In Zusammenarbeit mit den engagierten Mitarbeiterinnen der Internationalen Büros der Stadt Wien konnte ein umfangreiches zweitägiges Programm zusammengestellt werden, das von der Straßenverwaltung und Straßenbau über den Zentralen Baumkoordinator zum Amt für Architektur und Stadtgestaltung führte.
Dabei waren auch die Fußgänger_innenbeauftragte der Stadt Wien mit Sitz in der Mobilitätsagentur und die Bezirksvorsteherin des 16. Bezirks Ottakring. Ein Erlebnis war der Besuch „Nachts im Amtshaus Ottakring“ und der Spaziergang mit Bezirksvorsteherin Stefanie Lamp durch den Bezirk, z. B. zu einer für sozial-kulturelle Zwecke zwischengenutztes Parkhaus und zur Hasnerstraße, der ersten Fahrradstraße Wiens.
Wichtige Gesprächsthemen mit den Wiener Gesprächspartner_innen waren u. a. die Aufenthaltsqualität, z. B. auf Plätzen oder in Gartenstraßen, der Baumschutz, der in Wien umfassend angewandt wird, die Klimaanpassung, strukturelle Fragen wie Planungsabläufe und -zeiträume, die enge Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten sowie verwaltungsübergreifende gemeinsame Ziele (z. B. Klimaplan) und Leitbilder, die über die Legislaturperioden hinausgehen.
Es war auch sehr interessant zu erfahren, dass die Wiener EU-Förderagentur sowohl die Magistratsabteilungen als auch die Bezirksverwaltungen bei der Beantragung, Durchführung und Abrechnung von EU-Projekten aktiv unterstützt.
Alle sechs Delegationsmitglieder aus den Bereichen Straßen, Grünflächen, Umwelt und Naturschutz waren begeistert von der offenen und kollegialen Atmosphäre in der Wiener Stadtverwaltung. Mit ihren österreichischen Gesprächspartner_innen werden sie in Verbindung bleiben, nicht zuletzt, um Informationen weiterzugeben, mit denen auch sie ihre Gastgeber_innen beeindrucken konnten, und zwar über die in Berlin Tempelhof-Schöneberg erstmals großflächig angewandte, neue Technik des Abschleifens von Kopfsteinpflaster.