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Stolpersteine Giesebrechtstr. 5

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Bild: BA

Die Stolpersteine wurden am 08.05.2011 verlegt und von Eva und Dietmar Hock, Elke und Diethelm Hoffmann gespendet.

Stolperstein für Jenny Finkel, Foto:B.Plewa
Stolperstein für Jenny Finkel, Foto:B.Plewa

HIER WOHNTE
JENNY FINKEL
JG. 1882
DEPORTIERT 18.10.1941
LODZ / LITZMANNSTADT
ERMORDET 9.5.1942
CHELMNO / KULMHOF

Jenny Finkel kam in der Stadt Posen am 15. Juni 1882 zur Welt. Da im Posener Adressbuch dieses Jahres nur der Uhrmacher Joseph Finkel verzeichnet ist, dürfte das Jennys Vater gewesen sein. Er lebte mit seiner Frau Henriette geb. Munk in der Friedrichstraße 31, im Parterre hatte er seinen Laden. Joseph und Henriette hatten 1877 in Stettin geheiratet, wo Henriette, auch Jette genannt, damals wohnte, wiewohl auch sie aus Posen stammte. Da es weiterhin nur eine Familie Finkel in Posen gab, sind die danach in Posen geborenen Personen sehr wahrscheinlich Geschwister von Jenny gewesen sein. Wir wissen von Max, 1878 geboren, Theodor 1880 und Ludwig 1885. Nur für Theodor ist nachweisbar, dass auch er Josephs Sohn war. Ob Jenny auch Schwestern hatte, bleibt unbekannt.

Um 1901 ist vermutlich Joseph Finkel gestorben, denn im Adressbuch ist er nicht mehr aufgeführt, wohl aber Henriette, jetzt wohnhaft in der Sankt-Martin-Straße 67. Sicherlich wohnte auch Jenny dort, Theodor war bereits mit 15 Jahren nach Berlin in eine Handelslehre gegangen. In späteren Jahren hat auch Max Finkel einen eigenen Eintrag mit der gleichen Adresse, Berufsbezeichnung „Agenturen“, und 1917 finden wir an Stelle von Henriette „Jenni Finkel, Buchhalterin“. Offenbar war die Mutter nun auch verstorben und Jenny – oder Jenni – hatte eine Buchhalterausbildung gemacht.

Kein Finkel ist nach dem Ersten Weltkrieg mehr in Posen registriert. Infolge des Großpolnischen Aufstandes im Dezember 1918 wurden die Stadt Posen und Teile der Posener Provinz an Polen angegliedert. Sehr viele Deutsche verließen daraufhin die Stadt, so wohl auch Jenny. Ludwig wohnte bereits als Pianist und Chordirigent schon seit 1913 in Hamburg, Max finden wir in späteren Jahren in Breslau und Jenny wählte vermutlich Berlin, da dort ihr Bruder Theodor als Prokurist einer Getreidehandelsfirma lebte. Er wohnte in der Niebuhrstraße 58 und es ist gut denkbar, dass sie bei ihm unterkam, denn sie steht nicht im Adressbuch mit einer eigenen Anschrift. Vielleicht konnte Theodor ihr auch eine Arbeit in seiner Firma vermitteln.

