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Partnerschaft für Demokratie

Aufruf zu den Aktionswochen 2022

Aktionswochen gegen Rassismus Charlottenburg-Wilmersdorf 2022

Die internationalen Aktionswochen gegen Rassismus fanden vom 14. bis 27. März 2022 in Charlottenburg-Wilmersdorf statt!

Dieses Jahr starteten wir bezirksweit mit über 40 Veranstaltungen und Aktionen organisiert von über 25 Organisationen. Die vielfältige Bandbreite reichte von Erzählsalons und Workshops über Aktionstage bis hin zu Stadtrundgängen und Podiumsdiskussionen. Eine Vielzahl von Themen wie Rassismus auf dem Wohnungsmarkt, die Benachteiligung von Rom:nija oder die Frage nach der Umbenennung von Straßen wurde in den Fokus gerückt. Detaillierte Informationen im Programmflyer und auf dem Plakat

Dokumente zu den Aktionswochen gegen Rassismus 2022

  • Plakat Aktionswochen 2022

    PDF-Dokument (669.2 kB)

  • Programmheft Aktionswochen 2022

    PDF-Dokument (737.1 kB)

podcastreihe teilnehmerinnen

Podcast Stimmen in Echo der Zeit

Während der Aktionswochen gegen Rassismus 2021 erschien jeden Montag eine neue Folge des Podcasts “Stimmen im Echo der Zeit”. Die Reihe verfolgt das Ziel, der Rassismus-Geschichte Charlottenburg-Wilmersdorfs in biografischer Perspektive auf den Grund zu gehen. Podcast Stimmen in Echo der Zeit

Was ist die Partnerschaft für Demokratie

Die „Partnerschaften für Demokratie“ Charlottenburg-Wilmersdorf und Charlottenburger Norden stärken die Zusammenarbeit aller zivilgesellschaftlichen Akteur*innen im Bezirk. Unser gemeinsames Ziel ist die Entwicklung einer gemeinsamen lokalen Strategie zur Förderung von Vielfalt und der Bekämpfung von Menschenfeindlichkeit. Auf dieser Seite finden Sie Informationen zur den „Partnerschaften für Demokratie“, zur Antragsstellung sowie zu den Demokratiekonferenzen.
Im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ (2015-2024) des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sind die Partnerschaften für Demokratie erstmals als Instrument verankert. Bundesweit werden über 300 Gebiete gefördert. Die „Partnerschaft für Demokratie“ Charlottenburg-Wilmersdorf ist seit dem Jahr 2015 im Bezirk aktiv. Im Jahr 2022 wird die „Partnerschaft für Demokratie“ Charlottenburger Norden aufgebaut. Das Fördergebiet der „Partnerschaft für Demokratie“ Charlottenburger Norden erstreckt sich über die Mierendorff-Insel und Charlottenburg Nord. Das Fördergebiet der „Partnerschaft für Demokratie“ Charlottenburg-Wilmersdorf erstreckt sich über die Ortsteile Charlottenburg (ohne Mierendorff-Insel), Wilmersdorf, Schmargendorf, Grunewald, Halensee und Westend.
Die Ausgestaltung und Umsetzung der Partnerschaften erfolgt im jeweiligen Begleitausschuss. Eine externe Fach- und Koordinierungsstelle ist Erstansprechpartner, koordiniert die Arbeit der Begleitausschüsse und leistet fachliche Beratung. Diese wird von einem internen Koordinator aus dem Integrationsbüro unterstützt. Die bezirklichen Akteur*innen sind von Beginn an eng in die Entwicklung eines Arbeitsplanes der „Partnerschaften für Demokratie“ eingebunden.

Ziele der „Partnerschaften für Demokratie“ sind die
• Förderung einer vielfältigen Kultur des Zusammenlebens in den Fördergebieten,
• Stärkung des Engagements gegen demokratie- und menschenfeindliche Phänomene wie Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus,
• Erprobung innovativer Beteiligungsansätze und die
• Bearbeitung lokaler Problemlagen.

