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Fahnenhissung Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen

Pressemitteilung Nr. 429 vom 17.11.2025

Am Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen hissen Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann, die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Julia Selge und die Mitarbeiterin zur Umsetzung der Istanbul-Konvention Cleo Meinhold mit Vertreter_innen der Frauen- und Mädchenprojekte, der Bezirkspolitik und der Antigewaltprojekte die landeseigene Antigewaltfahne, um gemeinsam ein deutliches Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen.

Dienstag, 25. November 2025 um 16:00 Uhr

auf dem John-F.-Kennedy-Platz, vor dem Rathaus Schöneberg, 10825 Berlin

Ebenfalls wird erstmalig am 25. November 2025 um 13:30 Uhr die berlinweite Antigewaltfahne vor dem Rathaus Tempelhof vom stellvertretenen Bezirksbürgermeister Matthias Steuckardt und Bezirksstadträtin Dr. Saskia Ellenbeck gehisst.

Mit der Beflaggung des Rathauses Tempelhofs und der Fahnenmasten, auch der hoheitlichen, am Rathaus Schöneberg setzt der Bezirk ein starkes, sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die „Rote-Schuhe-Aktion“, die in Kooperation mit den Mädchenfreizeiteinrichtungen im Bezirk entstanden ist. Die Mädchen haben sich in ihren Einrichtungen mit dem Thema Gewalt auseinandergesetzt, rote Schuhe bemalt und stellen diese öffentlich aus. Jedes Paar rote Schuhe steht symbolisch für eine Frau, die Opfer eines Femizids wurde. Die bemalten Schuhe werden am 25. November 2025 um 16:00 Uhr im Rahmen der Fahnenhissung vor dem Rathaus Schöneberg aufgestellt und sichtbar gemacht.

Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann:
„Wir müssen uns den schrecklichen Fakten stellen. Fast jeden zweiten Tag wird in Deutschland eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner ermordet. Frauenmorde sind der extremste Ausdruck eines tief verwurzelten gesellschaftlichen Problems – der systematischen Gewalt gegen Frauen. Sie sind keine isolierten Taten, sondern Ausdruck patriarchaler Strukturen, die Frauen unterdrücken, entmündigen und im schlimmsten Fall ihr Leben kosten. Wir hissen die landesweite Antigewaltfahne als Symbol für unsere Solidarität mit den Überlebenden und den Angehörigen der Betroffenen. Nur, wenn wir gemeinsam und dauerhaft gegen diese Gewalt aufstehen, können wir etwas verändern.“