Jenny Finkel finden wir erst wieder 1939, in den „Ergänzungskarten“ zur Volkszählung vom 17. Mai, bei der Juden separat erfasst wurden. In den Ergänzungskarten wurde registriert, wer wie viele jüdische Großeltern hatte. Obwohl das Statistikgeheimnis zugesichert wurde, kann man sich denken, dass diese Kartei für die Judenverfolgung missbraucht wurde, z.B. bei der Zwangsverpflichtung zur Arbeit. Für die Vorbereitungen der Deportationen wurde die Kartei allerdings zu spät ausgewertet. Jenny wohnte an dem Stichtag zur Untermiete in der Giesebrechtstraße 5, unklar bleibt bei wem. Wir wissen auch nicht, ob sie zur Zwangsarbeit verpflichtet wurde, dokumentiert ist aber, dass sie zu den ersten Deportierten aus Berlin gehörte. Mitte Oktober 1941 musste sie sich in die Sammelstelle Levetzowstraße 7-8 begeben, eine auf Geheiß der Gestapo umfunktionierte Synagoge und am 18. Oktober mit über 1000 Leidesgenossen zum Bahnhof Grunewald gehen. Bei strömendem Regen wurden Schwache und Kranke in offenen Lastwagen dorthin transportiert, alle anderen mussten zu Fuß durch die ganze Stadt zum Bahnhof marschieren. Am Gleis 17 wartete auf sie der Zug, der sie nach Lodz, von den Nazis in Litzmanstadt umbenannt, transportieren sollte. Es war der erste Deportationszug aus Berlin.

Das Ghetto Lodz war 1940 durch die deutschen Besatzer von der polnischen Industriestadt abgetrennt und mit Stacheldraht umzäunt worden. Etwa 160 000 Juden aus Lodz wurden in die bereits heruntergekommenen und insbesondere im Sanitärbereich äußerst ärmlich ausgestatteten Häuser gepfercht. Im Herbst 1941 kamen noch weitere 20 000 Juden aus dem „Altreich“ in das völlig überfüllte Ghetto. Die Lebensbedingungen im Ghetto waren katastrophal. Keine Heizung, keine Toiletten, keine Betten, weitgehend mussten die Menschen auf Strohsäcken oder dem nackten Boden in Massenunterkünften schlafen, die Ernährung war völlig unzureichend. Hunger, Kälte, Erschöpfung und Krankheiten rafften viele Leute dahin. Für arbeitsfähig gehaltene Menschen mussten Zwangsarbeit vor allem in Munitionsfabriken und Uniformschneidereien leisten. Jenny Finkel wurde in ein Zimmer im Bleicherweg 6 „eingesiedelt“, wie die verschleiernde offizielle Bezeichnung hieß. Im Ghetto konnte sie vielleicht noch ihren Bruder Ludwig Finkel treffen. Er war kurz nach Jenny am 25. Oktober mit seiner Frau, der Pianistin Marianne geb. Belmonte, von Hamburg aus ebenfalls nach Lodz deportiert worden. Ludwig betätigte sich im Ghetto Lodz auch als Chordirigent.

Viele Menschen starben an den fatalen Lebensverhältnissen im Ghetto, aber Jenny überlebte den harten Winter. Am 9. Mai 1942 jedoch wurde sie weiterdeportiert in das Vernichtungslager Kulmhof und dort auf Ankunft ermordet.

Auch die drei bekannten Brüder Jennys kamen in der Shoa um. Ludwig starb im Ghetto Lodz noch vor Jennys Weiterdeportation am 17. April 1942, Marianne Finkel kurz danach, am 25. Mai. Max Finkel wurde von Breslau aus am 13. April 1942 in das Lager Izbica bei Lublin verschleppt und kam nicht zurück. Theodor Finkel und seine Frau, die Hamburgerin Magda geb. Bruch, waren schon am 19. Januar 1942 nach Riga deportiert worden und sind dort umgekommen.

Quellen:
Gedenkbuch. Bundesarchiv Koblenz, 2006; Gedenkbuch Berlin der jüdischen Opfer des Nationalsozialismus 1995; Posener Adressbücher; Adressbücher Hamburg und Breslau; Berliner Adressbücher; Landesarchiv Berlin; Gottwaldt/Schulle, Die „Judendeportationen“ aus dem Deutschen Reich 1941-1945, Wiesbaden 2005

Recherchen/Text: Micaela Haas

Link zu: https://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/ueber-den-bezirk/geschichte/stolpersteine/artikel.179662.php
Stolperstein für Juda Leo Nathanson, Foto:B.Plewa
Bild: Bezirksamt

