Die Kandidat:innen 2022 und ihre Vorstellungen

Für den Inhalt der folgenden Texte sind ausschließlich die Kandidatinnen und Kandidaten verantwortlich

Consuela Brosda-Rambichler

Consuela Brosda-Rambichler

Geb. 1.7.1946 in München, verheiratet, 2 Kinder
47 Berufsjahre als Kinderkrankenschwester in Kinderkliniken und Erzieherin in Kita und
Schule – Ehrenamt: Jugendschöffin
Motivation:
Weiterführende Unterstützung und Mitarbeit in der Seniorenvertretung
Ziele:
Weiterhin Unterstützung, Begleitung und Hilfen für Seniorinnen und Senioren,
damit sie solange wie möglich in ihrer Wohnung bleiben können.
Es gibt viele Hilfen, welche ist die passende? Die kennen zu lernen habe ich mich auf den Weg gemacht und werde es weiterhin tun.

Jörg Brückner

Jörg Brückner

Als schwuler Mann gehöre ich einer Generation an, die für die LSBT+-Community viel erkämpft und erreicht hat. Geprägt durch die AIDS-Pandemie in den 90er-Jahren, die tiefe Narben hinterließ, habe ich gelernt, laut meine Stimme zu erheben. Denn nur wer sich öffentlich artikuliert, wird gehört. Die Menschen in den heterogenen LSBT+-Communities müssen heute wieder wachsam sein. Das Erreichte ist fragil.
Mir als Best-Ager stellen sich nun aber andere Fragen: Wie möchte ich im Alter leben? Wie soll ggf. Pflege für mich aussehen und wie nehme ich noch lange sichtbar an gesellschaftlichen Debatten teil? Und diese Fragen stellen sich viele Menschen ganz unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung. Seit Jahren arbeite ich ehrenamtlich in Pflegeeinrichtungen und kenne den Leidensdruck queerer Menschen dort. Lassen Sie uns gemeinsam neue Wohnideen entwickeln: Gemeinsam, statt einsam! Treten Sie mit mir in den Generationendialog ein: Voneinander lernen, statt Konflikt. Und es geht mir besonders um digitale Partizipation, statt digitalem Analphabetismus.
Partizipation, generationsübergreifender Austausch und Allianzen sind meine wichtigen Ziele.
Ich möchte allen Menschen im dritten Lebensalter in Charlottenburg-Wilmersdorf Mut machen dieses Lebensalter lebenswert zu gestalten. Ich spreche selbstverständlich alle Seniorinnen und Senioren im Bezirk an, weil es mehr Verbindendes als Trennendes gibt. Besonders aber will ich den Queeren im Bezirk meine Stimme leihen!

Frank-Axel Dietrich

Frank-Axel Dietrich

Die Themen der Generation 60+ sind vielfältig. Z.B. die letzte Phase beruflicher Aktivität, die Chancen und Schwierigkeiten bei der Umstellung, soziale Absicherung, Vernetzung gegen drohende Vereinsamung, die Sicherheit der eigenen Wohnung und des Wohnumfeldes und schließlich, wenn es nicht mehr anders gehen sollte, ein möglichst selbstbestimmtes und wür-diges Leben in Pflegeeinrichtungen. Die Vielfältigkeit der Probleme entspricht der Vielfältigkeit der Lebensentwürfe, Orientierungen und kulturellen Hintergründe, die das Leben in unseren Berliner Bezirk prägt.
Die bezirkliche Seniorenvertretung soll ein Anlaufpunkt mit Beratungs- und Hilfsangeboten sein, für ehrenamtliches Engagement von und für Senioren:innen, aber auch eine gemeinsa-me kraftvolle Stimme für unsere Interessen, ob in der Bezirksverordnetenversammlung, in der Öffentlichkeit oder in der politischen Diskussion.
Ich bin 1957 in Charlottenburg geboren, verheiratet, und habe 2 erwachsene Kinder. Noch bin ich als Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht, tätig, habe aber Zeit meines Lebens auch ehrenamtlich gearbeitet. U.a. im Vorstand eines kleinen freien Trägers für soziale Arbeit, wo-für ich 2012 mit der Bürgermedaille des Bezirks ausgezeichnet wurde. Ehrenamtliche Rechtsberatung oder Arbeit zur Umgestaltung des Olivaer Platzes oder die Pflege von Stol-persteinen gegen das Vergessen der Gräuel des Nationalsozialismus kamen hinzu.

