Stolpersteine Uhlandstraße 182

Link zu: Hauseingang Uhlandstr. 182
Hauseingang Uhlandstr. 182
Bild: Stolpersteine-Initiative CW, F. Siebold

Diese Stolpersteine wurden am 13.03.2012 verlegt.

Link zu: Stolperstein Ella Rosenbaum
Stolperstein Ella Rosenbaum
Bild: Stolpersteine-Initiative CW, F. Siebold

HIER WOHNTE
ELLA ROSENBAUM
JG. 1869
DEPORTIERT 13.1.1942
ERMORDET IN
RIGA

Link zu: Stolperstein Anna Goldstrom
Stolperstein Anna Goldstrom
Bild: Stolpersteine-Initiative CW, F. Siebold

HIER WOHNTE
ANNA GOLDSTROM
JG 1918
DEPORTIERT 19.2.1943
ERMORDET IN
AUSCHWITZ

Link zu: Stolperstein Ernst Lippmann
Stolperstein Ernst Lippmann
Bild: Stolpersteine-Initiative CW, F. Siebold

HIER WOHNTE
ERNST LIPPMANN
JG.1898
FLUCHT BELGIEN
INTERNIERT
SAINT CYPRIEN / DRANCY
DEPORTIERT 7.9.1942
AUSCHWITZ
ERMORDET 30.9.1944

Link zu: Stolperstein Clara Arnheim
Stolperstein Clara Arnheim
Bild: Stolpersteine-Initiative CW, F. Siebold

HIER WOHNTE
CLARA ARNHEIM
JG. 1865
DEPORTIERT 9.7.1942
THERESIENSTADT
ERMORDET 28.8.1942

gespendet von Gabriela Jaskulla, Berlin

Link zu: Clara Arnheim und Betty Volkmar
Clara Arnheim und Betty Volkmar
Bild: Stolpersteine-Initiative CW

Clara Arnheim ist am 24. April 1865 in Berlin als Tochter des praktizierenden Arztes Adolf Arnheim und seiner Frau Friederike, geb. Stettiner, geboren. Die Familie hatte vier Kinder, die alle studierten. Clara Arnheim entschied sich – gegen alle damaligen Konventionen – früh, Künstlerin zu werden. Sie nahm Unterricht in Berlin und Paris. Seit 1904 war Clara Arnheim Mitglied im Verein der Berliner Künstlerinnen e.V. und im Deutschen Lyceum-Club. Sie beteiligte sich an zahlreichen Ausstellungen, die sie teilweise selbst mitorganisierte. Eines ihrer bevorzugten Reiseziele war die Ostseeinsel Hiddensee. Dort lernte sie andere Künstlerinnen wie Henni Lehmann, Käthe Loewenthal und Julie Wolfthorn kennen mit denen sie in den frühen 1920er Jahren den Hiddensoer Künstlerinnenbundes gründete, der deutschlandweit bekannt wurde. Viele Sommer verbrachte sie in Vitte in der Pension der Bäckerfamilie Schwartz, bis sie wegen ihrer jüdischen Herkunft ein Berufs- und Reiseverbot auferlegt bekam und nicht mehr nach Hiddensee fahren durfte. Gesundheitlich geschwächt wurde Clara Arnheim am 9. Juli 1942 zusammen mit 100 Menschen in einem Personenzug aus Berlin vom Anhalter Bahnhof ins Ghetto Theresienstadt gebracht, wo sie am 28. August ums Leben gebracht wurde. Genaueres über die Art ihres Todes ist nicht bekannt. Außer am Standort ihres einstigen Wohnhauses nahe dem Kurfüstendamm, das im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde, ist auch auf der Insel Hiddensee, wo sie so gerne lebte und malte, ein Stolperstein zum Gedenken an sie verlegt worden.

Link zu: Bild von Clara Arnheim
Bild von Clara Arnheim
Bild: Stolpersteine-Initiative CW

Blick über Bodden von 1942, zur Verfügung gestellt vom Heimatmuseums Hiddensee