Am Internationalen Tag der Erinnerung an die Opfer von Transfeindlichkeit hat das Bezirksamt Tempelhof-Schönberg die Trans*-Flagge am Rathaus Schöneberg gehisst, um ein deutliches Zeichen gegen Gewalt an Transmenschen zu setzen.
Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann zur Hissung der Trans*-Flagge vor dem Rathaus Schöneberg:
„Auch in diesem Jahr Gedenken wir allen Menschen, die aufgrund ihrer Transgeschlechlichkeit Gewalt erfahren. Mit dem Hissen der Flagge stellen wir uns an die Seite aller transgeschlechtlichen Menschen. Tempelhof-Schöneberg steht für Vielfalt, Solidarität und Gemeinschaftlichkeit und wir dulden keine Gewalt oder Hass in unserem Bezirk. Die sich zuspitzende Gewalt gegen Menschen der queeren Community trifft transgeschlechtliche Menschen besonders stark. Der Transgender Day of Remembrance steht dafür, dass alle Menschen das Recht auf ein Leben ohne Angst und Gewalt haben.“
Kai Münch, neue_r Beauftragte_r für queere Lebensweisen in Tempelhof-Schöneberg, zur Flaggenhissung und dem Transgender Day of Remembrance:
„Sowohl die Geschichte des CSD als auch die des Trans Day of Remembrance machen deutlich, dass Transpersonen in besonderem Maße von Gewalt und Ausgrenzung betroffen sind. Gleichzeitig sind es oft Transpersonen, die federführend Proteste organisieren und für Solidarität innerhalb der gesamten LSBTIQ+-Community einstehen. Wir wollen am heutigen Tage gedenken, wir wollen aber auch den Blick in die Zukunft richten. Die Kämpfe unserer Transgeschwister sind der Ursprung für queere Sichtbarkeit, Solidarität und Zusammenhalt. Wir wollen nicht nur heute, sondern jeden Tag ein Bild der Zukunft entwerfen, in welcher wir alle sicher, selbstbestimmt und ohne Angst leben können.“