Rumänisch-orthodoxe Kirche

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rumänisch orthodoxe Kirche, vorn-seitlich, 22.11.2013, Foto: Fabrice Rosenke
Bild: Fabrice Rosenke

Die rumänisch-orthodoxe Gemeinde “Die Heiligen Erzengel Mihail und Gavriil” erwarb das Grundstück im Januar 2006. Der Grundstein für den Kirchenbau wurde am 13.5.2006 gelegt. Teile des alten Hauses werden dafür abgerissen. Der Kirchenneubau des rumänischen Architekten Gheorghe Bratiloveanu orientiert sich an der mittelalterlichen Kirchenarchitektur Moldawiens. Das Kirchenschiff mit einer Länge von 23 m und einer Breite von 15 m bietet 200 Personen Platz. Der Kirchturm ist 27 m hoch.
Während des Zweiten Weltkrieges hatte die rumänisch-orthodoxe Kirche in Berlin-Mitte die Jerusalemkirche an der Jerusalemer Straße Ecke Lindenstraße erworben. Diese wurde durch einen Bombentreffer im Februar 1945 stark zerstört und 1961 abgerissen. Danach hatte die Gemeinde als Untermieterin der griechisch-orthodoxen Gemeinde eine Kapelle in Kreuzberg genutzt.
Bei einem Dacheinsturz am 4.8.2009 wurden der 49jährige Pfarrer Constantin Mihoc und ein 36jähriger Mann aus Rumänien unter den Trümmern begraben.