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Partnerschaft für Demokratie

podcastreihe teilnehmerinnen

Podcastreihe Stimme im Echo der Zeit

Jeden Montag erscheint während der Aktionswochen gegen Rassismus 2021 eine neue Folge dieses Podcasts. Die Reihe verfolgt das Ziel, der Rassismus-Geschichte Charlottenburg-Wilmersdorfs in biografischer Perspektive auf den Grund zu gehen. Hierfür spricht die Moderatorin Nura Treves mit insgesamt vier Bürger*innen des Bezirks über persönliche Erfahrungen, über die heutige Situation, über das Zusammenleben in einem Großstadtbezirk und über Erfolge und Rückschläge im Engagement für ein diverses Miteinander.

#1 Emel Bastürk

Quelle: Lokaler Server
Formate: audio/mp3

Emel Bastürk erinnert sich, wie sich Schule in Charlottenburg als Deutsch-Türkin angefühlt hat und wie sie es heute als Lehrerin in Charlottenburg anders macht. Emel setzt sich für kulturelle Vielfalt in Schulen ein, um aktiv gegen Rassismus und Diskriminierung vorzugehen!

#2 Asmaa

Quelle: Lokaler Server
Formate: audio/mp3

Asmaa hat früh ihre Stimme gefunden und sie auch benutzt, auch wenn das nicht immer erwünscht war. Heute arbeitet sie als freiberufliche Kuratorin und setzt sich für die Prävention von Rassismus im Bereich Kunst und Kultur sowie in der politischen Bildungsarbeit ein.

#3 Aissiatou

Quelle: Lokaler Server
Formate: audio/mp3

Aissiatou kann nicht nachvollziehen, warum Menschen im Zeitalter vom lebenslangen Lernen Rassismus ausklammern. Heute ist sie als Angestellte Projektmanagerin und Beraterin in der Sozialen Arbeit und in der Kulturarbeit tätig.

#4 Thi

Quelle: Lokaler Server
Formate: audio/mp3

Thi war schon früh auf sich allein gestellt und als Deutsch-Vietnamesin wurde ihr das nicht immer leicht gemacht. Heute lebt und arbeitet sie in Wilmersdorf und hat das Gefühl, in diesem Bezirk endlich angekommen zu sein.

#5 Digitaler Salon II - Rassismus im Generationenwechsel

Quelle: Lokaler Server
Formate: audio/mp3

Die vier Protagonistinnen der Folgen #1-#4 diskutieren hier über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede als POCs aus verschiedenen Communities. Der Podcast „Stimme im Echo der Zeit“ folgte in den letzten vier Wochen dem Ziel, Rassismus-Erfahtungen in CW biografisch zu beleuchten.

Quelle: Lokaler Server
Formate: audio/mp3
Quelle: Lokaler Server
Formate: audio/mp3

Aktionswochen gegen Rassismus in Charlottenburg-Wilmersdorf

Plakat Aktionswochen

Die Internationalen Aktionswochen gegen Rassismus finden vom 15. März bis 15. April 2021 in Charlottenburg-Wilmersdorf statt!

Wir starten im ersten Jahr bezirksweit mit über 55 Veranstaltungen und Aktionen organisiert von über 30 Organisationen. Die vielfältige Bandbreite reicht von Podcasts, Workshops über Mahnwachen und einer Kochshow bis hin zu Stadtrundgängen und Podiumsdiskussionen. Eine Vielzahl von Themen wie struktureller Rassismus in Behörden, die Aufarbeitung der bezirkliche Kolonialgeschichte oder die Frage nach der Stärkung von Betroffenen werden dabei in den Fokus gerückt.

Detaillierte Informationen finden Sie in dem Programmflyer und auf dem Plakat sowie auf den Social-Media-Seiten der Veranstalter:innen und der zentralen Website:

https://www.bringdichein-berlin.de/cw-gegen-rassismus

ERÖFFNUNGSVERANSTALTUNG

„Songwriting als politische Klangfarbe gegen Rassismus“

Montag, 15. März, 17:00 – 18:30 Uhr
Mit TAYO Sängerin & Aktivistin (Soul, R’n‘B, Romani Musica) und Initiativen aus dem Bezirk
Es begrüßt Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann.
Moderation: Fennet Habte

auf dem Youtube-Kanal des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf

Inwiefern kann das musikalische Talent sowohl ein Tool gegen Rassismus sein als auch stereotype Bilder der Dominanzkultur über bestimmte Gruppen reproduzieren bzw. dekonstruieren? Darüber erfahren wir mehr in einer Performance und einem Gespräch mit TAYO. Zudem geben wir einen Ausblick auf das vielseitige Programm der Aktionswochen gegen Rassismus.

