Sprüche im Rathaus Charlottenburg

Neben der Ornamentik thematisieren eine Reihe von in Stein gehauenen und in Holz geschnitzten Sinnsprüchen im 1905 eingeweihten Rathaus Charlottenburg vor allem Arbeitsethos und den Kampf ums Dasein:

In der Eingangshalle (1. Etage) über der Eingangstür (Ausgang zur Otto-Suhr-Allee):

  • “Unablässige Arbeit Überwindet Alles”

Im Treppenhaus Mitte gegenüber dem Pommernsaal (2. Etage):

  • “Durch Kampf zum Sieg”
  • “Das Leben ist Kampf”

Im Minna-Cauer-Saal (2. Etage):

  • “Erkenne dich selbst”
  • “Nutze den Tag”
  • “Erst wägen, dann wagen”
  • “Wer gar zu viel bedenkt, wird wenig leisten”
  • “Nicht mit zu hassen, mit zu lieben bin ich da”

Im Saal 1 (2. Etage):

  • “Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiss gestellt”
  • “Wer gar zu viel denkt, wird wenig leisten”

Im Saal 2 (2. Etage):

  • “Unablässige Arbeit überwindet alles”
  • “Zwischen heut und morgen liegt eine lange Frist – Lerne schnell besorgen, da du noch munter bist”
  • “Die Alten sind zäh, sollen sie zahlen. Trutz ihnen wer doppelt giebt, wer schnell giebt mit vereinten Kräften”

An der hinteren Außenfassade, entlang Alt-Lietzow über den Erdgeschossfenstern (von links):

  • “Reden ist Silber, Schweigen Gold”
  • “Rast’ ich, rost’ ich”
  • “Eintracht hat grosse Macht”
  • “Das Leben – ein Kampf”
  • “Eh’ veracht als gemacht”
  • “Recht geht vor Macht”

In der obersten Etage werden unter anderem folgende Tätigkeiten mit Wort und Bild dargestellt (von links):

  • “Technik”
  • “Wehrstand”
  • “Naerstand”
  • “Kunst”
  • “Wiss.schaft”