Technischer Fehler bei Online-Beantragungen

Bitte beachten Sie unsere Mitteilung, wenn Sie in der Zeit vom 11.03.2026 bis 16.03.2026 eine der folgenden Dienstleistungen online beantragt haben: Unterhaltsvorschuss, Kita-Gutschein, Ehe-, Geburts- oder Sterbeurkunde, Wohnberechtigungsschein, Wohngeld, Leistungen nach dem Bildungs- und Teilhabepaket

Vortragsveranstaltung: Der 22. Juni 1941. Der deutsche Überfall auf die Sowjetunion und die Ausweitung der NS-Massengewalt

Deutsche Truppen in einem Vorort von Leningrad, September 1941

Anlässlich des 85. Jahrestags des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion im Juni 1941 hält die Historikerin Dr. Babette Quinkert einen Vortrag über die Bedeutung des Krieges gegen die Sowjetunion im Kontext der Verbrechen des Nationalsozialismus.

Montag 22.06.2026 um 18:00 Uhr

Rathaus Schöneberg, Theodor-Heuss-Saal (Raum 2107/2108)
John-F.-Kennedy-Platz 1, 10825 Berlin

Eintritt frei

Der deutsche Überfall auf die Sowjetunion markiert nicht nur den Übergang zum Holocaust, sondern eine allgemeine Ausweitung von NS-Massengewalt. Mehr als 90 Prozent der 12 bis 14 Millionen Menschen, die im Zweiten Weltkrieg außerhalb von Kampfhandlungen ums Leben kamen, starben im Zeitraum zwischen Juni 1941 und dem Kriegsende in Europa im Mai 1945.

Nach einem einleitenden Grußwort des Bezirksbürgermeisters Jörn Oltmann wird die Historikerin Dr. Babette Quinkert in ihrem Vortrag insbesondere den folgenden Fragen nachgehen: Welche Personengruppen – neben den als Jüdinnen und Juden verfolgten Menschen – waren von der NS-Massengewalt besonders betroffen? Welche Motive hatte das NS-Regime, seine mörderische Gewalt ab 1941 massiv auszuweiten? Wie beeinflussten der Kriegsverlauf und die Besatzungspraxis die Mordpolitiken?

Dr. Babette Quinkert ist Historikerin und Ausstellungskuratorin. Zu ihren Schwerpunkten gehören die Geschichte des Holocaust und der Besatzungspolitik in Osteuropa.

Eine Veranstaltung des Beauftragten gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus des Bezirks Tempelhof-Schöneberg von Berlin.

Kontakt

Beauftragter gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus

Michael Sulies