

Der gemeinnützige Verein, der 2003 in Schöneberg gegründet wurde, setzt sich für konstruktive Konfliktarbeit ein. Mit rund 40 ausgebildeten Mediator_innen bietet das Zentrum ehrenamtliche Mediationen und Konfliktberatungen für Nachbar_innen, Familien und diverse andere Gruppen an. Über die Gemeinwesenmediation hinaus wirkt der Verein aktiv in die Gesellschaft hinein und legt einen Schwerpunkt auf Bildungsarbeit zu Mediationsmethoden und gewaltfreier Kommunikation.

Mit dem Förderpreis werden vorbildliche Leistungen von Personen, Gruppen oder Projekten, die im Dienst der Gemeinschaft und im Bezirk erbracht wurden, öffentlich anerkannt und gefördert. Die Jury würdigte mit ihrer Wahl das vielfältige Engagement des MediationsZentrums Berlin e.V. für ein friedliches Miteinander im Bezirk.