Kaukasische Flügelnuss

Kaukasische Flügelnuss - Flügelnussbaum

Kaukasische Flügelnuss
Pterocarya fraxinifolia (LAM.) SPACH

Familie: Walnußgewächse (Juglandaceae)

Verbreitung: Kaukasus, Armenien, N-Iran

Kaukasische Flügelnuss - Flügelnussbaum

Besonderheiten:
In ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet besiedelt die Kaukasische Flügelnuss auch feuchte Standorte und verträgt zeitweise Überschwemmungen. Die Blüten werden vom Wind bestäubt.

Kaukasische Flügelnuss - Zweige und Knospen des Flügelnussbaums

Wuchs:
Der meist mehrstämmige Baum mit seitlich weit ausladenden Ästen und breiter Krone erreicht eine Höhe von 20 – 30 m. Die schwarzgraue Borke ist tief gefurcht.

Kaukasische Flügelnuss - Knospen des Flügelnussbaums in Nahaufnahme

Knospen:
Die rostbraunen Knospen werden nicht von Knospenschuppen bedeckt, sind also nackt. Rostbraune, samthaarige, fiedergegliederte unentwickelte Blätter umgeben die Endknospen. Die seitenstehenden Knospen der männlichen Blütenstände sind stets deutlich gestielt.

Kaukasische Flügelnuss - Früchte und Blätter des Flügelnussbaums

Blätter:
Die wechselständig angeordneten, unpaarig gefiederten, 20 – 60 cm langen Laubblätter bestehen aus 11 – 21 schmal-länglichen Blättchen. Sie besitzen einen feingezähnten Rand, sind 5 – 13 cm lang und 1 – 5 cm breit. Die Oberseite ist frischgrün, die Unterseite heller gefärbt.

Blüten:
Während der Blütezeit im Mai hängen die männlichen Blüten in 20 cm langen Kätzchen an den Zweigen. Die weiblichen Blütenkätzchen sind bei Fruchtreife oft doppelt so lang.

Früchte:
Die geflügelten, einsamigen Nussfrüchte sitzen an einer 20 – 45 cm langen Spindel wie aufgeschnürt und hängen noch in der Winterzeit am Baum. Jede Nuss wird becherförmig von 2 halbkreisförmigen, 1,5 – 2 cm langen Flügeln umhüllt, deshalb der Name Flügelnuss.