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Der Nachhaltigkeitsplaner für die Berliner Verwaltung ist da

Nachhaltigkeitsplaner 2021
Der Nachhaltigkeitsplaner 2021 vermittelt auf jeder Seite neues Wissen und Tipps.
Bild: BACW/Pressestelle
Pressemitteilung vom 22.12.2020

Seit November 2019 arbeitet die Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung(SBNE) des Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf in Kooperation mit der Berliner Polizei an einem Taschenkalender rund um die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Nun ist er da: Am Montag, 21. Dezember 2020, wurden die Berlin-Kalender in einer Auflage von 6000 Exemplaren ausgeliefert, so dass Kolleg*innen der Berliner Verwaltung und Interessierte mit dem Nachhaltigkeitsplaner 2021 ins Neue Jahr starten können.

“Über den Tellerrand schauen und Neues wagen” – der Kalender ist ein Angebot, die 17 Nachhaltigkeitsziele, engagierte Initiativen und “Best Practice” Beispiele kennenzulernen und ins tägliche Verwaltungshandeln einzubinden. Zahlreiche nachhaltige Tipps und monatliche Reflexionsseiten laden dazu ein, berufliche und persönliche Ziele im Blick zu behalten. Unterstützung erhielt das Projekt durch die Berliner Polizei, dort werden 2000 Mitarbeiter*innen den Kalender erhalten. Mehr als 3500 Exemplare wurden von Bezirks- als auch Berliner Senatsverwaltungen angefragt, auch Bundesministerien zeigen am Berliner Nachhaltigkeitsplaner Interesse.

Im Besuchszentrum der Berliner Landeszentrale für politische Bildung können Exemplare abgeholt werden. Die COVID-19-bedingten Öffnungstermine sind der Webseite der Landeszentrale für politische Bildung, Hardenbergstraße 22-24, 10623 Berlin, zu entnehmen.

Bezirksstadtrat Oliver Schruoffeneger:

Der Nachhaltigkeitskalender für die Berliner Verwaltung ist ein gutes Instrument um sich im täglichen Leben sowohl beruflich, wie auch privat immer wieder vor Augen zu führen, dass wir alle an unserem jeweiligen Platz dazu beitragen müssen, die Nachhaltigkeitsziele der UN zu erreichen. Ohne das Engagement auf allen Ebenen – staatlich, kommunal, beruflich und privat – wird es nicht gelingen, den notwendigen Wandel hin zu einer nachhaltigen und sozial gerechten Welt zu schaffen. Der Kalender gibt Hilfestellung und zeigt uns auf, was jeder für sich, aber auch gemeinsam getan werden kann.

Lidia Perico (SBNE):

Die Idee für einen Kalender zu den 17 Nachhaltigkeitszielen kam uns durch die nachhaltigen Hausaufgabenhefte zu den Themen Klimaschutz und Fair Trade, welche bereits seit einigen Jahren für die Berliner Grundschüler*innen zur Verfügung gestellt werden. Das, was bei den Kindern so gut ankommt, soll nun auch für Erwachsene funktionieren. Es ist ein Pilotprojekt und wir sind auf das Feedback der Kolleg*innen gespannt.

Fünf Jahre sind seit der Verabschiedung der Agenda 2030 vergangen, die kommenden zehn Jahre werden wegweisend für die Zukunft unseres Planeten Erde und der Menschen sein. Nur gemeinschaftlich, generationsübergreifend und in einer gerechten Welt, werden die Ziele verwirklicht werden können. Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung wurde am 25. September 2015 beim UNO-Nachhaltigkeitsgipfel von 193 Staats- und Regierungschefs verabschiedet. Sie ist ein globales Transformationsprogramm, in deren Mittelpunkt 17 Ziele für die ökologische, ökonomische und soziale Entwicklung stehen: Armut und soziale Ungleichheit beseitigen, gute Bildung und Gesundheit für alle ermöglichen sowie Klimaschutz und Menschenrechte fördern.

Mit den 17 Nachhaltigkeitszielen, den “Sustainable Development Goals (SDG)”, hat sich die Weltgemeinschaft erstmals auf einen universalen und alle drei Nachhaltigkeitsdimensionen einschließenden Katalog von festen Zeitzielen geeinigt – der für alle Staaten gilt. Im Januar 2017 wurde von der Bundesregierung ressortübergreifend die “Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie – Neuauflage 2016“ beschlossen. Sie definiert für die 17 Nachhaltigkeitsziele jeweils spezifische Umsetzungsmaßnahmen in Deutschland. Die Kommunen tragen eine besondere Verantwortung bei der Umsetzung der Agenda 2030 auf lokaler Ebene.

Im Auftrag
Brühl