Im Rahmen dieser Ziele vernetzen und schulen die „Partnerschaften für Demokratie“ lokale Akteur*innen. Zusammen mit diesen Akteur*innen werden neue Ansätze und Projekte entwickelt und getestet. Dafür stehen im Jahr 2022 Gelder für Projektförderungen zur Verfügung, die durch den breit besetzten Begleitausschuss vergeben werden.
Durch die „Partnerschaften für Demokratie“ sind unterschiedliche Bevölkerungsgruppen in die Entwicklung der demokratischen Zivilgesellschaft eingebunden. Dazu gehören u.a. Jugendliche, Multiplikator*innen, Politiker*innen, Senior*innen, Religionsgemeinschaften und Migrantenselbstorganisationen.

Bis zu zweimal jährlich finden pro Partnerschaft für Demokratie Demokratiekonferenzen statt, in denen inhaltliche Schwerpunkte und Lösungen für Probleme partizipativ zusammen mit Bürger*innen erarbeitet werden.

Antragsstellung

Jedes Jahr werden durch die Begleitausschüsse der „Partnerschaften für Demokratie“ Projektförderungen vergeben. Diese sollen die Ziele der „Partnerschaften für Demokratie“ unterstützen, Projektideen schnell und unbürokratisch umsetzen zu können.
Für das Jahr 2022 können Förderanträge gestellt werden. Dabei gibt es drei Möglichkeiten der Antragsstellung:

  1. Aktionsfonds
    Im Aktionsfonds können Anträge nur von Trägern gestellt werden, die als juristische Person (z.B. Stiftung oder e.V.) organisiert sind. Falls dem Antrag zugestimmt wird, erhalten die Träger die Förderung per Zuwendungsbescheid direkt vom Bezirksamt.
    Der Aktionsfonds fördert alle thematischen Schwerpunkte der “Partnerschaften für Demokratie” in Charlottenburg-Wilmersdorf. Eine maximale Förderhöhe gibt es nicht, allerdings wird der Begleitausschuss bei der Vergabe von Fördergeldern darauf achten, möglichst viele und unterschiedliche Träger zu berücksichtigen.
  2. Fonds für Kleinstprojekte
    Im Rahmen des Fonds für Kleinstprojekte können auch Privatpersonen sowie Initiativen und Bündnisse ohne feste Organisationsstruktur einen Projektantrag stellen. Die Förderung erfolgt ebenfalls direkt über das Bezirksamt, jedoch ist das Verfahren der Antragsstellung und der Projektdokumentation vereinfacht.
    Kleinstprojekte haben eine maximale Förderhöhe von 400 €. Die Fördergelder können nur für Sachmittel ausgegeben werden. Eine Ausnahme bilden Honorarmittel für Coaches und Trainer*innen, die der Qualifizierung ehrenamtlichen Engagements dienen.
Bei Fragen und Beratungsbedarf zu Projektideen oder zur Antragsstellung können Sie sich jederzeit an die Koordinierungs- und Fachstelle der Stiftung SPI wenden:
  • Name: Johannes Westphal und Elisabeth Peters
  • E-Mail
  • Tel: 030 / 9029 12516 und 030 / 9029 14789
  • Fax: 030 / 902912515
  • Infografik Antragstellung

    PDF-Dokument (2.0 MB)

  • Formblatt Projektanträge Kleinstprojekte

    PDF-Dokument (323.9 kB)

  • Formblatt Projektanträge Institutionen

    PDF-Dokument (403.2 kB)

  • Anlage Finanzplan

    XLSX-Dokument (150.9 kB) - Stand: 01.02.2021

Demokratiekonferenzen

Zweimal jährlich finden im Bezirk Demokratiekonferenzen statt, in der inhaltliche Schwerpunkte und Lösungen für Probleme partizipativ zusammen mit Bürger*innen erarbeitet werden.

2019

Erstmalig beteiligte sich die „Partnerschaft für Demokratie“ in diesem Jahr an den Gegenprotesten zum Al-Quds-Marsch auf dem Kurfürstendamm. Zur Mobilisierung der bezirklichen Öffentlichkeit organisierte die „Partnerschaft für Demokratie“ am 23. Mai 2019 eine Informationsveranstaltung. Auf dem Podium saßen Vertreter*innen des Registers Charlottenburg-Wilmersdorf, des Mideast Freedom Forums und des Jüdischen Forums für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V.. An der Diskussion beteiligten sich rund 70 interessierte Besucher*innen und tauschten sich aus über den Al-Quds-Tag und andere Formen des Antisemitismus im Bezirk.