Bezirksweite Aktion zum Internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März 2021

Am 21. März ist der internationale Tag gegen Rassismus. An diesem Tag wollen wir gemeinsam ein besonderes Zeichen setzen – analog vor Ort und digital auf Social Media. Wir laden Sie ein, ab jetzt Ihr Statement für die Social Media Kampagne zu teilen. Lets go!

Wer mitmachen möchte:

Für Organisationen:

• Jede Initiative bekommt 12 Plakate (A1) und 24 Broschüren. Diese können im Rathaus Charlottenburg (Otto-Suhr-Allee 100) abgeholt werden.
• Das Plakat bitte in Ihrer Einrichtung aufhängen, sodass beide Seiten sichtbar sind (Statement und Programm) und dann das Plakat ausfüllen.
• Bis zum 21. März um 12 Uhr ein Foto vom Plakat in der Einrichtung machen und unter dem Hashtag #cwgegenrassismus auf Instagram und/oder Twitter posten bzw. eine Story machen. Bei Instagram bitte das Profil @bringdicheinberlin verlinken.
• Am 21. März wollen wir Ihre Beiträge teilen und mit ausgewählten Bildern eine Collage veröffentlichen.

Für private Teilnehmende:

• Das Plakat hier downloaden
• Das Plakat ausfüllen und zuhause oder auf der Arbeit aufhängen
• Bis zum 21. März um 12 Uhr ein Foto vom Plakat zuhause oder auf der Arbeit machen und unter dem Hashtag #cwgegenrassismus auf Instagram und/oder Twitter posten bzw. eine Story machen. Bei Instagram bitte das Profil @bringdicheinberlin verlinken.
• Ansonsten freuen wir uns natürlich über Beiträge und Storys unter dem #cwgegenrassismus
• Am 21. März wollen wir Ihre Beiträge teilen und mit ausgewählten Bildern eine Collage veröffentlichen.

Materialien für die Aktionswochen

Programmflyer

PDF-Dokument (1.3 MB)

Plakat der Aktionswochen

PDF-Dokument

Selbstverständnis Initiativkreis

PDF-Dokument (470.4 kB)

Was ist die Partnerschaft für Demokratie

Die „Partnerschaft für Demokratie“ Charlottenburg-Wilmersdorf stärkt die Zusammenarbeit aller zivilgesellschaftlichen Akteur*innen im Bezirk. Unser gemeinsames Ziel ist die Entwicklung einer gemeinsamen lokalen Strategie zur Förderung von Vielfalt und der Bekämpfung von Menschenfeindlichkeit. Auf dieser Seite finden Sie Informationen zur „Partnerschaft für Demokratie“, zur Antragsstellung sowie zu den Demokratiekonferenzen.

Im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ (2015-2024) des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sind die Partnerschaften für Demokratie erstmals als Instrument verankert. Bundesweit werden über 220 Gebiete gefördert. Charlottenburg-Wilmersdorf ist eine der wenigen „Partnerschaften für Demokratie“ in Berlin, die nicht im Vorgängerprogramm vertreten waren.

Die Ausgestaltung und Umsetzung der Partnerschaft erfolgt im Begleitausschuss. Eine externe Fach- und Koordinierungsstelle ist Erstansprechpartner, koordiniert die Arbeit des Begleitausschusses und leistet fachliche Beratung. Diese wird von einer internen Koordinatorin aus dem Büro des Bezirksbürgermeisters unterstützt. Die bezirklichen Akteur*innen sind von Beginn an eng in die Entwicklung eines Arbeitsplanes der „Partnerschaft für Demokratie“ eingebunden.

Ziele der „Partnerschaft für Demokratie“ sind die
  • Förderung einer vielfältigen Kultur des Zusammenlebens im Fördergebiet,
  • Stärkung des Engagements gegen demokratie- und menschenfeindliche Phänomene wie Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus,
  • Erprobung innovativer Beteiligungsansätze und die
  • Bearbeitung lokaler Problemlagen.

