Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann und Bezirksverordnetenvorsteher Stefan Böltes werden am Sonntag an der Gedenkstätte für die Kriegsopfer einen Kranz niederlegen und Worte des Gedenkens sprechen.
Anlässlich des 650. Jubiläums von Lichtenrade kooperiert das Bezirksamt in diesem Jahr mit dem dortigem Kirchhof und dem Ulrich-von-Hutten-Gymnasium. Im Rahmen des Religionsunterrichts beschäftigen sich bereits im Vorfeld Schüler_innen mit dem Volkstrauertag sowie mit der Erinnerungskultur auf dem Lichtenrader Kirchhof. Während der Veranstaltung werden sie Gedichte und selbstgeschriebene Texte vortragen und dabei Biographien der hier begrabenen Opfer sowie deren Schicksale vorstellen und würdigen.
Der Gedenktag vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge wurde ursprünglich eingeführt, um an die Opfer des Ersten Weltkriegs und später auch des Zweiten Weltkriegs zu erinnern. Heute versteht sich der Volkstrauertag als ein Tag der Mahnung zu Versöhnung, Verständigung und Frieden.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.