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Konzertabend im Regenbogenkiez: „Schönheit gegen Gewalt“ verzaubert Publikum

Pressemitteilung Nr. 317 vom 05.09.2025

Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann eröffnete das Serenadenkonzert

Josefine Göhmann (Sopran), Tilmann Albrecht (Cembalo) und Andreas Arnold (Laute) begeistern ihr Publikum.

Klassische Musik unter freiem Himmel – bereits zum achten Mal fand am Mittwochabend das Serenadenkonzert „Schönheit gegen Gewalt“ im Schöneberger Regenbogenkiez statt. Es wurde von „Circle of Cultures – Forum der Kulturen zu Fragen der Zeit e.V.“ veranstaltet. Das Konzert wurde vom Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg gefördert.

Neben mehreren hundert Stammgästen auf den Sitzplätzen verweilten auch zahlreiche Passanten, die die Straßen säumten, um Musik und Projektion auf dem Platz Eisenacher Straße Ecke Fuggerstraße zu erleben.

Als Sängerin wurde erneut die preisgekrönte Sopranistin Josefine Göhmann gewonnen. Begleitet wurde sie von Tilmann Albrecht am Cembalo und Andreas Arend an der Laute. Sie trugen italienische und niederländische Kompositionen aus dem 17. Jahrhundert vor und schlossen ihr Programm mit einer zeitgenössischen Komposition des estnischen Komponisten Arvo Pärt.

Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann begrüßt die Künstler_innen und Gäste des Serenadenkonzertes.

Tempelhof-Schönebergs Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann eröffnete das Konzert mit einem Grußwort.

Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann:
„Im Schöneberger Norden, wo es öfter mal etwas rauer zugeht, wollen wir aufeinander achten. Wir wollen die Probleme mit Gewalt in dieser Gegend nicht kleinreden und heute die Gelegenheit nutzen, um der engagierten Nachbarschaft etwas zurückzugeben. Heute Abend ist Zeit, Schönheit zu genießen und Austausch zu finden.“

Das Konzert wurde filmisch untermalt von Projektionen, die unter anderem ein spektakuläres Tafelbild von Maastricht aus dem Jahr 1638 und gegenwärtige Fotos des berühmten ukrainischen Fotografen Boris Mikhailov aus Charkiw zeigen.

Wie die dargebotenen Kompositionen einen Bogen aus der Zeit des Barocks bis heute spannen, so taten dies die Projektionen mit Bildern aus der Zeit des 80-jährigen Krieges (1568 bis 1648) zur heutigen Kriegssituation in der Ukraine.

Das Projekt „Schönheit gegen Gewalt“ wurde 2017 von Regisseur Pascual Jordan und Professor Rudolf Prinz zur Lippe (verstorben im September 2019) ins Leben gerufen.