Wanderweg J - vom Theodor-Heuss-Platz zum Ruhwaldpark

Sport und Freizeit

Die Route ist ca. 3,5km lang und führt vom Theodor-Heuss-Platz über Ahornallee, Klaus-Groth-Straße und Lindenallee zum Lindenplatz, über Eichen- und Bolivarallee zum Steubenplatz, von dort über die Reichsstraße zum Brixplatz und über die Meiningenallee zum Ruhwaldpark.

Station 1: Der Ausgangspunkt

Station 2:

Station 3:

Station 4:

Station 5:

Station 6:

Station 7:

Station 8:

Ulmenallee 3

ca. 1870 Neugotik
Nebenhaus der verschwundenen Villa Ibrox, dem früheren Besitz des Kaufmanns Heinrich Quistorp, der Westend maßgeblich entwickelt hat.

Station 9:

Ahornallee 47

1870/71 Eine der wenigen erhalten gebliebenen Villen aus der frühen Entwicklungsphase Westends.
Klassizistische, farbig gefaßte Bauernornamentik.

Station 10:

Ahornallee 4

1875 von Otto March, dem Vater von Werner March, dem Erbauer des Olympiastadions.
Das Haus ist das einzige noch erhaltene in diesem zuerst bebauten Bereich Westends.

Station 11:

Lindenplatz

1894-95 Gartendenkmal

Station 12:

Station 13:

Ulmenallee 8 Ecke Lindenallee 46

1869/70 erbaut, 1914 umgebaut und erweitert.
Besonders die Fassade zur Lindenallee erhielt 1914 einen reichen Reliefschmuck in einem gravitätischen Jugendstil.

Station 14:

Station 15:

Station 16:

Station 17:

Station 18:

Station 19:

Eichenallee 25

1888/89 Gute wiederhergestelltes Beispiel eines gründerzeitlichen Mietshauses.

Station 20:

Ulmenallee 50

1905 als Waisenhaus errichtet.
Freundlich wirkender Jugendstil.

Station 21:

Bolivarallee 9 Ecke Eichenallee 61-63

1930 von Peter Behrens.
Mit Mauerwerk ausgefachter Stahlskelettbau.
Prominentes Beispiel für den Mietshausbau in Neuwestend.

Station 22:

Station 23:

Station 24:

Wanderweg J: Theodor-Heuss-Platz - Ruhwaldpark, ca. 3,5 km

Wanderweg J Textversion

Die Route ist ca. 3,5km lang und führt vom Theodor-Heuss-Platz über Ahornallee, Klaus-Groth-Straße und Lindenallee zum Lindenplatz, über Eichen- und Bolivarallee zum Steubenplatz, von dort über die Reichsstraße zum Brixplatz und über die Meiningenallee zum Ruhwaldpark.

Ahornallee 29-32

1877/78 für Emil Werckmeister, einen Bruder des Westend-Gründers Albert Werckmeister errichtet.

Atelier der Malerin Sabine Lepsius, die vor dem 2. Weltkrieg hier die Tradition der Berliner Salons weiterführte. Berühmtester Gast war Stefan George.

Ahornallee 33

Kurz vor Ausbruch des 1.Weltkrieges für den Rechtsanwalt J. Kallmann erbaut. Eine der opulentesten und am besten erhaltenen Villen Westends. Zahlreiche Details vermitteln einen Eindruck von der Schmuckfreudigkeit der Zeit.

Klaus-Groth-Str.9

1908 Malerische Anlage mit Stilelementen einer mittelalterlichen Burg.

Lindenallee 35

1913/14 Dreigeschossiges Wohnhaus in der Art eines barocken Schlosses.

Lindenallee 40

1910 Jugendstil
Die Schmuckelemente (Zaun, Gartentor, Balkongitter) sind vollständig erhalten.

Lindenallee 44

1869/70 als verputzter Fachwerkbau errichtet.

Nördliche Bautradition

Ulmenallee 3

ca. 1870 Neugotik
Nebenhaus der verschwundenen Villa Ibrox, dem früheren Besitz des Kaufmanns Heinrich Quistorp, der Westend maßgeblich entwickelt hat.

Ahornallee 47

1870/71 Eine der wenigen erhalten gebliebenen Villen aus der frühen Entwicklungsphase Westends. Klassizistische, farbig gefaßte Bauernornamentik

Ahornallee 4

1875 von Otto March, dem Vater von Werner March, dem Erbauer des Olympiastadions. Das Haus ist das einzige noch erhaltene in diesem zuerst bebauten Bereich Westends.

Lindenplatz

1894-95 Gartendenkmal

Lindenallee 7

1867 vom Schinkelschüler Martin Gottgetreu. Das älteste noch erhaltene Haus in Westend.

Ulmenallee 8 Ecke Lindenallee 46

1869/70 erbaut, 1914 umgebaut und erweitert. Besonders die Fassade zur Lindenallee erhielt 1914 einen reichen Reliefschmuck in einem gravitätischen Jugendstil.

Eichenallee 14

Schönstes Beispiel für Schweizerhaus- Geschmack im Westend.

Eichenallee 16/18

Vielteiliger Baukörper, mit Giebeln unterschiedlicher Gestalt, Eckturm und Veranda sowie Einzelformen, die verschiedenen Baustilen von der Spätgotik bis zum Barock entlehnt sind. Damit soll eine lange Baugeschichte vorgetäuscht und Rückschlüsse auf die Nobilität des Bauherrn nahegelegt werden.

Branitzer Platz

Es befindet sich seit 1894-95 im Zentrum-Westends.

Branitzer Platz 4

1892 für den Fabrikanten Franz Wigankow erbaut. Altertümlich wirkendes Haus. Das spätromanische Fenster im Erdgeschoß signalisiert Verwurzelung in der Blütezeit mittelalterlichen Kaisertums und folgt damit auch Denkbahnen Kaiser Wilhelms II.

Branitzer Platz 5

Vornehm wirkendes Haus mit klarer symmetrischer Gliederung und klassizistischen Einzelformen.

Eichenallee 25

1888/89 Gut wiederhergestelltes Beispiel eines gründerzeitlichen Mietshauses.

Ulmenallee 50

1905 als Waisenhaus errichtet. Freundlich wirkender Jugendstilbau.

Bolivarallee 9 Ecke Eichenallee 61-63

1930 von Peter Behrens. Mit Mauerwerk ausgefachter Stahlskelettbau. Prominentes Beispiel für den Mietshausbau in Neuwestend.

Steubenplatz

Reiterskulptur “Der Sieger”, 1896-1902 von Louis Tuaillon

Brixplatz (ehem. Sachsenplatz)

1919-21 von Erwin Barth, Gartendenkmal

Rest des Grunewaldes mit natürlichem Relief. Das Thema “märkische Landschaft” wird in gestalterisch idealisierter Form dargestellt.

Ruhwaldpark

Ehem. Schlosspark des geadelten Besitzers der Modezeitschrift “Bazar”. Das Schloß wurde 1937 abgerissen. Die von florentinischer Frührenaissance inspirierte Arkadenreihe erinnert an die ursprüngliche Prachtentfaltung.

1936-42 wurde der Park auch mit Einsatz polnischer und jüdischer Zwangsarbeiter nach dem Vorbild eines englischen Landschaftsgartens umgestaltet.