Regenbogenflaggen entlang der Motzstraße und auf dem Rathaus Schöneberg gehisst

Pressemitteilung Nr. 261 vom 09.07.2025

Zeichen der Sichtbarkeit im Regenbogenkiez

Pünktlich zum Pride Month und im Vorfeld des Lesbisch-schwulen Stadtfestes am 19. und 20. Juli 2025 wurden in der Motzstraße insgesamt 19 Pride-Flaggen an Laternenmasten montiert. Das Projekt verleiht dem Regenbogenkiez in Schöneberg mehr Sichtbarkeit und setzt ein kraftvolles Zeichen für Vielfalt, Akzeptanz und Gleichberechtigung im öffentlichen Raum.

Die Umsetzung des Projekts wurde durch die freundliche Unterstützung von Stromnetz Berlin sowie der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt ermöglicht. Finanziert wurde die Maßnahme aus Mitteln der Berliner City Tax, mit dem Ziel, den Kiez als identitätsstiftenden Ort für die queere Community zu stärken und ein sichtbares Bekenntnis zur Offenheit Berlins zu geben.

Vom 9. bis 27. Juli 2025 (mit Ausnahme des Jahrestages des Stauffenberg-Attentats am 20. Juli) weht außerdem die Regenbogenflagge über dem Rathaus Schöneberg.

Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann:
„Die Motzstraße ist ein zentraler Ort queeren Lebens in Berlin. Mit den 19 Pride-Flaggen setzen wir ein deutliches Zeichen: Der Regenbogenkiez ist sichtbar, lebendig und steht für die Werte, die Berlin ausmachen – Freiheit, Vielfalt und gegenseitiger Respekt. Aus Bekenntnis zu diesen Werten habe ich außerdem die Regenbogenflagge auf dem Rathaus Schöneberg hissen lassen.“

Die Initiative versteht sich als sichtbares Bekenntnis zur queeren Geschichte und Gegenwart des Stadtteils und soll gleichzeitig als Einladung an alle Berliner_innen und Gäste verstanden werden, gemeinsam ein starkes Zeichen für die Community zu setzen – nicht nur während des Stadtfestes, sondern darüber hinaus.