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Ausstellung „Berlin eins – Die Neunziger“

Pressemitteilung Nr. 191 vom 28.05.2025

Fotografieausstellung von André Kirchner, Nelly Rau-Häring, Peter Thieme

Die Ausstellung vereint drei fotografische Positionen und Lebenswege im Berlin der 1990er Jahre, dem ersten Jahrzehnt nach dem Fall der innerdeutschen Mauer. Gemeinsam blicken die drei Fotografierenden von außen auf die fremde Großstadt, die sich eben erst anschickte, wieder eins zu werden aus den Verwüstungen, die ihr Bombenkrieg und Abriss, Autobahn- und Mauerbau zufügten. 1990/91 kreuzten sich erstmals ihre Wege im gemeinsamen Engagement für die Stadtfotografie.

Fotoausstellung „Berlin eins – Die Neunziger “
von André Kirchner, Nelly Rau-Häring und Peter Thieme

Laufzeit: 21. Juni bis 28. September 2025

in der Kommunalen Galerie Haus am Kleistpark
Grunewaldstraße 6-7, 10823 Berlin

Peter Thieme und André Kirchner sind gleichermaßen fasziniert von den städtebaulichen Brachen wie von den Fehlstellen der Architektur, die sie auf den Mattscheiben ihrer analogen Großformatkameras kopfstehen ließen. Nelly Rau-Häring hingegen fokussiert sich in ihrer Fotografie auf die Menschen. In den klassischen Fotografien im Spektrum zwischen dokumentarischem Blick und Poesie ist das Lebensgefühl im Berlin jener Jahre zu entdecken. Das ermöglicht es, sich mit dem Wandel der Stadt Berlin wie dem Einfluss von Geschichte auf das individuelle Leben auseinanderzusetzen, aber auch die Entwicklung des Mediums Fotografie im Spektrum von dokumentarischem Ansatz und künstlerischer Autorenfotografie nachzuvollziehen.

Die gebürtige Schweizerin Nelly Rau-Häring war bereits 1965 nach Berlin (West) gekommen, um am Lette-Verein die Fotografie zu erlernen. Bis zu ihrer Rückkehr nach Basel 2006 arbeitete sie als freie Fotografin in der Stadt. Präsent blieb sie durch viele Ausstellungen und Buchveröffentlichungen zum Thema Berlin, Ost und West – zuletzt 2024 mit einer Monografie in der Edition Frölich Berlin.

André Kirchner, aufgewachsen in München, kam 1981 als Student der klassischen Philologie nach Berlin (West) an die Freie Universität. Bald darauf brach er das Studium ab, um sich als Autodidakt ganz der Fotografie zu verschreiben. 1984/85 besuchte er die „Werkstatt für Photographie“ in Kreuzberg und lebt seither als Fotograf, Autor und Galerist in Berlin.

Peter Thieme, in Chemnitz geboren, studierte von 1986 bis 1991 Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. 1988 zog er nach Berlin (Ost) und lebt seither als freier Fotograf und Dozent für Fotografie in Berlin.

Kommunale Galerie Haus am Kleistpark:

  • Schwarzweißfotografie von drei Menschen, die auf einem riesigen Erdhaufen stehen. Im Hintergrund sind drei Hochhäuser.

    Potsdamer Platz Im Blau, November 1999 bis Juni 2000

  • Schwarzweißfotografie von Gebäuden und eine Werbeschild an einer Straße.

    Bessel-, Ecke Charlottenstraße, Kreuzberg 2000

  • Schwarzweißfotografie von einen großen Gebäude hinter einer freien Baufläche.

    Mosse-Haus. Leipziger Platz, Dezember 1997