Am 3. Juli 2025 wurde im Willy-Brandt-Saal des Rathauses Schöneberg ein starkes politisches und gesellschaftliches Zeichen gesetzt: Tempelhof-Schöneberg hat als erster Berliner Bezirk den Preis für queere Vielfalt verliehen – eine neue Form der Anerkennung, die künftig jährlich vergeben wird und queeres Engagement dauerhaft in den Mittelpunkt rückt.
Mehr als 120 Gäste aus Zivilgesellschaft, Community, Kirche und Politik nahmen an der feierlichen Premiere teil. Eingeladen hatte das Bezirksamt auf Grundlage eines Beschlusses der Bezirksverordnetenversammlung. Mit dem Preis werden Personen, Projekte oder Initiativen ausgezeichnet, die sich mit besonderem Engagement für Sichtbarkeit, Teilhabe und Rechte von LSBTIQ*-Menschen im Bezirk einsetzen. Die Auszeichnung ist mit 1.000 Euro dotiert.
Bereits zur ersten Ausschreibung wurden 15 Vorschläge aus der Community eingereicht, ein starkes Signal für das Vertrauen in diesen neuen Rahmen und Ausdruck des vielfältigen, lebendigen queeren Engagements im Bezirk. Fünf der eingereichten Persönlichkeiten und Projekte wurde von einer Jury aus Mitgliedern des Ausschusses für Frauen, Queer- und Inklusionspolitik sowie dem Bezirksbürgermeister ausgewählt und vorgestellt.