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Neubau der Gustav-Heinemann-Oberschule an das Schul- und Sportamt übergeben

Pressemitteilung Nr. 015 vom 17.01.2025

Bezirksstadträtin Eva Majewski und Bezirksstadtrat Tobias Dollase (mittig) mit Mitarbeitenden der Serviceeinheit Facility Management und dem Schul- und Sportamt sowie Vertretenden der Gustav-Heinemann-Oberschule

Am 16. Januar 2025 wurde der Neubau der Gustav-Heinemann-Oberschule am Tirschenreuther Ring 48 von der bezirklichen Baudienststelle, der Serviceeinheit Facility Management, an das bezirkliche Schul- und Sportamt übergeben.

Der Neubau am Tirschenreuther Ring umfasst vier oberirdische Geschosse sowie ein Kellergeschoss. Im Erdgeschoss befinden sich eine großzügige Mensa neben einem Mehrzweckraum mit angegliederter Forumshalle. Des Weiteren schließen sich hier die WAT-Räume (Wirtschaft, Arbeit, Technik) und die Schulsozialarbeit an. Im 1. Obergeschoss verteilt sich der Verwaltungstrakt zusammen mit den allgemeinen Unterrichts- und Fachräumen wie einem Studio/Orchesterraum. Weitere Unterrichts- und Fachräume verteilen sich im 2. und 3. Obergeschoss. Das Schulgebäude ist behindertengerecht durch eine Aufzugsanlage erschlossen. Die Baukosten belaufen sich auf rund 58 Millionen Euro.

Im Februar soll das neue Gebäude von der Schulgemeinschaft bezogen werden. Die offizielle Einweihung ist für Ende März geplant.

Der Ersatzneubau der Gustav-Heinemann-Oberschule wurde als 6-zügige integrierte Sekundarschule mit gymnasialer Oberstufe konzipiert. Mit den konkreten Planungen wurde 2015 auf der Grundlage des zuvor erstellten Bedarfsprogramms begonnen und der Baubeginn erfolgte 2019/2020 mit Fertigstellung zu Ende 2024. Am aktuellen Standort an der Waldsassener Straße 62 werden derzeit etwa 1250 Schülerinnen und Schüler von ca. 120 Lehrkräften und weiterem pädagogischem Personal beschult. Die Gustav-Heinemann-Oberschule kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken: 1974 am Standort Tirschenreuther Ring 48 als „Bildungszentrum“ errichtet, musste der Schulstandort aufgrund der Asbestbelastung im Baukörper bereits 1988 wieder geschlossen und anschließend abgerissen werden. Als schneller Ersatz wurde in der nahegelegenen Waldsassener Straße 62 der bis heute genutzte Ausweichstandort in Holzmodulbauweise als sogenanntes „Schulersatzdorf“ errichtet.