Drucksache - 2069/2  

 
 
Betreff: Rau-Nachlass ins Schoeler-Schlößchen
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:FDP-Fraktion 
Verfasser:Prof.Dr.Dittberner/Dr.Fest 
Drucksache-Art:AntragVorlage zur Kenntnisnahme
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Beratung
31.08.2006 
54. Öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin überwiesen   
Ausschuss für Kultur und Bildung Beratung
28.09.2006 
58. Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Kultur und Bildung      
Ausschuss für Bauwesen Beratung
20.09.2006 
87. Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Bauwesen      
11.10.2006 
89. Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Bauwesen      
Ausschuss für Bauwesen Beratung
Bezirksverordnetenversammlung Beratung
23.11.2006 
3. Öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin ohne Änderungen in der BVV beschlossen   

Sachverhalt
Anlagen:
1. Version vom 22.08.2006
2. Version vom 12.10.2006
3. Version vom 12.10.2006
4. Version vom 12.10.2006

Die BVV möge beschließen:

Die BVV hat in ihrer Sitzung am 23.11.2006 folgenden Beschluss gefasst:

 

“Das Bezirksamt wird aufgefordert, sich für den Rückbau des Schoelerschlösschens zu seinem barocken Ursprung einzusetzen. Weiterhin wird das Bezirksamt gebeten, sich auch künftig intensiv um die Unterbringung des Rau-Nachlasses im Schoelerschlösschen zu bemühen.”

 

 

Hierzu wird Folgendes berichtet:

 

Der bereits vor dem BVV-Beschluss vom 23.11.2006 am 13.01.2006 zwischen dem Bezirksamt und der Stiftung Denkmalschutz Berlin geschlossene Vertrag über den Nießbrauch des Schoeler-Schlösschens basiert auf und unterstützt die Absicht der Stiftung, die in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts erfolgte Aufstockung zurückzubauen. Diese Maßnahme unterliegt auf Grund des Denkmalcharakters des gesamten Hauses dem denkmalrechtlichen Genehmigungsvorbehalt.

 

Unter Zurückstellung erheblicher denkmalfachlicher Bedenken hat das Bezirksamt als Untere Denkmalschutzbehörde in Folge des BVV-Beschlusses der Genehmigung zum Abbruch der Aufbauten aus den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts zugestimmt. Durch das anschließende negative Votum des Landesdenkmalamtes wurde eine Dissensentscheidung der Obersten Denkmalschutzbehörde erforderlich. Diese stützte das Bezirksamt.

 

Zur Zeit befinden sich weitere denkmalrechtliche Fragestellungen der Stiftung in Bearbeitung. Baugenehmigungen sind erteilt. Der Denkmalbeirat ist in seiner Sitzung am 03.07.2008 ausführlich vom Bezirksamt unterrichtet worden. Nach hiesiger Kenntnis plant die Stiftung weiterhin die Unterbringung der Bibliothek des verstorbenen Bundespräsidenten Johannes Rau. Das Bezirksamt unterstützt diese Absicht auch weiterhin.

 

Das Bezirksamt bittet, den Beschluss damit als erledigt zu betrachten.

 

 

Monika Thiemen                                                                      Klaus-Dieter Gröhler

Bezirksbürgermeisterin                                                             Bezirksstadtrat

 

 
 

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