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Datenbank: Beschlüsse des Bezirksamts Tempelhof-Schöneberg
2022
| Jahr: | 2022 |
|---|---|
| Sitzungstermin: | 05.07.2022 |
| Betreff: | Beschluss der Rahmenstrategie Stadtteilarbeit im Bezirk Tempelhof-Schöneberg |
| Beschluss: | Das Bezirksamt beschließt, die Rahmenstrategie Stadtteilarbeit für den Bezirk anzunehmen und die OE SPK mit der mittel- bis langfristigen Umsetzung zu beauftragen: a) Aufbau eines Verbundsystems von Angeboten für die Nachbarschaft auf Stadtteilebene (Prognoseräume) mit IFP-geförderten Stadtteilzentren als Zentrale und kleineren Nebenstandorten (soziale Treffpunkte) in besonders belasteten Planungsräumen und in Planungsräumen, für deren Bewohner_innen die zentralen Standorte schlecht erreichbar sind. b) Die Priorität für ein neues Stadtteilzentrum liegt im aktuell unterversorgten Süden. Hier ist der Prognoseraum Marienfelde/ Lichtenrade in den Blick zu nehmen. c) Gebiete mit besonderem Aufmerksamkeitsbedarf (s. Monitoring Soziale Stadtentwicklung, Bezirksregionenprofile), Gebiete der „Ressortübergreifenden Gemeinschaftsinitiative zur Stärkung sozial benachteiligter Gebiete (GI)“ und Gebiete der Förderkulisse Sozialer Zusammenhalt, Quartiersmanagement sollen prioritär mit nachbarschaftlichen Einrichtungen versorgt werden. d) Bei Neubaumaßnahmen im Wohnungsbau ist die Versorgung mit nachbarschaftlichen Einrichtungen und Angeboten zu prüfen und der Bedarf ggf. in den Planungsprozess einzubinden. Bei Neubau oder Erweiterung von Infrastrukturen wie z.B. Familienzentren oder Bibliotheken, soll die Möglichkeit der Einbindung von nachbarschaftlichen Angeboten im Sinne von sozialen Treffpunkten und Stadtteilzentren geprüft werden. e) Der von SenIAS entwickelte Richtwert zur Mindestfläche soll bei der Infrastrukturplanung Berücksichtigung finden. f) Bei der Standortwahl sollen Synergieeffekte durch Mehrfachnutzung der Räumlichkeiten geprüft und umgesetzt werden. g) Der Bezirk setzt sich dafür ein, die im Schöneberger-Norden gelegenen und wichtigen nachbarschaftlichen Einrichtungen, wie die Kiezoase, das Familienzentrum Kurmark und das Nachbarschaftszentrum Steinmetzstraße, langfristig zu sichern. h) Die Kooperation zwischen Regionalkoordinator_innen der OE SPK und Stadtteilkoordinator_innen (Gemeinwesenarbeit vor Ort) als Bindeglied zwischen Politik, Verwaltung und Stadtteil wird fortgesetzt und ausgebaut. |
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