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Stadtrat weiht Räume des Zahnärztlichen Dienstes in Lichtenrade ein

Pressemitteilung Nr. 041 vom 04.02.2025

Von links nach rechts: Dr. Ihna Lanzerath, Leiterin des Zahnärztlichen Dienstes (ZÄD), Stadtrat Oliver Schworck und Amtsärztin Dr. Sina Bärwolff

Schulklassen aus dem Süden werden ab Februar im Gemeinschaftshaus versorgt

Oliver Schworck, Stadtrat für Jugend und Gesundheit, hat am Montag gemeinsam mit der Amtsärztin Dr. Sina Bärwolff und der Leiterin des Zahnärztlichen Dienstes Dr. Ihna Lanzerath die neuen Räume des Zahnärztlichen Dienstes im Gemeinschaftshaus Lichtenrade eingeweiht. In der 2. Etage des Hauses sind ab Mitte Februar zahnärztliche Vorsorgeuntersuchungen und Gruppenprophylaxen für die Schulen in den südlichen Ortsteilen des Bezirks möglich. Bisher haben alle Schulklassen in Tempelhof-Schöneberg ihre Termine im Dienstgebäude „Haus der Gesundheit und Familie“ in Mariendorf wahrgenommen.

Oliver Schworck, Stadtrat für Jugend und Gesundheit:
“Ich freue mich sehr über die Eröffnung des zusätzlichen Standorts im Süden und erhoffe mir, dass das zahnärztliche Team in Lichtenrade mit diesen modern ausgestatteten und freundlich gestalteten Räumen noch mehr Schüler_innen und Schüler erreicht. Eine freundliche Atmosphäre kann ausschlaggebend dabei sein, bei den Kindern Ängste vor einer Untersuchung abzubauen. Dass der Vorsorgebedarf hoch ist, zeigen die Daten der zahnärztlichen und Schuleingangsuntersuchungen jedes Jahr erneut.”

Von rechts nach links: Amtsärztin Dr. Sina Bärwolff, Stadtrat Oliver Schworck, Dr. Ihna Lanzerath, Leiterin des Zahnärztlichen Dienstes (ZÄD), und Kollegium des ZÄD

Der Zahnärztliche Dienst des Gesundheitsamtes Tempelhof-Schöneberg untersucht pro Jahr etwa 26.500 Kinder im Alter von 0 bis 12 Jahren. Die letzten Befunde weisen aus, dass nur 60,4 Prozent der 6-Jährigen (Milchzähne) und nur 64,7 Prozent der 12-Jährigen (bleibendes Gebiss) zahngesund sind. Alle anderen Kinder haben bereits Karieserfahrung – zu einem großen Teil behandlungsbedürftig. Die Mundgesundheitsziele der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sehen bis zum Jahr 2030 80 Prozent kariesfreie Gebisse bei den 6- bis 7-Jährigen und 90 Prozent Kariesfreiheit bei den 12-Jährigen vor. Um diese Ziele zu erreichen, ist vor allem eine Verbesserung bei der Inanspruchnahme von Vorsorgeuntersuchungen nötig. Denn Gesundheit beginnt im Mund: Spracherwerb, Nahrungsaufnahme und die soziale Entwicklung hängen nicht zuletzt von einer guten Zahngesundheit ab. Eine unbehandelte Karies wirkt sich auf nahezu alle Lebensbereiche aus und verursacht zahlreiche Folgeprobleme.

Der Zahnärztliche Dienst des Gesundheitsamtes vermittelt kariesvorbeugende Maßnahmen und führt zahnärztliche Untersuchungen für Kinder und Jugendliche durch. Außerdem werden hier vorbeugenden Maßnahmen durchgeführt, die verhindern sollen, dass Krankheiten der Zähne und des Zahnhalteapparates entstehen oder sich verschlimmern. Hierzu zählen Mundhygienemaßnahmen, Ernährungslenkung und Fluoridierung. Darüber hinaus werden Eltern über die Zahnpflege ihrer Kinder beraten. Informationen und Kontaktdaten unter gibt es auf der Seite des Zahnärztlichen Dienstes.