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Historische Wandgemälde in der Brandenburghalle des Rathauses Schöneberg

Rathaus Berlin-Schöneberg, Brandenburghalle

Brandenburghalle im Rathaus Schöneberg

Die über 500 Quadratmeter große Brandenburghalle im 2. Obergeschoss des Rathaus Schönebergs dient als repräsentativer Empfangsraum für die anschließenden Versammlungsräume. Dazu zählt der BVV-Saal, in dem regelmäßig die öffentlichen Sitzungen der Bezirksverordnetenversammlung stattfinden.

Beim Betreten fallen den Besuchenden sofort die 30 der Brandenburghalle ihren Namen gebenden Wandbilder auf, die landschaftliche und städtische Motive aus der früheren Mark Brandenburg zeigen. Sie wurden 1914 von sechs Künstlern aus der Schule des Landschaftsmalers Eugen Bracht gemalt und weisen dadurch einen einheitlichen Stil auf. Der Gesamteindruck ist überwältigend. Die als Seccomalerei ausgeführten Wandgemälde wurden zur Entstehungszeit teilweise von Schöneberger Bürgern gestiftet.

  • Hinweis zur Bildanordnung
    Die Beschreibung zu den Wandgemälden beginnt gegenüber dem barrierefreien Eingang über dem linken Zugang zum BVV-Saal und wird dann im Uhrzeigersinn aufgelistet.

Märkische Windmühle

Carl Kayser-Eichberg (1873 Eichberg-1964 Potsdam)
1914, signiert und datiert, Öl auf Putz.

Vor strahlend blauem Himmel mit einzelnen, großen Wolkenformationen erheben sich in einer hügeligen Feldlandschaft zwei Bockwindmühlen – auch Ständermühlen oder Kastenmühlen genannt – und Gehöfte. Bei Bockwindmühlen, deren Flügel sich nach dem Wind ausrichten lassen, ruht das gesamte Mühlenhaus auf dem Hausbaum, der senkrecht in einem unterhalb der eigentlichen Mühle befindlichen hölzernen Bock befestigt ist.

Fresdorf

Willy ter Hell (1883 Norden-1947 Hofgeismar)
1914, signiert und datiert, Öl auf Putz.

Fresdorf, kleinster Ortsteil der Gemeinde Michendorf liegt im Landkreis Potsdam – Mittelmark. Dargestellt ist der Ortskern mit der Dorfkirche aus dem Jahr 1755. Im Hintergrund ist der Fresdorfer See erkennbar.

Kloster Zinna

Karl Wendel (1878 Berlin-1943)
1914, signiert und datiert, Öl auf Putz.

Die Gründung des Zisterzienser Klosters im Jahr 1170 geht auf Wichmann von Seeburg, den Erzbischof von Magdeburg zurück. Das Wandgemälde zeigt eingebettet, in eine Winterlandschaft, die Alte und Neue Abtei. Am linken Bildrand erhebt sich die Klosterkirche, eine aus Feldsteinen errichtete dreischiffige, kreuzförmige Pfeilerbasilika.

Die Oder bei Frankfurt

Hans Hartig (1873 Karvin-1936 Berlin)
1914, signiert und datiert, Öl auf Putz.

Das Wandgemälde zeigt die Stadtsilhouette von Frankfurt/Oder. Erkennbar sind u.a. die St.-Marien-Kirche mit Zinnen Kranz und Turmhelm, der Doppelturm der Friedenskirche, der Turm des Rathauses sowie Industrieanlagen am westlichen Flussufer. Über die Oder führt eine Brücke zum östlich des Ufers gelegenen, ehemaligen Frankfurter Stadtteil Dammvorstadt – heute die polnische Nachbarstadt Slubice. Das dargestellte rege Treiben auf dem Wasser rekurriert auf die Bedeutung der Oder als wichtige Handelsstraße zur Ostsee.

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Wittstock

Karl Wendel (1978 Berlin-1943)
1914, signiert und datiert, Öl auf Putz.

