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Interreligiöses Fastenbrechen des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg

Ramadan Iftar Essen - eine Frau und drei Männer lächeln in eine Kamera und halten grüne Pralinenschachteln in der Hand

Von links nach rechts: Martina Steffen-Eliş, Murat Gül, Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann und Bert Hansen, Leiter des HUZUR

Pressemitteilung Nr. 084 vom 05.03.2025

Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann lud zum Iftar im Nachbarschaftstreffpunkt HUZUR

Ramadan Iftar Essen - ein Mann hält einen weißen Karton in der Hand mit einer weißen Sahnetorte mit der Aufschrift "Ramadan Kareem", hinter ihm sind zwei lächelnde Frauen

Zu Gast waren auch Mitglieder der Emir Sultan Moschee aus Schöneberg, die Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann Blumen und eine große Torte schenkten.

Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg lud gestern am 4. März 2025 zum Nachbarschaftstreffpunkt HUZUR in Schöneberg zu einem gemeinsamen, interreligiösen Fastenbrechen ein. Grußworte hielten Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann, Martina Steffen-Eliş, stellvertretende Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Tempelhof-Schöneberg, und Murat Gül, vorsitzender Präsident der Islamischen Föderation in Berlin.

Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann:

„In Tempelhof-Schöneberg stehen wir für ein friedliches Miteinander verschiedener Kulturen, Glaubensrichtungen und für die Freiheit der Person. Wir feiern die Vielfalt, weil sie uns alle bereichert.
Mit dem Fastenbrechen strecken wir die Hand aus und senden einen Gruß der Freundschaft. Teilen, abgeben und auf den Nächsten schauen sind wichtig für unsere Gesellschaft, in der die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinandergeht. Hier ist die Politik gefragt, aber eben auch eine solidarische Gesellschaft. Viele helfen, aber viele schauen auch weg. Das Wegschauen müssen wir überwinden, um das solidarische Leben stärken.
Der „interreligiöse Dialog“ der Glaubensgemeinschaften wird in unserem Bezirk aktiv gelebt. Wir suchen das Verbindende und nicht das Trennende! Lassen Sie uns alle mehr Menschlichkeit wagen!“

Mit 40 Gästen aus Politik, gemeinnützigen Organisationen und aus verschiedenen Religionsgemeinschaften wurde das Fasten gebrochen und gemeinsam gegessen. Das Gebet Maghrib wurde um 17:57 Uhr von Murat Gül gesprochen.

Ramadan ist der Fastenmonat im Islam, der für die innere Einkehr, Selbstreflektion und die Reinigung von Herz und Seele steht. Gefastet wird dabei von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, Muslim_innen verzichten auf Essen, Trinken und andere Genussmittel. Das Iftar-Essen ist das tägliche gemeinsame Abendessen zum Sonnenuntergang.