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Gedenktafel für Lotte Eisner

Hausansicht Marbacher Str. 18
Hausansicht Marbacher Str. 18
Bild: Hupka

Am 5. März 2021 zum 125. Geburtstag Lotte Eisners wurde die Gedenktafel an ihrem letzten Wohnort in der Marbacher Straße 18 angebracht. Von hier aus flüchtete sie vor den Nationalsozialisten nach Paris.
Die sonst übliche feierliche Enthüllung musste aufgrund der Pandemie und den notwendigen Abstandsbeschränkungen leider entfallen.

Gedenktafel für Lotte Eisner
Gedenktafel für Lotte Eisner
Bild: Hupka

Hier wohnte bis zum 31. März 1933
LOTTE EISNER
5.3.1896 – 25.11.1983
Die Berlinerin war Journalistin des Film-Kuriers.
Vor dem Nationalsozialismus floh sie nach Paris, wo sie
als Kuratorin an der Cinémathèque française und als
Filmkritikerin arbeitete. Sie schrieb zur Geschichte des
deutschen Stummfilms die Werke »Dämonische Leinwand«,
»F. W. Murnau« und »Fritz Lang«.

Die Berliner Gedenktafeln sind ein Programm des Landes Berlin, das eingebunden ist in das Förderprogramm Historische Stadtmarkierungen des Senats. Die weißen Prozellantafeln werden von der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin hergestellt. Recherche und Organisation der Tafel erfolgte durch den Verein Aktives Museum Faschismus und Widerstand in Berlin e.V., der sich seit 2013 bei der Umsetzung des Berliner Gedenktafelprogramms engagiert. Hauptsponsorin des Berliner Gedenktafelprogramms ist die GASAG AG.