HIER WOHNTE
JUDA LEO
NATHANSON
JG. 1876
DEPORTIERT 30.7.1942
THERESIENSTADT
ERMORDET 26.9 1942
TREBLINKA

Juda Leo Nathansohn – Leo war sein Rufname, der Nachname wird in zeitgenössischen Dokumenten Nathansohn geschrieben – kam am 4. März 1876 in Hammerstein, Kreis Schlochau in Westpreußen auf die Welt. Heute heißt der Ort Czarne. Sein Vater war der Kaufmann Simon Nathansohn, seine Mutter Rosalie geb. Ostrodski. Simon Nathansohn war Versicherungsagent. Leo hatte drei Geschwister: Die älteren Paul und Klara, 1872 und 1873 geboren, und einen jüngeren Bruder, Georg, Jahrgang 1877. Um 1888 setzte sich Simon Nathanson zur Ruhe und zog als Rentner mit seiner Familie nach Berlin. Wir können davon ausgehen, dass Leo einen Teil seiner Schulausbildung und eine anschließende Kaufmannslehre in Berlin absolvierte.

Leos Bruder Paul, der 1900 in Chemie promoviert hatte, ließ sich nahe Düsseldorf in Grimlinghausen, Kreis Neuß, nieder und kaufte dort 1902 mit seinem Kompagnon Rudolf Hönow die 1887 von Karl Klein gegründete Papier- und Pappenfabrik Klein & Comp. Leo reiste fortan als Vertreter dieser Fabrik viel umher, sowohl in Deutschland, als auch im Ausland, v. a. in England. Vermutlich hatte er zeitweise seinen Wohnsitz in London. 1907 richtete die Firma eine Zweigniederlassung in Köln ein. Leo wurde Teilhaber der Fabrik, zog nach Köln und übernahm mit einem vierten Teilhaber, Simon Öttinger, die Niederlassung. Schon anderthalb Jahre später, im Juli 1908, wurde die Zweigniederlassung nach Berlin verlegt mit Adresse in der Rosenthaler Straße 40. Wir finden nun auch Leo im Berliner Adressbuch in der Pariser Straße 12.

Dort wohnte er mit seinen Geschwistern Clara und Georg, die beide, wie Paul auch, ledig waren. Leo hingegen heiratete am 27. Dezember 1909 Frieda Mayer aus Nürnberg. Möglicherweise hatte er sie während seiner Vertreterreisen kennengelernt. Sie war die Tochter von Emil Mayer, einem Kaufmann aus Hohenems im Vorarlberg, der, nachdem er 1881 in Fürth Cäcilie Zirndorfer geheiratet hatte, nach Barcelona zog. Dort kamen Friedas beide älteren Brüder Richard und Karl – spanisch Ricardo und Carlos – auf die Welt. Als Frieda am 18. Juni 1885 geboren wurde, lebte die Familie bereits wieder in Deutschland, in Nürnberg. Zwei weitere Geschwister folgten, Anna und Fritz.

Leo und Frieda zogen in die Gervinusstraße 10, in der Pariser Straße 12 blieben Klara und Georg. Am 20. Oktober 1910 brachte Frieda eine Tochter zur Welt, Charlotte Rosalie. Als Charlotte vier Jahre alt war, wechselte die Familie in eine vermutlich größere Wohnung in der Roscherstraße 6. Ob Leo Frontsoldat wurde, wissen wir nicht, sicher ist, dass Paul Nathansohn in den Krieg zog – er fiel bereits am 22. Oktober 1915. Seine Erben waren Klara, Leo und Georg. Klara und Georg verzichteten auf ihren Anteil an der Pappenfabrik zugunsten Leos.
Die Berliner Niederlassung scheint Leo ein gutes Einkommen beschert zu haben, bis 1931 das Mutterunternehmen in Grimlinghausen in Schwierigkeiten geriet, möglicherweise noch infolge der Weltwirtschaftskrise. Leo kaufte – nach eigener Aussage zur Rettung der Firma – die Berliner Niederlassung, wozu er sich allerdings verschulden musste. Der Berliner Betrieb, der hauptsächlich Waren von der Grimlinghauser Fabrik vertrieb, wurde nun nicht mehr als Zweig – sondern als Hauptniederlassung geführt. Nachdem Simon Öttinger 1932 ausgeschieden und wieder zur Kölner Niederlassung gewechselt war, blieb Leo Alleininhaber des Berliner Unternehmens.

