Technischer Fehler bei Online-Beantragungen

Bitte beachten Sie unsere Mitteilung, wenn Sie in der Zeit vom 11.03.2026 bis 16.03.2026 eine der folgenden Dienstleistungen online beantragt haben: Unterhaltsvorschuss, Kita-Gutschein, Ehe-, Geburts- oder Sterbeurkunde, Wohnberechtigungsschein, Wohngeld, Leistungen nach dem Bildungs- und Teilhabepaket

Industriekultur in Tempelhof-Schöneberg: Vergangenheit bewahren, Zukunft gestalten

Pressemitteilung Nr. 118 vom 03.04.2025

Ullsteinhaus

Die industrielle Geschichte Tempelhof-Schönebergs prägt den Bezirk bis heute – sichtbar, lebendig und voller Zukunftspotenzial. Fabriken, Werkstätten und Handwerksbetriebe waren einst das Rückgrat der lokalen Wirtschaft und sind noch immer eindrucksvolle Zeugnisse des städtischen Wandels. Viele dieser historischen Gebäude wurden bewahrt und für neue, kreative und zukunftsweisende Nutzungen geöffnet.

Der vierte Band der „Berliner Schriften zur Industriekultur“ widmet sich genau diesem Wandel: Er zeigt, wie Industriekultur Brücken schlägt – zwischen Geschichte und Gegenwart, zwischen Nutzung und Neubelebung.

Bezirksstadträtin Eva Majewski, zuständig für Stadtentwicklung und Facility Management, betont:
“Die Industriekultur verbindet unser historisches Erbe mit den Anforderungen der modernen Stadt. In Tempelhof-Schöneberg erhalten und nutzen wir historische Bauten für eine nachhaltige und zukunftsfähige Stadtentwicklung.”

Joseph Hoppe, Leiter des Berliner Zentrum Industriekultur:
“Wer sich mit der Industriekultur in Tempelhof-Schöneberg beschäftigt, geht auf eine echte Entdeckungsreise. Keine andere Region in Berlin bietet so viele noch aktive Industriebetriebe und interessante Nachnutzungsprojekte. Die bzi-Radtour „Eisenbahn und Landebahn“ bietet außerdem den besten Zugang zu diesen oft versteckten Orten.”

Flughafen Tempelhof

Von der gründerzeitlichen Backsteinarchitektur bis zu modernen Industriekomplexen – zahlreiche Orte im Bezirk veranschaulichen die Entwicklung Berlins als Wirtschafts- und Innovationsstandort. Das ehemalige Reichspostzentralamt, das Ullstein-Druckhaus oder der erste große Flughafen Deutschlands sind nicht nur Zeugnisse vergangener Epochen, sondern auch heute Teil eines lebendigen Stadtgefüges. Auch die Malzfabrik, ein Industriebau aus der Kaiserzeit, hat eine neue Bestimmung gefunden – als Zentrum für Kunst, Kultur und nachhaltiges Unternehmertum.

Weitere Beispiele erfolgreicher Transformation sind das Tempelhofer Feld und der Natur Park Südgelände. Beide zeigen, wie ehemalige Industrie- und Verkehrsinfrastrukturen mit innovativen Konzepten neu belebt und in die Stadtentwicklung eingebunden werden können.

Natur-Park Südgelände

Der neue Band der „Berliner Schriften zur Industriekultur“, herausgegeben vom Berliner Zentrum Industriekultur (bzi), stellt diese und viele weitere Orte in Tempelhof-Schöneberg auf jeweils einer Doppelseite vor – reich bebildert mit Archivmaterial, historischen Aufnahmen und aktuellen Fotografien. Ergänzt werden sie durch Karten und Hintergrundinformationen zu heutigen Nutzungskonzepten.

Ein besonderes Highlight ist die vom bzi entwickelte Radtour „Eisenbahn und Landebahn“, die Interessierte auf zwei Rädern oder zu Fuß durch die Industriegeschichte des Bezirks führt.

Verfügbarkeit und weitere Informationen

Der vierte Band der „Berliner Schriften zur Industriekultur“ erscheint im Berliner L&H Verlag und ist ab dem 10. April 2025 im Buchhandel sowie online für 12 Euro erhältlich. Weitere Informationen und Leseproben stehen auf der Website des Berliner Zentrums Industriekultur zur Verfügung.

Weitere Bilder zum Download finden Sie im Cloud-Service der bzi.