Im Rahmen dieser Ziele vernetzt und schult die „Partnerschaft für Demokratie“ lokale Akteur*innen. Zusammen mit diesen Akteur*innen werden neue Ansätze und Projekte entwickelt und getestet. Dafür stehen im Jahr 2020 Gelder für Projektförderungen zur Verfügung, die durch den breit besetzten Begleitausschuss vergeben werden. Vorsitzender des Begleitausschusses ist Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann. Ein Anteil der Fördergelder wird selbstverwaltet von Jugendlichen für Jugendliche vergeben.

Durch die „Partnerschaft für Demokratie“ sind unterschiedliche Bevölkerungsgruppen in die Entwicklung der demokratischen Zivilgesellschaft eingebunden. Dazu gehören u.a. Jugendliche, Multiplikator*innen, Politiker*innen, Senior*innen, Religionsgemeinschaften und Migrantenselbstorganisationen.

Bis zu zweimal jährlich finden Demokratiekonferenzen statt, in denen inhaltliche Schwerpunkte und Lösungen für Probleme partizipativ zusammen mit Bürger*innen erarbeitet werden.

Antragsstellung

Jedes Jahr werden durch den Begleitausschuss der „Partnerschaft für Demokratie“ Projektförderungen vergeben. Diese sollen die Ziele der „Partnerschaft für Demokratie“ unterstützen dabei helfen, Projektideen schnell und unbürokratisch umsetzen zu können.

Für das Jahr 2021 können Förderanträge gestellt werden. Dabei gibt es drei Möglichkeiten der Antragsstellung:

1. Aktionsfonds
Im Aktionsfonds können Anträge nur von Trägern gestellt werden, die als juristische Person (z.B. Stiftung oder e.V.) organisiert sind. Falls dem Antrag zugestimmt wird, erhalten die Träger die Förderung per Zuwendungsbescheid direkt vom Bezirksamt.
Der Aktionsfonds fördert alle thematischen Schwerpunkte der “Partnerschaft für Demokratie” in Charlottenburg-Wilmersdorf. Eine maximale Förderhöhe gibt es nicht, allerdings wird der Begleitausschuss bei der Vergabe von Fördergeldern darauf achten, möglichst viele und unterschiedliche Träger zu berücksichtigen.

2. Fonds für Kleinstprojekte
Im Rahmen des Fonds für Kleinstprojekte können auch Privatpersonen sowie Initiativen und Bündnisse ohne feste Organisationsstruktur einen Projektantrag stellen. Die Förderung erfolgt ebenfalls direkt über das Bezirksamt, jedoch ist das Verfahren der Antragsstellung und der Projektdokumentation vereinfacht.
Kleinstprojekte haben eine maximale Förderhöhe von 400 €. Die Fördergelder können nur für Sachmittel ausgegeben werden. Eine Ausnahme bilden Honorarmittel für Coaches und Trainer*innen, die der Qualifizierung ehrenamtlichen Engagements dienen.

Bei Fragen und Beratungsbedarf zu Projektideen oder zur Antragsstellung können Sie sich jederzeit an die Koordinierungs- und Fachstelle der Stiftung SPI wenden:

  • Name: Johannes Westphal
  • E-Mail
  • Tel: 030 / 902912516
  • Fax: 030 / 902912515

Fragen und Antworten zur Antragsstellung (FAQs) sowie die Antragsformulare finden Sie hier als PDF:

Infografik Antragstellung

PDF-Dokument (2.0 MB)

Formblatt Projektanträge Kleinstprojekte

PDF-Dokument (323.9 kB)

Formblatt Projektanträge Institutionen

PDF-Dokument (403.2 kB)

Anlage Finanzplan

XLSX-Dokument (150.9 kB) - Stand: 01.02.2021

Demokratiekonferenzen

Zweimal jährlich finden im Bezirk Demokratiekonferenzen statt, in der inhaltliche Schwerpunkte und Lösungen für Probleme partizipativ zusammen mit Bürger*innen erarbeitet werden.

