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Entscheidung nicht aufschieben: Gesundheitsstadtrat ruft zur Auseinandersetzung mit dem Thema Organspende auf

Pressemitteilung Nr. 205 vom 05.06.2025

Seit 1983 findet am ersten Samstag des Monats Juni der bundesweite Tag der Organspende statt. Auch am 7. Juni 2025 stehen überall in der Bundesrepublik Menschen im Fokus der Öffentlichkeit, die als Patient_in dank einer Spende überleben konnten – ebenso wie die Schicksale derer, die selbst Organe gespendet haben. Gesundheitsstadtrat Oliver Schworck ruft aus diesem Anlass die Bürger_innen in Tempelhof-Schöneberg dazu auf, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, ob sie nach dem eigenen Tod Organe oder Gewebe spenden würden. Nach wie vor hat eine Mehrheit der Bevölkerung ihre Einstellung zur Organspende nicht schriftlich festgehalten. Angehörige müssen deshalb oftmals in einer emotional belastenden Situation den mutmaßlichen Willen für oder gegen eine Spende erklären. Diese stellvertretende Entscheidung fällt in den meisten Fällen negativ aus.

Gesundheitsstadtrat Oliver Schworck:
“Voraussetzung für eine Transplantation ist die eindeutige Einwilligung zur Spende. Eine Auseinandersetzung mit dieser Frage ist deshalb nötig und wichtig. Wir alle könnten jederzeit durch einen Unfall oder eine Krankheit in die Situation geraten, selbst auf eine Organ- oder Gewebespende angewiesen zu sein. Gleichzeitig sind die meisten Menschen potenzielle Spender_innen – unabhängig vom Alter, denn der Zustand der Organe ist entscheidend. Bitte entlasten Sie Ihre Angehörigen und halten Sie Ihre Entscheidung schriftlich fest. So schaffen Sie Klarheit – und retten im besten Fall Leben.”

Um die eigene Entscheidung zu dokumentieren, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Am einfachsten ist es, einen Organspendeausweis auszufüllen und diesen ständig mit sich zu führen. In diesem Ausweis kann im Übrigen auch die vollständige Ablehnung einer Spende zum Ausdruck gebracht werden. Im Dienstgebäude „Haus der Gesundheit und Familie“ in Mariendorf und in den Bürgerämtern des Bezirks liegen in den Prospektständern Materialien und Organspendeausweise zum Ausfüllen bereit. Sollten einmal keine Flyer vorhanden sein, freuen sich die Mitarbeitenden über einen kurzen Hinweis und füllen die Informationen umgehend auf.

Informationen zum Tag der Organspende und zum Verfahren gibt es auf der Internetseite der Stadt Regensburg, die den diesjährigen Aktionstag ausrichtet.
Dort sind auch die Möglichkeiten erläutert, die zur Dokumentation der eigenen Entscheidung über eine Organ- oder Gewebespende zur Verfügung stehen.