Wendels Wandgemälde zeigt den Torturm (32 m hoch) der früheren Bischofsburg in Wittstock an der Dosse. Die Burg, deren bauliche Anfänge im 13. Jahrhundert liegen, wird heute als Museum des Dreißigjährigen Krieges genutzt. Im linken Bildteil überragt der barocke Turm der St. Marienkirche, eine dreischiffige Hallenkirche der Backsteingotik, die Dächer der Stadt.

Buchen bei Freienwalde/Oder

Willy ter Hell (1883 Norden-1947 Hofgeismar)
1914, Datierung schwer lesbar, signiert und datiert, Öl auf Putz.

Aus erhöhtem Blickwinkel zeigt Willy ter Hell eine Hügellandschaft mit Buchenwald bei Freienwalde. Bad Freienwalde liegt im Landkreis Märkisch-Oderland, am Nordwestrand des Oderbruchs und gilt als nördliches Zentrum der Märkischen Schweiz.

Kloster Chorin

Ernst Kolbe
ohne Datierung, signiert, Öl auf Putz.

Blick aus Richtung des Amtssees auf die Klosterkirche des Klosters Chorin im Winter. Die Klosterkirche des ehemaligen Zisterzienser Klosters gilt als Schlüsselwerk der norddeutschen Backsteingotik.

Schloss zu Berlin

Hans Hartig (1873 Karvin-1936 Berlin)
ohne Datierung, signiert, Öl auf Putz.

Südfassade des ehemaligen Berliner Stadtschlosses. Im Vordergrund die Kurfürstenbrücke (heute Rathausbrücke) mit dem barocken Reiterstandbild des Großen Kurfürsten von Andreas Schlüter.

Potsdam

Carl Kayser-Eichberg (1873 Eichberg-1964 Potsdam)
1914, signiert und datiert, Öl auf Putz.

Blick von Südosten auf das ehemalige Potsdamer Stadtschloss mit der Kaiser-Wilhelm-Brücke. Das im Zweiten Weltkrieg stark beschädigte Schloss befand sich bis 1960 an der Stelle des heutigen Landtagsgebäudes. Es diente mehrere Jahrhunderte als Sitz der preußischen Könige. Im Hintergrund die Tambourkuppel der St. Nikolaikirche, die 1830 bis 1837 nach Entwurf von Karl Friedrich Schinkel entstand.

Alt-Ruppin

Hans Licht (1876 Berlin-1935 Berlin)
1914, signiert und datiert, Öl auf Putz.

Vom Ruppiner See aus fällt der Blick auf eine traufständige Straßenzeile Alt Ruppins, deren Ziegeldächer steil aufragen. Hinter den Häusern erhebt sich die Kirche St. Nikolai, eine im Kern gotische Saalkirche aus Backstein mit Westquerturm. Die baulichen Anfänge des Kirchenbaus liegen im 13. Jahrhundert.

Ödland

Ernst Kolbe (1876 Marienwerder / heute Kwidzyn Polen-1945 Rathenow)
ohne Datierung, signiert, Öl auf Putz.

Landschaftsdarstellung mit weiten, kargen nicht bewirtschafteten Flächen. Vereinzelte Bäume unter wolkenreichem Himmel. Im vorderen Bildbereich ist eine kleine Wasserfläche erkennbar.

Lychen

Willy ter Hell (1883 Norden-1947 Hofgeismar)
ohne Datierung, signiert, Öl auf Putz.

Die uckermärkische Stadt Lychen, im Norden Brandenburgs liegt inmitten des Naturparks Uckermärkische Seen. Ter Hell zeigt die, auf der höchsten Erhebung der Stadt als Feldsteinbau errichtete Kirche St. Johannes aus dem 13. Jahrhundert. Die den Kirchenbau umgebende Bebauung ist durch steil aufragende Dächer geprägt. Im Bildvordergrund Uferblick vom Stadtsee aus.

Marienkirche in Prenzlau

Hans Hartig (1873 Karvin-1936 Berlin)
1914, signiert und datiert, Öl auf Putz.

