LIFE impaQt

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Projektbeschreibung:
Im EU-LIFE-impact-Projekt geht es um die Entwicklung klimaangepasster städtischer Umgebungen durch integrative und sektorübergreifende Planung. Zwei Projektgebiete wurden ausgewählt: eines im Bezirk Charlottenburg Wilmersdorf auf der südlichen Mierendorff-Insel und ein weiteres in der österreichischen Stadt Melk.
Mit diesem Projekt unternimmt der Bezirk einen wichtigen Schritt, um sich an die Folgen des Klimawandels anzupassen und diesen entgegenzuwirken. Dafür werden innovative Klimaanpassungsmaßnahmen für den öffentlichen Straßenraum entwickelt, die auf dem Klimaanpassungskonzept der südlichen Mierendorffinsel aufbauen. Mittels co-kreativer Bürger:innen Beteiligungsformate werden Konflikte mit allen Akteuren identifiziert und gelöst, um skalierbare Lösungen für den gesamten Bezirk zu schaffen. Damit die entwickelten Maßnahmen langfristig wirken und im Kiez verankert bleiben, wird auf Quartiersebene ein „Kiez-Transformer” gegründet. Dieser wirkt als koordinierende Instanz, die als Schnittstelle zwischen Verwaltung, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und weiteren lokalen Akteuren dient und Transformationsprozesse aktiv vorantreibt. Ergänzend werden innovative Finanzierungsinstrumente in Form von Impact Bonds erprobt.

Zeitstrahl LIFE impaQt Projekt

Projektablauf LIFE impaQt Berlin

Titelbild der lokalen Klimaanpassungskonzeptes

Projekthintergrund

Erfahren Sie mehr zum Projekthintergrund der EU LIFE impaQt Förderung und entdecken Sie das Projektgebiet im Überblick. Weitere Informationen

Foto der Beteiligungsveranstaltung im Februar 2026

Beteiligung

Was bereits passiert ist, was als Nächstes ansteht und wie Beteiligung möglich ist, finden Sie hier im Überblick. Weitere Informationen

LIFE Europa Flagge

LIFE impaQt Programm

Mehr zum EU LIFE Programm und den Partnern im Projektkonsortium finden Sie hier. Weitere Informationen

FAQs

  • Was ist LIFE impaQt?

    Ein EU-gefördertes Projekt zur Anpassung von Städten an Hitze, Starkregen und andere Klimafolgen. Dabei werden zwei Städte – Melk in Österreich und Berlin (Charlottenburg-Wilmersdorf) in Deutschland – als Projektgebiete untersucht.

  • Warum findet das Projekt impaQt auf der Mierendorffinsel statt?

    Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf hat bereits ein lokales Klimaanpassungskonzept für die Mierendorffinsel erarbeitet. In diesem Konzept wurde insbesondere die Ilsenburger Straße aufgrund ihrer klimatischen Belastung, ihrer Lage im Quartier, des Straßenaufbaus sowie der geologischen Verhältnisse im Untergrund als prioritärer Handlungsraum identifiziert.

  • Wo auf der Mierendorffinsel wird sich etwas verändern?

    In der Sömmeringstraße werden Teilbereiche des Gehwegs entsiegelt. Kiezinseln, also entsiegelte, begrünte und verschattete Flächen mit Sitzgelegenheiten entstehen in der Mindener- und Brahestraße. Die Ilsenburger Straße zwischen der Kaiserin-Augusta-Allee und der Quedlinburger Straße steht dabei im besonderen Fokus der klimaanpassenden Maßnahmen in den kommenden Jahren.

  • Wann passieren diese Veränderungen im Rahmen des impaQt Projekts auf der Mierendorffinsel?

    Aktuell (Stand Juni 2026) werden die Maßnahmen in der Sömmeringstraße sowie in der Mindener- und Brahestraße bereits umgesetzt. Die Ilsenburger Straße von der Ecke Kaiserin-Augusta-Allee bis zur Quedlinburger Straße wird voraussichtlich ab 2027 beginnen.

  • Was möchte das Projekt impaQt im Bereich Mobilität auf der südlichen Mierendorffinsel erreichen?
    Das Projekt möchte die südliche Mierendorffinsel, insbesondere die Ilsenburger Straße klimafreundlicher, sicherer und lebenswerter gestalten. Der öffentliche Raum soll stärker auf die Bedürfnisse der Menschen ausgerichtet werden. Mögliche Maßnahmen sind:
    • bessere Bedingungen für das Zu-Fuß-Gehen
    • bessere Bedingungen für das Radfahren
    • mehr sichere und angenehme Wege im Stadtviertel
    • mehr Bäume und Grünflächen zur besseren Beschattung, Kühlung und Versickerung von Regenwasser
    • mehr attraktive Aufenthaltsorte im öffentlichen Raum
    • bessere Verbindungen zwischen Straßen, Parks und Uferbereichen
    • mehr Radabstellplätze
  • Welche Veränderungen sind auf der südlichen Mierendorffinsel vorgesehen?

    Die konkreten Maßnahmen in der Ilsenburger Str. werden gemeinsam erarbeitet und stehen daher noch nicht fest. Sie werden über verschiedene Beteiligungsmöglichkeiten mit den Anwohnenden vor Ort abgestimmt, damit sich die lokale Bevölkerung in den Entscheidungs- und Gestaltungsprozess einbringen kann. Im Fokus stehen dabei unter anderem Begrünungsmaßnahmen, die Verbesserung der Aufenthalts- und Rastmöglichkeiten auch an heißen Tagen sowie die bessere lokale Nutzung und Versickerung von Regenwasser.

  • Wie kann ich mich weiter informieren über das Projekt impaQt oder mich beteiligen an der Umsetzung auf der Mierendorffinsel?

    Über diesen Newsletter werden regelmäßig Informationen, Neuigkeiten und Veranstaltungstermine zum Projekt bereitgestellt. Zusätzlich werden alle Inhalte auch auf der Projektwebsite veröffentlicht.

  • Wie kann ich als Bürger:in meine Ideen und Anregungen in dem Projekt impaQt für die Mierendorffinsel einbringen?

    Es gibt verschiedene Beteiligungsveranstaltungen und -formate. Über den Newsletter, Poster, die Webseite und soziale Medien werden alle Interessierten eingeladen. Im Februar 2026 hat eine erste Veranstaltung stattgefunden. Am 21. September 2026 wird ein Abschnitt der Ilsenburger Straße für eine Beteiligungsveranstaltung vor Ort temporär gesperrt, um mit Anwohner:innen ins Gespräch zu kommen und ihre Ideen, Anregungen und Einschätzungen direkt aufzunehmen.

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Ansprechpartnerin

Fr. Kondra