Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg setzt sich für mehr Inklusion und Chancengleichheit in der musikalischen Bildung ein. Die Leo Kestenberg Musikschule möchte ein inklusiver Bildungsort sein, der Vielfalt unterstützt und stabilisierende Ansätze der Traumatherapie in die Musikpädagogik integriert. Um diesen Anspruch umzusetzen, bilden geschulte Lehrkräfte der Musikschule das Kollegium intern weiter.
Mit der frisch erschienenen Broschüre der Musikschule „Sprachförderung mit Musik“ wird dieses Thema aufgegriffen und anhand eines Projekts von Musikschullehrkräften mit Kindern in Willkommensklassen konkretisiert.
Bezirksstadtrat Tobias Dollase:
“Ich freue mich sehr, dass die Musikschule inklusives Arbeiten ausbaut und Impulse setzt. Ziel muss es sein, möglichst vielen Kindern – unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen – eine musikalische Bildung zu ermöglichen.”
Meike Goosmann, Fachgruppenleiterin Schulkooperation und Inklusion, äußert sich auch zufrieden:
“Ich bin froh, in unserem Kollegium Lehrkräfte wie Angela Brunton-Trüg zu haben, die Kontrabasslehrerin und gleichzeitig Gestalttherapeutin mit dem Schwerpunkt Traumatherapie ist.”
Angela Brunton-Trüg sagt dazu:
“Kinder haben oft einen unmittelbareren Zugang zu ihrer eigenen Widerstandskraft und ihren Ressourcen, so dass eine frühzeitige Unterstützung viel Folgeleid für die Kinder und letztendlich auch für ihre Umgebung verhindern kann.”
Durch gemeinsames Musizieren, feste Rituale und wertschätzende Begleitung können Kinder Sicherheit und Vertrauen zurückgewinnen.