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Vortragsveranstaltung zum Holocaust-Gedenktag

Pressemitteilung Nr. 020 vom 21.01.2026

Anlässlich des Internationalen Tags des Gedenkens an die Opfer des Holocaust hält der Historiker Dr. Philipp Dinkelaker, Mitarbeiter der Friedrich-Schiller-Universität Jena, einen Vortrag zur Geschichte der Verfolgung und Deportation der Berliner Jüdinnen und Juden im Nationalsozialismus.

Vortragsveranstaltung: Alltag und Öffentlichkeit der Shoah. Gestapo-Sammellager und “Judendeportationen” aus Berlin.

Mittwoch, 28. Januar 2026 um 18:00 Uhr

Rathaus Schöneberg, Theodor-Heuss-Saal (Raum 2107/2108)
John-F.-Kennedy-Platz 1, 10825 Berlin

Der Eintritt ist frei.

Tatorte wie Auschwitz und Täter wie Adolf Eichmann sind vielen Menschen ein Begriff. Weniger bekannt sind die zahlreichen „Orte des Terrors“ inmitten Berlins, zum Beispiel die als „Vorstufe der Vernichtung“ bezeichneten Gestapo-Sammellager. Aus diesen deportierten heute kaum bekannte und nach 1945 straffrei gebliebene Angehörige des „Judenreferates“ der Berliner Gestapo über 56.000 als Juden verfolgte Personen jeden Alters in Ghettos, Zwangslager und an Orte von Massenerschießungen.

In seinem Vortrag wird Dr. Dinkelaker die Leiden der Opfer, ihre Widerstandsstrategien, aber auch die Handlungsräume und Motivationen der Täter_innen nachzeichnen. Ein besonderes Augenmerk gilt der öffentlichen Wahrnehmbarkeit des Deportationsgeschehens sowie der ambivalenten Rolle der Berliner Bevölkerung.

Eine Veranstaltung des Beauftragten gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus des Bezirks Tempelhof-Schöneberg von Berlin.