2018

Zur dritten Jugenddemokratiekonferenz „Du kannst deinen Kiez“ im November 2018 setzten die Partnerschaft für Demokratie und die Abteilung Jugend, Familie, Bildung, Sport und Kultur des Bezirksamts neue, innovative Impulse in der Kinder- und Jugendbeteiligung und in der Demokratiebildung. An drei Vormittagen beteiligten sich rund 175 Schüler*innen aus 35 Schulen von Klasse 2-13 an der Veranstaltung. Die Konferenz wurde im Format einer Projektwerkstatt durchgeführt. Es wurde ein offener „Denkraum“ geschaffen, in dem die Schüler*innen eigene Ideen entwickelten, um ihr Viertel oder ihre Schule zu verändern. Als Ergebnis entstanden 14 Projekte, die bis zum Herbst 2019 umgesetzt und durch erwachsene Pat*innen begleitet werden. Die Dokumentation finden Sie hier als PDF.

2017

Am 13. September 2017 fand im Rathaus Charlottenburg das „Wahlforum 2017 “ zur Bundestagswahl statt. In der Diskussionsveranstaltung wurden die Direktkandidat*innen des Bezirks zu Themen des demokratischen Zusammenhalts, des zivilgesellschaftliches Engagements, der Demokratieförderung und der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit befragt. An der Veranstaltung nahmen rund 70 interessierte Bürger*innen teil.

Die Jugenddemokratiekonferenz 2017 wurde am 22. März durchgeführt, zu der rund 60 Schüler*innen erschienen. Die Schüler*innen beschäftigten sich spielerisch mit der Frage nach den Möglichkeiten politischer Partizipation auf bezirklicher Ebene, indem sie für einen halben Tag während eines Planspiels in die Rollen von unterschiedlichen Interessensvertreter*innen und Kommunalpolitiker*innen schlüpften. Nachmittags identifizierten sie Wünsche für das Zusammenleben in ihrem Bezirk und präsentierten ihre Ideen und politischen Forderungen den Stadträt*innen aus dem Bezirksamt.

2016

Die Demokratiekonferenz 2016 stand unter dem Motto “Haltung zeigen, aber wie? – Kommunikationstraining für demokratische Streitkultur”. Am 12. Oktober trafen sich interessierte Bürger*innen im Jugendclub Halemweg, um zu lernen, wie man in schwierigen Gesprächssituationen handlungsfähig bleibt. Denn Sprüche wie “Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg!”, “Alle Schwulen haben AIDS” oder “Muslime sind doch alle Terroristen!” machen erst einmal sprachlos. Die Teilnehmer*innen analysierten menschliches Kommunikationsverhalten und setzten sich mit Beweggründen und Motiven auseinander, die hinter pauschalisierenden und diskriminierenden Sprüchen stecken können. Um ihre Argumentationsfähigkeit zu stärken, eigneten sie sich unterschiedliche Gesprächsstrategien an und lernten, diese je nach Situation bewusst und zielorientiert einzusetzen. Das Training wurde von ausgebildeten Trainer*innen des Vereins „Gegen Vergessen – für Demokratie e.V.“ durchgeführt. Die Arbeitsmaterialien können Sie hier herunterladen.

2015

Zur ersten Demokratiekonferenz 2015 haben sich am 28. Mai über 70 Personen im Haus der Jugend Charlottenburg zusammengefunden. Eine Dokumentation der Veranstaltung finden Sie hier als PDF.

Die zweite Demokratiekonferenz 2015 am 14. Oktober wurde für Schüler*innen der Klassenstufen 9-12 ausgerichtet. In insgesamt acht Workshops setzten sich die Jugendlichen mit verschiedenen Aspekten des Themas “Jugendbeteiligung” auseinander. An der Konferenz nahmen 150 Schüler*innen von 10 Schulen teil.

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