Die industrielle Geschichte Tempelhof-Schönebergs prägt den Bezirk bis heute – sichtbar, lebendig und voller Zukunftspotenzial. Fabriken, Werkstätten und Handwerksbetriebe waren einst das Rückgrat der lokalen Wirtschaft und sind noch immer eindrucksvolle Zeugnisse des städtischen Wandels. Viele dieser historischen Gebäude wurden bewahrt und für neue, kreative und zukunftsweisende Nutzungen geöffnet.
Der vierte Band der „Berliner Schriften zur Industriekultur“ widmet sich genau diesem Wandel: Er zeigt, wie Industriekultur Brücken schlägt – zwischen Geschichte und Gegenwart, zwischen Nutzung und Neubelebung.
Bezirksstadträtin Eva Majewski, zuständig für Stadtentwicklung und Facility Management, betont:
“Die Industriekultur verbindet unser historisches Erbe mit den Anforderungen der modernen Stadt. In Tempelhof-Schöneberg erhalten und nutzen wir historische Bauten für eine nachhaltige und zukunftsfähige Stadtentwicklung.”
Joseph Hoppe, Leiter des Berliner Zentrum Industriekultur:
“Wer sich mit der Industriekultur in Tempelhof-Schöneberg beschäftigt, geht auf eine echte Entdeckungsreise. Keine andere Region in Berlin bietet so viele noch aktive Industriebetriebe und interessante Nachnutzungsprojekte. Die bzi-Radtour „Eisenbahn und Landebahn“ bietet außerdem den besten Zugang zu diesen oft versteckten Orten.”