Drucksache - 2092/3  

 
 
Betreff: Auch im Alter komfortabel wohnen!
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:CDU-Fraktion 
Verfasser:Schmitt/Halten-Bartels 
Drucksache-Art:AntragBeschluss
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Beratung
19.05.2011 
52. Öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin überwiesen   
Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Ausbildungsförderung Beratung
22.06.2011 
49. Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Ausbildungsförderung ohne Änderungen im Ausschuss beschlossen   
Bezirksverordnetenversammlung Beratung
23.06.2011 
53. Öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin ohne Änderungen in der BVV beschlossen   

Sachverhalt
Anlagen:
Antrag
Beschlussempfehlung
Beschluss
Vorlage zur Kenntnisnahme

Die BVV möge beschließen:

BVV Beschluss zur Drucksache 2092/3 „Auch im Alter komfortabel wohnen!“

 

Die BVV hat in ihrer Sitzung am 23.06.2011 Folgendes beschlossen:

 

Das Bezirksamt wird aufgefordert, sich initiativ an die Wohnungsbaugesellschaften zu wenden, um zu prüfen, wie die Attraktivität einzelner Seniorenwohnhäuser und ihrer Wohnqualität durch Umbauten bzw. Vergrößerungen der Wohnungen verbessert werden kann, ohne das es zu exorbitanten Mietsteigerungen kommt.

 

Das Bezirksamt teilt dazu mit:

 

Die Abteilung Soziales hat insgesamt 19 Wohnungsbaugesellschaften angeschrieben, die Wohnraum im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf anbieten.

Von den kontaktierten Wohnungsbaugesellschaften haben 10 eine Rückmeldung ge-geben.

 

Insgesamt gaben die Wohnungsbaugesellschaften an, dass Einzelmaßnahmen zur Wohnraumanpassung in der Regel ohne Rückbauverpflichtung erfolgen können. Teilweise beteiligen sich die Wohnungsbaugesellschaften an den entstehenden Kosten. Bei den Planungen für Sanierungs- und Umbaumaßnahmen wird von den Gesellschaften auch die Finanzierbarkeit im Hinblick auf die zukünftig zu zahlende Miete geprüft. Die Tatsache, dass die Mietsteigerung von vielen Mieterinnen und Mietern nicht zu finanzieren wäre, führt u.a. dazu, dass Maßnahmen nicht umgesetzt werden.

Drei der Wohnungsbaugesellschaften teilten mit, keine Konzepte für den Umbau bzw. die Anpassungen der Gebäude bzw. des Wohnraumes zu haben. Erläutert wurde dies zum einen damit, dass die Wohnungen bereits barrierearm sind, zum anderen mit den zu hohen Kosten, die dazuführen würden, dass die Miete nach dem Umbau nicht mehr bezahlbar sei. Eine Wohnungsbaugesellschaft gibt an, dass Umbauten bzw. Wohnraumanpassung der Bestandsgebäude kaum möglich sind. Es sind jedoch barrierearme Verdichtungsbauten geplant. Eine weitere Wohnungsbaugesellschaft prüft im Rahmen des Bundesmodellvorhaben „Altersgerechten Umbau von Wohngebäuden“ die Möglichkeiten der Anpassung für ihre Bestandsgebäude.

 

Im Rahmen der im Oktober 2008 durch die Abteilung Soziales ins Leben gerufenen „AG Neue Wohnformen im Alter“ wird der Frage nachgegangen, welche „Neuen Wohnformen im Alter“ in unserem Bezirk bereits bestehen bzw. welche Planungen es gibt. 

 

Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind interessierten Menschen, Vereine, Verbände, Parteien und Wohnungsbaugesellschaften. Die beteiligten Wohnungsbaugesellschaften berichten hier laufend über aktuelle Sachstände, Planungen und Entwicklungen in ihren Unternehmen.

 

Ziel ist es, die AG weiterhin als Plattform für den Informationsaustausch anzubieten, Netzwerke zu entwickeln und die Bedarfe der Interessengruppen, auch als Anforderung an die Wohnungsbaugesellschaften, deutlich zu machen.

 

Das Bezirksamt bittet, den Beschluss als erledigt zu betrachten.

 

 

 

Monika Thiemen                                                                                                            Martina Schmiedhofer

Bezirksbürgermeisterin                                                                                     Bezirksstadträtin

 

 
 

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