2019

Erstmalig beteiligte sich die „Partnerschaft für Demokratie“ in diesem Jahr an den Gegenprotesten zum Al-Quds-Marsch auf dem Kurfürstendamm. Zur Mobilisierung der bezirklichen Öffentlichkeit organisierte die „Partnerschaft für Demokratie“ am 23. Mai 2019 eine Informationsveranstaltung. Auf dem Podium saßen Vertreter*innen des Registers Charlottenburg-Wilmersdorf, des Mideast Freedom Forums und des Jüdischen Forums für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V.. An der Diskussion beteiligten sich rund 70 interessierte Besucher*innen und tauschten sich aus über den Al-Quds-Tag und andere Formen des Antisemitismus im Bezirk.

2018

Zur dritten Jugenddemokratiekonferenz „Du kannst deinen Kiez“ im November 2018 setzten die Partnerschaft für Demokratie und die Abteilung Jugend, Familie, Bildung, Sport und Kultur des Bezirksamts neue, innovative Impulse in der Kinder- und Jugendbeteiligung und in der Demokratiebildung. An drei Vormittagen beteiligten sich rund 175 Schüler*innen aus 35 Schulen von Klasse 2-13 an der Veranstaltung. Die Konferenz wurde im Format einer Projektwerkstatt durchgeführt. Es wurde ein offener „Denkraum“ geschaffen, in dem die Schüler*innen eigene Ideen entwickelten, um ihr Viertel oder ihre Schule zu verändern. Als Ergebnis entstanden 14 Projekte, die bis zum Herbst 2019 umgesetzt und durch erwachsene Pat*innen begleitet werden. Die Dokumentation finden Sie hier als PDF.

2017

Am 13. September 2017 fand im Rathaus Charlottenburg das „Wahlforum 2017 “ zur Bundestagswahl statt. In der Diskussionsveranstaltung wurden die Direktkandidat*innen des Bezirks zu Themen des demokratischen Zusammenhalts, des zivilgesellschaftliches Engagements, der Demokratieförderung und der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit befragt. An der Veranstaltung nahmen rund 70 interessierte Bürger*innen teil.

Die Jugenddemokratiekonferenz 2017 wurde am 22. März durchgeführt, zu der rund 60 Schüler*innen erschienen. Die Schüler*innen beschäftigten sich spielerisch mit der Frage nach den Möglichkeiten politischer Partizipation auf bezirklicher Ebene, indem sie für einen halben Tag während eines Planspiels in die Rollen von unterschiedlichen Interessensvertreter*innen und Kommunalpolitiker*innen schlüpften. Nachmittags identifizierten sie Wünsche für das Zusammenleben in ihrem Bezirk und präsentierten ihre Ideen und politischen Forderungen den Stadträt*innen aus dem Bezirksamt.

2016

Die Demokratiekonferenz 2016 stand unter dem Motto “Haltung zeigen, aber wie? – Kommunikationstraining für demokratische Streitkultur”. Am 12. Oktober trafen sich interessierte Bürger*innen im Jugendclub Halemweg, um zu lernen, wie man in schwierigen Gesprächssituationen handlungsfähig bleibt. Denn Sprüche wie “Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg!”, “Alle Schwulen haben AIDS” oder “Muslime sind doch alle Terroristen!” machen erst einmal sprachlos. Die Teilnehmer*innen analysierten menschliches Kommunikationsverhalten und setzten sich mit Beweggründen und Motiven auseinander, die hinter pauschalisierenden und diskriminierenden Sprüchen stecken können. Um ihre Argumentationsfähigkeit zu stärken, eigneten sie sich unterschiedliche Gesprächsstrategien an und lernten, diese je nach Situation bewusst und zielorientiert einzusetzen. Das Training wurde von ausgebildeten Trainer*innen des Vereins „Gegen Vergessen – für Demokratie e.V.“ durchgeführt. Die Arbeitsmaterialien können Sie hier herunterladen.

2015

Zur ersten Demokratiekonferenz 2015 haben sich am 28. Mai über 70 Personen im Haus der Jugend Charlottenburg zusammengefunden. Eine Dokumentation der Veranstaltung finden Sie hier als PDF.

Die zweite Demokratiekonferenz 2015 am 14. Oktober wurde für Schüler*innen der Klassenstufen 9-12 ausgerichtet. In insgesamt acht Workshops setzten sich die Jugendlichen mit verschiedenen Aspekten des Themas “Jugendbeteiligung” auseinander. An der Konferenz nahmen 150 Schüler*innen von 10 Schulen teil.

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