Junge Menschen stehen in Lebensphasen, die von tiefgreifenden Veränderungen geprägt sind, Schulabschlüsse, Ausbildungsbeginn, Umzüge, neue Lebensabschnitte oder Krisenerfahrungen wie die Pandemie. Diese Übergänge bergen Chancen, können aber auch soziale Netzwerke schwächen und Einsamkeit fördern. Laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung fühlt sich mehr als die Hälfte der 18- bis 35-jährigen in Europa moderat bis stark einsam.
Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann betont:
„Einsamkeit geht nicht nur die davon Betroffenen an. Sie ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung. Gerade auf lokaler Ebene können wir Strukturen schaffen, die Zusammenhalt fördern, durch soziale Orte, Beteiligung und Engagement.“
Der Fachtag beleuchtet, wie sorgende Gemeinschaften entstehen können, wie digitale Beratungsangebote und Beteiligungsprojekte Einsamkeit vorbeugen und wie mobile Jugendarbeit sowie kreative Methoden junge Menschen erreichen.
Neben wissenschaftlichen Perspektiven werden praxisnahe Projekte vorgestellt, die zeigen, wie lokale Akteur_innen, Organisationen und Vereine soziale Teilhabe stärken können.