Auf dem Marktplatz der Stadt Prenzlau herrscht buntes Markttreiben mit Planwägen und Marktständen. Hinter der dreigeschossigen Häuserzeile am Marktplatz erhebt sich die Prenzlauer Marienkirche, deren Schaufassade im Osten mit gotischem Maßwerk gestaltet ist. Der größere Turm im Bildhintergrund, links der Marienkirche ist der Mitteltorturm, der kleinere, entferntere Turm gehört zur Kirche des Heiliggeist-Hospitals. Am Horizont zeichnet sich der Unteruckersee ab.

Segelregatta auf dem Müggelsee

Karl Wendel (1878 Berlin-1943)
1914, signiert und datiert, Öl auf Putz.

Mit windgebauschten Segeln ziehen die Boote der Segelregatta über den Müggelsee. Ausgangspunkt der berühmten Segelregatten war das am Nordufer des Müggelsees gelegene „Bad Bellevue“. Im Hintergrund des Wandbildes sind schemenhaft der 1889 erbaute und 1958 abgebrannte Müggelturm, ein einst beliebtes Ausflugsziel dessen Restaurant mit Aussichtsplattform einen Panorama Blick bot, sowie die 1945 gesprengte Bismarckwarte dargestellt.

Kraftwerk Oberspree

Carl Kayser-Eichberg (1873 Eichberg-1964 Potsdam)
ohne Datierung, signiert, Öl auf Putz.

Das in den 1890er Jahren durch die AEG in Betrieb genommene Kraftwerk Oberspree (Architekt Paul Tropp), in der Wilhelminenhofstraße in Berlin-Oberschöneweide, entstand als erstes europäisches Drehstromkraftwerk. Von der ursprünglichen Anlage ist heute noch die langgestreckte Maschinenhalle erhalten.

Schloss Rheinsberg

Ernst Kolbe (1876 Marienwerder/heute Kwidzyn Polen-1945 Rathenow)
1914(?), Datierung schwer lesbar, signiert und datiert, Öl auf Putz.

Blick von der Wasserseite (Grienericksee) auf Schloss Rheinsberg. Der Schlossbau entstand 1734 bis 1739 nach Entwürfen von Hans Georg W. Knobelsdorff für den Kronprinzen Friedrich, den späteren König Friedrich II. und ist ein Paradebeispiel des friderizianischen Rokokos.

Rathaus in Jüterbog

Karl Wendel (1878 Berlin-1943)
1914, signiert und datiert, Öl auf Putz.

Blick auf die Nordfassade des imposanten Jüterboger Rathauses mit davor liegendem Marktplatz und Markttreiben im Schatten der Bäume. Ein üppig beladener Heuwagen deutet auf eine ertragreiche Erntezeit hin. Die baulichen Anfänge des Rathauses, das als Backsteinbau mit Satteldach und schmuckvollen Stufengiebeln errichtet ist, reichen vermutlich bis ins 13. Jahrhundert zurück. Weitere Umbauten und Erweiterungen erfolgten im 15. Jahrhundert.

Berliner Tor in Mittenwalde

Hans Hartig (1873 Karvin-1936 Berlin)
1914, signiert und datiert, Öl auf Putz.

Winterliche Darstellung des Berliner Tors in der Stadt Mittenwalde im Landkreis Dahme-Spreewald. Das Mitte des 15. Jahrhunderts erbaute Berliner Tor ist eine ehemalige Toranlage, die ursprünglich aus Vortor, Zwinger und Innentor bestand. Das erhaltene und von Hartig abgebildete Vortor schloss auf Höhe des Innenwalls den Zwinger nach außen ab. Vor- und Innentor verfügten ursprünglich über verschließbare hölzerne Torflügel.

Dorfkirche in Klein-Machnow

Ernst Kolbe (1876 Marienwerder / heute Kwidzyn Polen-1945 Rathenow)
ohne Datierung, signiert, Öl auf Putz.

