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Wien trifft Berlin: Neue Wege im internationalen Verwaltungsaustausch

Eine Frau steht an einem Pult und spricht in ein Mikrofon. Weitere Personen sitzen in einer Tischreihe und schauen zu.

Netzwerkveranstaltung im Rathaus Schöneberg; am Pult: Simona Dvorsak (Leiterin des Wien-Büros in Berlin); an den Tischen von rechts nach links: Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann, Österreichischer Botschafter Dr. Alexander Marschik, Bernd Schumacher (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) und Treptow-Köpenicks Bezirksbürgermeister Oliver Igel

Pressemitteilung Nr. 446 vom 21.11.2025

Am 4. November 2025 war das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg Gastgeber der zweiten Netzwerkveranstaltung „Wien trifft Berlin – Neue Wege im internationalen Verwaltungsaustausch“. Zahlreiche Interessierte aus den Berliner Bezirks- und Senatsverwaltungen nahmen daran teil.

In den vergangenen zehn Jahren haben fast 180 Beschäftigte der Berliner Verwaltung mehrwöchige Aufenthalte in der Stadt Wien absolviert. Parallel dazu gab es auch Hospitationen aus Wien in der Berliner Verwaltung. Dieser kontinuierliche Wissenstransfer hat sich als Erfolgsmodell erwiesen: Er stärkt Kompetenzen, schafft Vertrauen und fördert nachhaltige Netzwerke zwischen den Verwaltungen. Auch der österreichische Botschafter in Berlin, Dr. Alexander Marschik, zeigte sich beeindruckt von diesem facettenreichen Austausch zwischen Wien und Berlin.

Herausforderungen und neue Perspektiven im Verwaltungsaustausch

Viele Austauschprogramme stehen derzeit vor Herausforderungen aufgrund von Einsparungen. So wurde das LoGo! Europe Projekt, das seit 2015 vierwöchige Hospitationen von Beschäftigten der Berliner Bezirke bei europäischen Partnerverwaltungen ermöglichte, im Mai 2025 von der Berliner Finanzverwaltung eingestellt.

Um den Austausch zwischen Wien und Berlin trotz finanzieller Herausforderungen weiterzuführen, trafen sich zahlreiche Vertreter_innen aus den Berliner Verwaltungen im John-F.-Kennedy-Saal des Rathauses Schöneberg zu einer Netzwerkveranstaltung.

Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann:
„Innerhalb des Austausches mit europäischen Verwaltungen nimmt der Austausch mit Wien eine Sonderstellung ein. Gemeinsamkeiten im Verwaltungsaufbau, eine ähnliche Herangehensweise und die gemeinsame Sprache, aber auch eine sehr professionelle Betreuung, haben dazu geführt, dass sich Hospitationen in Wien einer zunehmenden Beliebtheit in der Berliner Verwaltung erfreuen.“

Neben Erfahrungsberichten über erfolgreiche Gruppen- und Einzelhospitationen in der Wiener Verwaltung mit Blick auf mögliche Folgeprojekte wurden in den Impulsreferaten alternative Finanzierungsmodelle für den europäischen Erfahrungsaustauch vorgestellt. Geplant sind die GoEurope-Europahospitationen 2026 unter der Federführung der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie. Darüber hinaus ist es möglich, sich am EU-Flagship-Projekt PACE des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie sowie am EU-Austauschprogramm City-to-City von URBACT und der European Urban Initiative (EUI) Deutschland zu beteiligen.

Ausklang und positives Feedback

Zum Abschluss lud das Internationale Büro der Stadt Wien gemeinsam mit dem Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg zu einem kulinarischen After-Work-Event ein. Bei Wiener Spezialitäten konnten die Teilnehmenden Gespräche vertiefen, neue Kontakte knüpfen und erste Anregungen für künftige Austausche zwischen Wien und Berlin entwickeln. Die Veranstaltung zeigte erneut, wie wertvoll der persönliche Austausch zwischen den Verwaltungen beider Städte ist.