Ihr Lebensraum sind Waldgebiete mit viel Unterholz. Zu finden sind sie außerdem in Gras, Farn und Büschen an Wegrändern: Zecken. Die kleinen zu den Spinnentieren zählenden Parasiten werden bei uns auch Holzbock genannt. Sie ernähren sich ausschließlich von Blut. Gefürchtet sind sie, weil sie Mikroorganismen wie Viren und Bakterien auf den Menschen übertragen und damit gefährliche Krankheiten auslösen können. Gewöhnlich lassen sich die Zecken von Pflanzen auf vorbeikommende Säugetiere (z. B. den Menschen) herabfallen. Dabei erkennen sie den herannahenden Körper durch das ausgeatmete Kohlendioxid. Da sie erst bei Temperaturen über 8 Grad Celsius aktiv werden, reicht die “Zeckenzeit” bei uns vom Frühjahr bis zum Herbst.
In Deutschland kann der Holzbock die Lyme-Borreliose und die Frühsommer-Meningo-Enzephalitis FSME übertragen. Diese beiden Erkrankungen sind aufgrund möglicher Dauerschäden für den Menschen riskant.