Die dargestellte Dorfkirche in Kleinmachnow – ein Backsteinbau mit hölzerner Laterne aus der Spätrenaissance- wurde 1597 fertiggestellt und zählt zu den ersten evangelischen Kirchenbauten der Mark Brandenburg. Theodor Fontane schreibt 1882 in seinen „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“: „Es ist ein überraschend gefälliger, beinah feinstilisierter Backsteinbau […] reizend zwischen Bäumen und Efeugräbern gelegen und von einer Steinmauer eingefasst. (…)“

Heide bei Belzig

Karl Wendel (1878 Berlin-1943)
1914, signiert und datiert, Öl auf Putz.

Inmitten sanfter Hügel, satter Wiesen und umgeben von tiefen Wäldern stehen Birkengruppen unter wolkenverhangenem Himmel. Die Heide bei Bad Belzig zählt zum Naturpark Hoher Fläming und wird von unzähligen Wanderwegen durchzogen.

Angermünde

Ernst Kolbe (1876 Marienwerder / heute Kwidzyn Polen-1945
Rathenow)
1914, signiert und datiert, Öl auf Putz.

Ernst Kolbe wählt für seine Stadtansicht Angermündes einen Blickpunkt vom nordwestlichen Ufer des Mündesees. Hinter dem Baum gesäumten südlichen Ufer ragen die spitzen Satteldächer der Stadt hervor. Zwei Bauwerke dominieren durch ihre Größe die Stadtsilhouette. Am linken Bildrand erhebt sich die Klosterkirche des Franziskaner Klosters, die als bedeutendes Bauwerk norddeutscher Bettelorden Gotik gilt. Der rechte Sakralbau ist die um 1250 als Stadtpfarrkirche fertiggestellte St. Marienkirche. Für ihren Bau wurde Feldstein (Granit) genutzt, ein Baumaterial, das in der Gegend reichlich vorhanden war. Die im romanischen Stil mit Langhaus und Chor errichtete Kirche wurde im 14. Jahrhundert gotisierend umgestaltet und ist das älteste erhaltene Bauwerk von Angermünde.

Grunewaldsee

Carl Kayser-Eichberg (1873 Eichberg-1964 Potsdam)
ohne Datierung, signiert, Öl auf Putz.

Still und menschenleer stellt Kayser-Eichenberg den Grunewaldsee dar, der im Westen des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf gelegen, seit Eröffnung der Bahnstation Grunewald 1879 ein beliebtes Ausflugsziel ist.

Dom zu Havelberg

Hans Licht (1876 Berlin-1935 Berlin)
1914, signiert und datiert, Öl auf Putz.

Weithin sichtbar auf einer eiszeitlichen Anhöhe hoch über der Havel, unweit deren Mündung in die Elbe erhebt sich der Dom St.Marien in Havelberg. Zu Füßen der Domanlage liegt die Altstadt auf einer Insel in der Havel. Nach einem Brand erfolgte von 1279 bis 1330 die Überbauung der romanischen Basilika, bei der der Ostteil der Kirche, Fensterfronten und Portale verändert wurden. Die damals entstandene Verbindung romanischer und gotischer Stilelemente ist heute noch deutlich erkennbar.

Königsberg/Neumark

Hans Hartig (1873 Karvin-1936 Berlin)
ohne Datierung, signiert.

Die zu Hans Hartigs Lebzeiten Königsberg genannte Stadt in der Neumark trägt heute den Namen Chojna und liegt in Polen. Das Wandgemälde zeigt das Bernikower Tor (poln. Barnkowska-Tor) sowie Teile der alten Stadtmauer mit kleinen, verwaisten Turmanlagen, deren Fensteröffnungen zugesetzt sind. Rechts im Bildvordergrund sind kleinere, von Bäumen gesäumte Gebäude in Fachwerkkonstruktion und ein Wohnhaus mit Krüppelwalmdach dargestellt.

Havelseen

Hans Licht (1876 Berlin-1935 Berlin)
1914, signiert und datiert, Öl auf Putz.