Die Lebensumstände der Nathansohns sollten sich danach bald ändern. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 waren sie den zunächst allmählich zunehmenden Diskriminierungen und antisemitischen Verordnungen ausgesetzt. Wie bei anderen Kaufleuten, wird sich auch für Leo die judenfeindliche Einstellung der Kunden im Geschäft ausgewirkt haben. Dennoch scheint der Betrieb mit vier Angestellten weitergelaufen zu sein. Im ersten Jahr der NS-Herrschaft zogen Nathansohns um in die Giesebrechtstraße 5.

Die Lage der Juden verschärfte sich drastisch nach den Pogromen vom November 1938. Eine Flut von Verordnungen in rascher Folge zielte auf die vollständige Ausgrenzung aus der Gesellschaft und auch auf die Verarmung von Juden. „Judenvermögensabgabe“, „Reichfluchtsteuer“ waren zwei der willkürlichen Sondersteuern für Juden; Leo und Frieda wurden mit über 10000 RM veranlagt. Um dem nachzukommen, mussten sie Grundschuldscheine und Wertpapiere abgeben. Schon kurz zuvor, am 6. Oktober 1938 hatte Leo laut einem Vertrag seine Firma an einen Herrmann Bickelhaupt zwangsverkaufen müssen. Ob er etwas von den 33000 RM Verkaufspreis erhielt, darf bezweifelt werden, da Juden nur noch ein monatlicher Betrag für das reine Existenzminimum gestattet war. Unklar ist auch, ob der Verkauf tatsächlich vollzogen wurde, denn noch am 26. Mai 1939 schreibt Leo an seinen Schwager Carlos Mayer in Barcelona – Friedas Bruder war offenbar in seine Geburtsstadt zurückgekehrt: „Am 31. des Monats wird die Fa. Klein & Comp. der Geschichte angehören, da an diesem Tage meine Handelserlaubnis abläuft.“ Er musste um eine Sondererlaubnis ersuchen, noch offene Geschäfte abzuwickeln. Noch am 10. Februar 1940 beantragte er eigenhändig – auf Aufforderung – die Löschung aus dem Handelsregister.

1. Seite des Briefes von Leo Nathanson an seinen Schwager Carlos Mayer

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In dem Brief an Carlos Mayer – liebevoll Carly genannt -bedauert Leo auch, dass dessen Bemühungen, ihnen die Ausreise zu ermöglichen, gescheitert seien. Leo ist sowieso sehr pessimistisch „da die in Frage kommenden Einwanderungsländer prohibitiv hohe Vorzeigungsgelder verlangen und keine Arbeitserlaubnis erteilen“. Auch die Vereinigten Staaten würden 1500 bis 2000 Dollar verlangen, die sie, Nathansohns, nicht aufbringen könnten. Es habe „gar keinen Sinn, sich überhaupt mit dem Auswanderungsproblem zu beschäftigen“. Frieda sieht das im gleichen Brief anders, sie bittet ihren Bruder, weitere Versuche zu machen. „Ist denn niemand aufzutreiben, der zuerst mal Lubarschs helfen kann?“ Am 18. August 1936 hatte Tochter Charlotte den Bankangestellten Hans Lubarsch geheiratet. Das Paar hatte zunächst Wohnung in der Wielandstraße 14 genommen, musste aber bald zur Untermiete in die Mommsenstraße 55 umziehen. Auch Leo und Frieda erwähnen in ihrem Brief, dass sie eine neue Wohnung suchen müssten „da die Juden nicht mehr bei arischen Hausbesitzern wohnen sollen“.
Carlos Mayers Bemühungen, der Familie seiner Schwester zur Auswanderung zu verhelfen, fanden weiterhin keinen Erfolg. Als Frieda am 27. August 1940 starb, waren Charlotte und Hans auch noch in Berlin. Es ist möglich, dass sie erst dann zu Leo in die Giesebrechtstraße zogen. Als am 16. Oktober 1942 Leo die obligate „Vermögenserklärung“ ausfüllen musste, die stets der Deportation vorausging, lebten alle drei seit über vier Monaten zusammen in der Steffeckstraße 26 (heute Friedbergstraße). Leo unterschrieb das gewissenhaft ausgefüllte Formular am 22.Juli 1942, am 28. befand er sich bereits in dem Sammellager Große Hamburger Straße 26, ein auf Geheiß der Nazis umfunktioniertes ehemaliges jüdisches Altersheim. Zwei Tage später wurde er in das angebliche „Altersghetto“ Theresienstadt deportiert, in Wirklichkeit ein Durchgangslager, in dem die Lebensbedingungen nur wenig besser als in anderen Konzentrationslagern waren.

