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Energetisches Quartierskonzept Olympiaareal

Kraftwerk mit Energie und Windkraft, Solarstrom

Zahlen und Fakten

Das Olympiaareal hat einen jährlichen Wärmebedarf von ca. 23 GWh und einen jährlichen Strombedarf von ca. 7 GWh. Der Großteil entfällt auf die Gebäude des Olympiaparks und die Hallen des Landessportbundes mit ca. 11 GWh jährlichem Wärme- und ca. 3 GWh jährlichem Strombedarf. Das Olympiastadion verbraucht jährlich ca. 5 GWh Wärme und ca. 5 GWh/a Strom und die Eissporthalle Glockenturmstraße jährlich ca. 1 GWh Wärme und gut 1 GWh Strom. Dabei entstehen Treibhausgasemissionen von ca. 6740 t CO 2 pro Jahr.

Das Vorhaben ist eine Kooperation von:
  • Berliner Stadtwerke GmbH
  • Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin – Betreiber der Eissporthalle Glockenturmstraße
  • Olympiastadion Berlin GmbH – Betreiber des Stadions
  • Landessportbund Berlin – Betreiber seiner Geschäftsstelle, der Bildungsstätte, des Horst-Korber-Sportzentrums mit zwei Hallen und Gästehaus und der „Stadionterrassen“.
  • Senatsverwaltung für Inneres und Sport – Betreiber des Olympiapark Berlin.

Das Vorhaben wird durch die KfW Kommunalbank im Rahmen des Programms Energetische Stadtsanierung gefördert.

Die Berliner Stadtwerke GmbH hat die Team für Technik GmbH mit der Untersuchung beauftragt.

Familie als Scherenschnitt

Nützlichkeit

“Ich gehe gern ins’s Stadion, und wenn Heizung und Strom aus erneuerbaren statt fossilen Energieträgern kommt macht’s mir mehr Spaß.”

“Der Rasen auf den Sportplätzen wird beheizt, damit er besser und schöner wächst, ohne das Weltklima durch gesteigerten Treibhauseffekt zu erhitzen.”

“Mein Sportverein kann seine Sportstätte auf dem Omympiaareal langfristig betreiben, da die Energiekosten stabil und nicht so stark schwankend sind und man damit besser kalkulieren kann.”

Olympiastadion

Inhalt

Das Olympiaareal Berlin ist eine der bedeutendsten und geschichtsträchtigsten europäischen Sportanlagen des 20. Jahrhunderts. Daher stehen viele der Gebäude unter Denkmalschutz. Die Wärmeversorgung, auf der der Schwerpunkt des energetischen Quartierskonzepts liegt, des Olympiaparks erfolgt überwiegend mit Fernwärme.

Primäre Projektziele sind:
  • Reduzierung der CO 2 -Emissionen,
  • Senkung des Primärenergiebedarfs,
  • Ausbau erneuerbare Energien und
  • Verbesserung der Versorgungssicherheit.

Im Rahmen des Quartiersansatzes können durch die Vernetzung aller Akteure zusätzliche Synergieeffekte erzielt werden, indem die Quartiersfläche optimal mit erneuerbaren Energien beplant und die Energie auf dem Areal effizient verteilt wird. Das aussichtsreichste Konzept soll im Anschluss in die Umsetzung gebracht werden.

Kooperationspartner