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Sommerbad Olympiastadion

Das Sommerbad Olympiastadion mit Wetterschutzdächern überdeckten Tribünen.

Das Sommerbad Olympiastadion mit Wetterschutzdächern überdeckten Tribünen.

Das Sommerbad Olympiastadion war Austragungsort der Schwimmwettbewerbe der XI. Olympischen Sommerspiele 1936 in Berlin. In nördlicher Richtung, direkt neben dem Olympiastadion gelegen, ist es Bestandteil des Olympiageländes.

Die 1935 errichtete Anlage besteht aus einem 50 × 21 Meter großen Schwimmbecken, einem 20 × 20 Meter großen Sprungbecken mit Sprunganlage mit 1- und 3-Meter-Sprungbrett; sowie einer 5-, 7,5- und 10-Meter-Plattform, zwei Nichtschwimmerbecken und anschließender Liegewiese. Seitlich der beiden Hauptbecken stehen zwei originalerhaltene Zuschauertribünen mit 7.600 Plätzen, die zu den Olympischen Spielen 1936 durch hölzerne Zusatztribünen auf insgesamt 18.500 Plätze erweitert wurden. Unterhalb der Tribünen befinden sich Umkleidekabinen, sanitäre Anlagen und technische Einrichtungen. Die Tribünen sind derzeit mit Wetterschutzdächern überbaut und bleiben so bis zum Beginn der grundhaften Sanierungsarbeiten.

Kinderbecken im Sommerbad Olympiastadion.

Kinderbecken im Sommerbad Olympiastadion.

Die mit Frischwasser der Berliner Wasserbetriebe gespeisten Wasserbecken verfügen über eine eigene Filter- und Umwälzanlage und sind zudem beheizbar. Der Umstand, dass erstmals bei olympischen Wettkämpfen die Wassertemperatur bei mindestens 21 °C gehalten werden konnte, fand seinerzeit weltweit Beachtung.

Liegewiese im Olympiabad.

Liegewiese im Olympiabad.

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die – von Kriegsschäden weitgehend verschonte (im Gegensatz zum restlichen Olympiagelände) – Anlage am 20. Juni 1945 wieder für die Bevölkerung geöffnet. Im Jahr 1978, anlässlich der Austragung der III. Schwimmweltmeisterschaften, wurde die Wettkampfstätte komplett modernisiert. Eine weitere Sanierung erfolgte 2015/2016, bei der die Fliesenbeläge der Becken durch Edelstahl ersetzt und Badewassertechnik und Beckenumrandung erneuert wurden, allerdings befinden sich die Tribünen weiterhin in einem schlechten Zustand. Die Anlage war in den Plänen der Berliner Bewerbung für die Olympischen Spiele 2024 (die bereits auf nationaler Ebene scheiterte) als Austragungsort der beiden Wasserball-Turniere ausgewiesen worden.
Das seit seiner Erbauung äußerlich kaum veränderte Schwimmstadion ist zwischen Mai und September jeden Jahres für Badegäste zur Erholung, für den Vereins- und Schulsport sowie als Trainingsstätte geöffnet