Alejandra Pombo Su (Stipendiatin 2025/26) setzt sich in ihrer Arbeit mit der Geschichte und Bedeutung des Ortes auseinander. In ihrer Performance nutzt sie Stimme und Körper, um Räume erfahrbar zu machen und Wahrnehmung zu hinterfragen.
Ihre künstlerische Praxis untersucht die Beziehung zwischen Stimme, Identität und Ausdruck. Dabei entstehen intensive, körperlich erfahrbare Klangräume, die das Publikum unmittelbar einbeziehen.
Der „Schwerbelastungskörper“ ist ein Relikt der nationalsozialistischen Pläne, Berlin zur „Welthauptstadt Germania” umzugestalten. Ab 1937 plante Generalbauinspektor Albert Speer eine Neugestaltung der Stadt – mit zwei breiten Achsen und einem Triumphbogen am südlichen Ende der Nord-Süd-Achse.
Um die Tragfähigkeit des Bodens zu testen, wurde 1941 unter Einsatz von Zwangsarbeit ein massiver Betonzylinder errichtet: 21 Meter Durchmesser, 14 Meter Höhe, 18 Meter Tiefe. Die Achse wurde nie gebaut. Geblieben ist der rund 12.000 Tonnen schwere Koloss – als mahnendes Zeugnis des nationalsozialistischen Größenwahns.
Sicherheitshinweis
Beim Betreten des Geländes bitten wir Sie, auf Unebenheiten, ungesicherte Vertiefungen und hervorstehende Bauelemente zu achten. Wir empfehlen das Tragen von festem Schuhwerk. Teile des Geländes können aus Sicherheitsgründen abgesperrt sein. Bitte folgen Sie den Sicherheitsanweisungen des Aufsichtspersonals.