Die über 500 Quadratmeter große Brandenburghalle im 2. Obergeschoss des Rathaus Schönebergs dient als repräsentativer Empfangsraum für die anschließenden Versammlungsräume. Dazu zählt der BVV-Saal, in dem regelmäßig die öffentlichen Sitzungen der Bezirksverordnetenversammlung stattfinden.
Beim Betreten fallen den Besuchenden sofort die 30 der Brandenburghalle ihren Namen gebenden Wandbilder auf, die landschaftliche und städtische Motive aus der früheren Mark Brandenburg zeigen. Sie wurden 1914 von sechs Künstlern aus der Schule des Landschaftsmalers Eugen Bracht gemalt und weisen dadurch einen einheitlichen Stil auf. Der Gesamteindruck ist überwältigend. Die als Seccomalerei ausgeführten Wandgemälde wurden zur Entstehungszeit teilweise von Schöneberger Bürgern gestiftet.
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Hinweis zur Bildanordnung
Die Beschreibung zu den Wandgemälden beginnt gegenüber dem barrierefreien Eingang über dem linken Zugang zum BVV-Saal und wird dann im Uhrzeigersinn aufgelistet.