Hans Lichts Wandgemälde zeigt den Wannsee, ein beliebtes Ausflugs- und Wassersportgebiet. Im Hintergrund ragt auf der gegenüberliegenden Uferseite der 55m hohe Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Turm (seit 1948 Grunewaldturm) empor, der im Jahr 1897 von Franz Heinrich Schwechten im Auftrag des Kreises Teltow „König Wilhelm I. zum Gedächtnis“ errichtet wurde.

Ziegelei Werder

Willy ter Hell (1883 Norden-1947 Hofgeismar)
1914 (?), signiert und datiert, Öl auf Putz.

Hoch in dem Himmel ragende Schornsteine mehrerer Ringöfen durchschneiden den wolkenreichen Himmel. Im Kontrast hierzu sind am Ufer kleine Kähne und Reusen abgebildet. Der Ringofen, 1858 als Patent von Friedrich Eduard Hoffmann angemeldet, revolutionierte die Ziegelindustrie des 19. Jahrhunderts. Durch einen kontinuierlichen Brand konnte nun erstmals eine gleichbleibende Qualität bei der Ziegelproduktion erreicht werden. Da die Ringöfen ununterbrochen Tag und Nacht brannten, nahm der Bedarf an Arbeitskräften sprunghaft zu und eine bisher unerreichte Steigerung der Ziegelproduktion wurde möglich.

Spreewald

Hans Licht (1876 Berlin-1935 Berlin)
Datierung schwer lesbar, signiert und datiert, Öl auf Putz.

Abgeschieden, am Waldrand gelegen und von Wasserarmen umgeben, liegt ein Gehöft. Die steil aufragenden Dächer sind mit Reet und Ziegel gedeckt. Die Giebel zeigen gekreuzte Pferdeköpfe. Eine hölzerne Brücke ermöglicht die Überquerung des Wassers und den Zugang zum Gehöft. Eine Vielzahl großer Heuschober auf den Wiesen zeugt von einer reichen Heuernte.

Burg Rabenstein

Willy ter Hell (1883 Norden-1947 Hofgeismar)
ohne Datierung, signiert, Öl auf Putz.

Über den Baumwipfeln eines waldigen Gebiets erhebt sich die Burg Rabenstein mit ihrem mächtigen Bergfried. Die einstige Adelsburg wurde 1209 bis 1212 aus Feldstein erbaut und liegt im Naturpark Hoher Fläming im Landkreis Potsdam-Mittelmark, südlich des Dorfes Raben.

Brandenburg

Carl Kayser-Eichberg (1873 Eichberg-1964 Potsdam)
1914, signiert und datiert, Öl auf Putz.

Eine dichte Wolkendecke überspannt eine Straßenszenerie in der Brandenburger Neustadt unweit vom Neustädter Rathaus. Als Repoussoir Figur fungiert am vorderen Bildrand eine Rolandsfigur, die im 15.Jahrhundert aus Sandstein geschaffen wurde. Auf regennassen Bürgersteigen gehen Passanten ihre Wege, ein Pferdewagen belebt die Straße. An der Straßenecke ist das Kurfürsten- bzw. Storbeckhaus, eines der prominentesten Häuser der Neustadt mit stadtbildprägendem, spätgotischem Maßwerkgiebel zu sehen. Der zweigeschossige, verputzte Ziegelbau wurde 1543 für Bürgermeister Clemens Storbeck errichtet und 1945 weitestgehend zerstört. In der Bildmitte ist die spätgotische St. Katharinenkirche – die größte Kirche der Stadt – abgebildet.

Uckermärkischer Bauernhof

Hans Licht (1876 Berlin-1935 Berlin)
1914, signiert und datiert, Öl auf Putz.

Beschaulich, eingebettet in eine baumreiche Umgebung ist ein Bauernhaus mit Wirtschaftshof, Scheune und Stallungen dargestellt. Die Gebäude sind als Fachwerkbauten errichtet und mit Ziegeln gedeckt. Seitlich des Bauernhauses liegt ein blühender Bauerngarten. Ein kleiner Teich vor dem Grundstück wird von Hühnern bevölkert.

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Fachbereich Baumanagement