MotionLab.Berlin ist der Betreiber des künftig größten europäischen Makerspace, der auf dem Modell-Campus ringberlin entstehen wird. Das Unternehmen ist aus einer europaweiten Ausschreibung als erstplatzierter Bewerber hervorgegangen und hat den Zuschlag erhalten.
Fridtjof Gustavs ist Co-Founder und Managing Director des 2017 gegründeten MotionLab.Berlin, das Hardtech-Startups erfolgreich machen und damit weltweite CO2-Neutralität bis 2050 erreichen möchte. MotionLab.Berlin ist ein zentraler Hub für Innovationen in Berlin mit einer lebendigen, vielfältigen Community, die nicht nur Arbeitsräume teilt, sondern auch Menschen aus Forschung, Wissenschaft, Unternehmertum, Wirtschaft, Kultur und Politik zusammenbringt.
Fridtjof Gustavs erläutert seine Vision für den Innovation Hub und Makerspace:
“Um Wirkung zu erzielen, muss Innovation aus den Laboren herauskommen, in denen sie entsteht. Und hier liegt die Einzigartigkeit von ringberlin. Mit dem Ziel, einen offenen, CO₂-neutralen Campus für alle zu schaffen, wird der gesamte Ort selbst zu einer Startrampe für Innovation – insbesondere in Bereichen wie Carbon Capture, Energieerzeugung und nachhaltiges Bauen, während zugleich Fortschritte in vielen weiteren Feldern gefördert werden. Wir sehen es als den perfekten Ort, an dem wir Hardtech- und Deeptech-Innovationen in die Praxis und weiter in den Alltag bringen können. So entsteht bei ringberlin ein Raum, in dem Innovation nicht nur für Tech-Gründer:innen, sondern für alle zugänglich ist. Wir wollen ein echtes Zuhause für Gründer:innen, Künstler:innen, Erfinder:innen und alle Macher:innen schaffen.”
Matthias Menger, ringberlin-Geschäftsführer, erklärt:
“Mit MotionLab.Berlin haben wir einen exzellenten Betreiber für den Makerspace auf dem Modell Campus ringberlin gewinnen können. Fridtjof Gustavs kennt nicht nur die Gründer:innen-Szene im Hardtech-Bereich wie nur wenige, sondern hat mit dem Betreiben von Makerspaces schon sehr viel Erfahrung sammeln können. Er weiß deshalb auch, dass es für den Erfolg dieses Projektes nicht nur auf äußere Rahmenbedingungen ankommt, sondern auch darauf, an diesem Ort den richtigen Community-Mix zu erzeugen. Wir freuen uns riesig auf die Zusammenarbeit und sehen darin einen großen Meilenstein für die Community sowie für das Ökosystem ringberlin.”
Dr. Severin Fischer, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe:
“Berlin als Startup-Hauptstadt zählt weltweit zu den attraktivsten Metropolen für Gründerinnen und Gründer. Dieses Niveau wollen wir nicht nur bewahren, sondern Berlin zum Innovationsstandort Nr. 1 in Europa ausbauen. Deshalb arbeiten wir kontinuierlich daran, die Rahmenbedingungen für Startups zu verbessern. Junge Unternehmen benötigen dringend geeignete Flächen. Der Makerspace hier auf dem Modell-Campus in der Halle 2 ringberlin bietet diesen Raum und hat mit MotionLab.Berlin einen erfolgreichen Betreiber. Mit einer GRW-Förderung von 36 Millionen Euro konnte die Senatsverwaltung für Wirtschaft einen entscheidenden Beitrag zur Realisierung dieses Projekts leisten.”
Jörn Oltmann, Bezirksbürgermeister von Tempelhof-Schöneberg, unterstreicht den Gewinn für das gesamte Umfeld:
“Durch die enge Verbindung von Wissenschaft und Wirtschaft entstehen wertvolle Impulse, die sowohl die Wirtschaftsstruktur des Bezirks Tempelhof-Schöneberg als auch der Stadt Berlin stärken und weiterentwickeln. Wir schätzen die transparente und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit ringberlin.”