Keine zwei Monate später, am 26. September 1942, wurde Leo Nathansohn weiterdeportiert in das Vernichtungslager Treblinka und dort ermordet. Sein nicht unbeträchtliches Vermögen – nicht nur der noch verbliebene Hausrat, auch eingelagerte wertvolle Teppiche und Wäsche, Wertpapiere, Bankguthaben bis hin zu Ansprüchen an Richard Hönow, die sich aus seiner Teilhabe an der Firma Klein & Comp. ergaben – wurde zugunsten des Deutschen Reiches beschlagnahmt.

Leos Tochter Charlotte und ihr Mann Hans Rudi Lubarsch waren zum Zeitpunkt von Leos Deportation zur Zwangsarbeit in Rüstungsbetrieben herangezogen. Im November 1942 mussten sie die Wohnung in der Steffeckstraße räumen und fanden Unterkunft in der Kantstraße 125, bei Abrahamsohn. Ende Februar 1943 wurden sie Opfer der sog. “Fabrikaktion“. Deren Ziel war es, die letzten Juden, die noch als Zwangsarbeiter tätig waren, zu deportieren. Am 27. Februar 1943 wurden sie ohne Vorwarnung am Arbeitsplatz verhaftet, in z.T. provisorische Sammellager gebracht und in den folgenden Tagen nach Auschwitz deportiert. In Berlin wurden rund 8000 Menschen verhaftet, ca. 4000 weiteren gelang es, rechtzeitig unterzutauchen. Die Deportierten sollten in Auschwitz in den Buna-Werken eingesetzt werden, tatsächlich wurde nur ein Drittel zur Zwangsarbeit registriert, alle anderen in den Gasöfen ermordet. Charlotte und Hans wurden am 2.März 1943 nach Auschwitz deportiert, nicht dokumentiert ist, ob sie gleich oder durch die Härte der Zwangsarbeit ermordet wurden.
Leos Schwester Clara starb bereits 1935, der Bruder Georg war noch vor Leo am 25. Januar 1942 vom Bahnhof Berlin-Grunewald aus nach Riga deportiert und dort ermordet worden.

Quellen:
Gedenkbuch. Bundesarchiv Koblenz, 2006; Gedenkbuch Berlin der jüdischen Opfer des Nationalsozialismus 1995; Berliner Adressbücher; Kölner Adressbücher; Stadtarchiv Nürnberg; Landesarchiv Berlin; Akten des Landesentschädigungsamtes Berlin; Brandenburgisches Landeshauptarchiv, Akten der Oberfinanzdirektion; Gottwaldt/Schulle, Die „Judendeportationen“ aus dem Deutschen Reich 1941-1945, Wiesbaden 2005

Recherchen/Text: Micaela Haas