Jens Friedrich

Jens Friedrich

78 Jahre, verheiratet
geborener Berliner, Chemieingenieur

Den Großteil meines beruflichen Lebens arbeitete ich auf den Gebieten der Umwelttechnologien und -planungen. Wichtigste Phasen: Berliner Landessammelstelle zur Behandlung radioaktiver Abfälle, Strahlenschutzbeauftragter, Amtsleiter des Umweltamtes Neukölln, Leiter Stabsabteilung Planung bei der BSR.
Ehrenamtliche Aufgaben: Schiedsmann, Projekteinsätze in Berlin und Ausland für den Senior Experten Service (SES), Vorsitzender des Umweltbildungszentrums-Freilandlabor e.V.
Mitglied in der Seniorenvertretung seit 2011.

Meine unterschiedlichen politischen Erfahrungen- Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses- sollen helfen, die Arbeit der Seniorenvertretung mit ihrem Dienst am Bürger, zielführend zu gestalten.
Ich setze mich ein für den Erhalt der Angebote für Senioren, der Seniorenclubs und deren Weiterentwicklung, ermuntere die Senioren zur Mitwirkung an der Gestaltung Ihres Bezirks und Verbesserung der Aufenthaltsqualität: Mehr Grün in den Straßen, mehr Bänke zum Ausruhen, Erhalt der Kleingärten, Verstärkung des Sicherheitsgefühls.
Die Senioren sollen mit ihren Sorgen bei den Ämtern und Institutionen Gehör und Unterstützung finden.
Sie sollen sich wohlfühlen in unserem Bezirk und angstfrei leben können.
Ich betrachte diese Aufgaben aber auch als generationsübergreifendes Wirken.
Es muss nicht immer der große Wurf sein, manchmal reicht es auch, einfach mal nur zuzuhören

Marion Halten-Bartels

Marion Halten-Bartels

Geb. 1940 45 Jahre Berufstätigkeit in der Verwaltung. Daneben ehrenamtlich tätig in der Bezirksverordnetenversammlung unseres Bezirkes, als Schöffin und Schiedsfrau. Ich bin Mitbegründerin des Freundeskreises der Bibliothek und engagiere mich im Förderverein Zoo und Tierpark. Im Sozialverband Deutschlands gehöre ich zu den Sozialberatern/Sozialberaterinnen, die Hilfe im Umgang und Schriftverkehr mit Behörden geben. Nöte und Sorgen der Mitmenschen sind mir vertraut. Mein Einsatz gilt vor allem: dem selbstbestimmten Leben der Seniorinnen und Senioren. Dazu gehören:
  • Erhalt des vertrauten Wohnraumes
  • ein barrierefreies Wohnumfeld
  • Sicherheit im öffentlichen Raum mit einer Verkehrsplanung, die dem Fußgänger als schwächsten Verkehrsteilnehmer Schutz und Sicherheit gewährt
  • Teilhabe am gesellschaftlichen Leben auch ohne
  • Besitz und Kenntnisse digitaler Voraussetzungen.
  • Wichtig für mich ist der persönliche Kontakt zu den Menschen, um im Austausch mit ihnen gemeinsam Lösungen zu suchen.
Eberhard Henze

Eberhard Henze

„Man muss die Welt so nehmen, wie sie ist – aber man darf sie nicht so lassen“.
Dieser Grundsatz hat mein bisheriges privates und berufliches Leben bestimmt und so soll es auch weiterhin sein. Deshalb kandidiere ich erneut für die bezirkliche Seniorenvertretung in Charlottenburg-Wilmersdorf.
Bei meiner Tätigkeit in der Seniorenvertretung habe ich neben Beratung und Information schwerpunktmäßig – auch auf Landesebene- daran mitgewirkt, dass Altenhilfe im Bezirk nicht nur ein Haushaltsvermerk ist, sondern gelebte Wirklichkeit wird. Die seniorenpolitischen Leitlinien sowie der Maßnahme Katalog sind ein Ergebnis dieser Arbeit und müssen nun umgesetzt werden. Daran will ich gern weiter mitwirken.
Von Beruf bin ich Einzelhandelskaufmann, über den zweiten Bildungsweg Diplom-Betriebswirt. Meine letzte berufliche Tätigkeit war die eines beschäftigungsorientierten Fallmanagers im Jobcenter. Von Beginn an war ich immer Vertrauensmann sowie Betriebs- und Personalrat. Ehrenamtlich bin ich Mitglied im Widerspruchsausschuss Pflege der AOK; ehrenamtlicher Richter beim Sozialgericht; aktiver Gewerkschafter bei der ver.di Ortsseniorengruppe und im DGB Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf.
Meine persönlichen Daten: 72 Jahre, geb. in Duisburg-Hamborn, seit 1968 wohnhaft in Wilmersdorf, ledig, zwei erwachsene Kinder und zwei Enkelkinder.

