Am 17.07.2025 hat Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann an der Löcknitz-Grundschule feierlich die Jugendkompetenzpässe an Schüler_innen der sechsten Klasse überreicht, die sich im Rahmen des Projekts „Mauer des Gedenkens“ besonders engagiert haben. Die Veranstaltung, die in enger Zusammenarbeit zwischen der Schule und dem Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg durchgeführt wurde, würdigt ein einzigartiges Erinnerungsprojekt, das in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen feiert.
Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann:
„Was hier geschaffen wurde, ist weit mehr als ein Schulprojekt – es ist gelebte Verantwortung, es ist Haltung, es ist ein starkes Zeichen gegen Antisemitismus und für eine menschliche Gesellschaft.“
Die „Mauer des Gedenkens“ auf dem Schulhof der Löcknitz-Grundschule ist ein wachsendes Mahnmal, das von den Schüler_innen jedes Jahr erweitert wird. In intensiver Recherchearbeit setzen sich die Kinder mit Biografien jüdischer Nachbar_innen auseinander, die während der NS-Zeit verfolgt und ermordet wurden. Sie gestalten Gedenksteine mit Namen, Daten und Geschichten, viele davon Menschen, die einst im selben Kiez lebten.
Als besondere Gäste begrüßte der Bezirksbürgermeister gemeinsam mit Ines Walther, der Schulleiterin der Löcknitz-Grundschule, Carolin Henke, die Staatssekretärin für Bildung, Jugend und Familie, sowie Anan Zen, den Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit der Botschaft des Staates Israel.