Klaus Hintz

Klaus Hintz

Ich bin im Jahre 1935 hier in Berlin geboren und habe mich auch schon während meiner aktiven Berufszeit als Kameramann in den unterschiedlichsten Interessensgruppen getummelt. Das waren Berufsverbände, Gewerkschaften, Partei oder Mitarbeitervertretungen wie Personalräte.
Diese habe ich dann seit Beginn meines sogenannten Ruhestandes im
Seniorenbereich- soweit möglich- fortgesetzt.

Denn, wie sagte doch schon der römische Staatsmann Cicero vor knapp 2000 Jahren zu seinen Altersgenossen – er war kurz über 60 Jahre alt -: “Das Alter wird nur dann respektiert, wenn es um seine Rechte und Interessen kämpft und sich seine Unabhängigkeit und Kontrolle über das eigene Leben bis zum letzten Atemzug bewahrt.”
Recht hatte er!!

Norber Jacob

Dr. Norbert Jakob

1951 in Berlin geboren, lebe ich seit 1978 in Wilmersdorf. Nach dem Studium der Medizin zum Dr.med. promoviert. Weiterbildung in der Anästhesie, Intensiv-Notfallmedizin.
Als Facharzt für Allgemeinmedizin in eigener Praxis hausärztlich, und als Notarzt im Rettungsdienst tätig. Gutachter für das LaGeSo zur Begutachtung von Schwerbehinderungen, sowie bei der Ärztekammer in Ausschüssen tätig.
Im Berliner Projekt als Vorstandsmitglied am Aufbau und Erstellen von Strukturen und Qualitätsmanagement in der Pflege und Heimbetreuung Berliner Pflegeeinrichtungen mit den Kostenträgern und der SenG-Verw mitgewirkt.
Seit 2017 im Vorstand, für die Finanzen, der Seniorenvertretung (SV) zuständig. Neben der Vorstandstätigkeit in der Wilmersdorfer Seniorenstiftung vertrete ich hier, wie auch in Ausschüssen der BVV, die Interessen der SV.
Für mich stehen weiter, neben der besonderen Herausforderungen im unmittelbaren Lebensumfeld für die Generation Ü60 im öffentlichen wie privaten Leben, Themen zu Verbesserungen der Teilhabe bei eingeschränkter Mobilität, ein selbstbestimmtes Leben in eigener Wohnung, Serviceleistungen und Sicherheit im Alltag, gesundheitliche-medizinische und pflegerische Maßnahmen, wie auch die Sicherstellung der kostengünstigen Teilnahme an Freizeitgestaltungen, wie z.B. in unseren Senioren-Clubs, im Vordergrund meiner Aktivitäten in der SV.
Einen weiteren Schwerpunkt sehe ich im intensiven Bemühen der stärkeren Einflussnahme der SV auf die Politik im Interesse der Senioren.

Joachim Jetschmann

Joachim Jetschmann

77 Jahre, wohnhaft in Wilmersdorf, Justizverwaltungsbeamter im Ruhestand
Als Mitglied der Seniorenvertretung in Charlottenburg-Wilmersdorf arbeite ich in den Arbeitsgruppen des Landesseniorenbeirats Berlin – LSBB – mit. So kann ich mich nicht nur für die unmittelbaren Belange älterer Menschen vor Ort, sondern auch für die grundsätzlichen seniorenpolitischen Forderungen im Land Berlin einzusetzen. Dieses Engagement möchte ich gern fortsetzen. Dafür benötige ich Ihre Unterstützung. Die Seniorenvertreterinnen und Seniorenvertreter sind ja besonders darauf angewiesen, dass alle Mitbürgerinnen und Mitbürger ab dem 60. Lebensjahr sich mit ihrer Seniorenvertretung identifizieren. Das gelingt am besten dadurch, wenn wir uns gegenseitig über die Anliegen, Sorgen und Nöte informieren, die berechtigten Forderungen und Initiativen gemeinsam artikulieren und vertreten. Denn wir alle können zur Verbesserung unserer Lebensverhältnisse beitragen. Vielen von uns sind die Angebote für ältere Menschen im Bezirk nicht bekannt. Die Verbände, Vereine, Einrichtungen und die bezirkliche Verwaltung sind bei allen Angeboten auf ehrenamtliche Mitarbeit angewiesen. Der Blick ist dabei auf die älteren Menschen gerichtet, die Beratung, Unterstützung und Hilfe beim Erschließen von Sozialleistungen benötigen. Wenn sich Leistungslücken zeigen, ist die Seniorenvertretung das Gremium, welches helfen kann. Und genau dort möchte ich mich weiter betätigen.

Christa Kaleck

Christa Kaleck

Es ist das Interesse am Menschen und seinem Umfeld, das mich motiviert, mich für die Arbeit in der Seniorenvertretung einsetzen zu wollen.

Ich wurde in Berlin 1940 geboren, lebe seit Jahrzehnten im Bezirk, habe nach dem Studium als Sozialpädagogin einerseits im Gesundheitswesen in einer psychiatrischen Beratungsstelle und in einer Ehe- und Familienberatungsstelle gearbeitet, andererseits in einem Netzwerk, das sich für die Belange älterer, speziell an Demenz erkrankter Menschen einsetzt. Derzeit engagiere ich mich u.a. als Besuchsdienst in einem bezirklichen Krankenhaus.

Nun möchte ich mich ein 2. Mal als Mitglied in der Seniorenvertretung C-W bewerben.

Mir geht es darum, dass Menschen ihr Alter sinnvoll und selbstbestimmt gestalten können
  • sie sicher und gesund in ihrem vertrauten Umfeld leben können
  • sie bei Pflegebedürftigkeit die notwendigen Unterstützungen erhalten
  • ihr bezahlbarer, ggf. barrierearmer Wohnraum gesichert ist bzw. bleibt
  • Bildung sowie Teilhabe an der Digitalisierung auch im Alter möglich ist
  • soziale Teilhabe zur Prävention vor bzw. Abwendung von Einsamkeit gefördert wird.
  • Dazu gehören notwendige Informationen, Beratungen, Weichenstellungen und Zusammenarbeit mit verschiedenen sozialen und politischen Gremien.
Hans-Detlev Küller

Hans-Detlev Küller

78 Jahre alt, seit 50 Jahren verheiratet, seit 13 Jahren in Rente. Diplom-Kaufmann, 1970 bis 2008 Gewerkschaftssekretär mit Arbeitsorten in Düsseldorf, Riga und Berlin. Von 2016 bis 2018 erneut berufstätig als wissenschaftlicher Leiter für zwei EU-Projekte zum Thema Sozialberichterstattung. Seit 2016 Begutachtung von EU-Berufsbildungsprojekten für das Bildungsministerium. Kommunalpolitische Erfahrungen seit 2011 als Bürgerdeputierter im Ausschuss für Wirtschaft, Ordnung und Verkehr der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf. Von 2011 bis 2016 und seit 2021 Mitarbeit in der Seniorenvertretung. Dabei konnte ich bei der Öffentlichkeitsarbeit sowie der Durchführung von Veranstaltungen gemeinsam mit anderen Organisationen Akzente setzen. Daran möchte ich anknüpfen, deshalb kandidiere ich erneut. Das Seniorenmitwirkungsgesetz ist ein Instrument, welches es verdient, offensiv genutzt zu werden. Im Team will ich versuchen darauf hinzuwirken, dass
  • die Angebote verschiedener Träger der Altenselbsthilfe noch mehr unterstützt und gefördert werden können,
  • die Freizeitangebote für Senioren im Bezirk ausgeweitet und/oder neu ausgerichtet werden,
  • die Beratungstätigkeit der Seniorenvertretung besser bekannt gemacht wird und dann stärker genutzt wird,
  • das Sicherheitsgefühl älterer Mitbürgerinnen und -Bürger in unserem Bezirk mit Hilfe geeigneter Informationsveranstaltungen und Aufklärungsaktionen wieder anwachsen kann.
Evely Kupke

Evelyn Kupke

Ich bin 70 Jahre alt und war mehr als 40 Jahre als Marktforscherin in der pharmazeutischen Industrie tätig. In meinem Leben war ich auch als Betriebsratsmitglied tätig und davon einige Jahre speziell für Schwerbehinderte. Seit sechs Jahren bin ich nun Rentnerin. Ich bin ein sehr kommunikativer Mensch und habe immer ein offenes Ohr für die Probleme anderer Menschen. Mir sind Kontakte und das persönliche Gespräch mit den Bürgern immer sehr wichtig, und ich bin immer bemüht, Ihnen bei Problemen/Anliegen zu helfen und Sie dabei zu unterstützen. Neben meiner Arbeit in der Sebniorenvertretung bin ich auch in verschiedenen ehrenamtlichen Positionen tätig:
  • Seit 2014 ehrenamtlich im Heimbeirat des Pflegeheims Schönow, Hans Luther
  • Patientenfürsprecherin in der Wiegmann-Klinik und im Martin-Luther-Krankenhaus
  • Im Partnerschaftsverein Wilmersdorf
  • Im Förderverein Zoo und Tierpark
    In den letzten fünf Jahren war ich als Bürgerdeputierte in Charlottenburg-Wilmersdorf tätig. Dort erhilet ich auch Einblicke in sozialpolitische Themen und engagierte mich nach Möglichkeit dafür.
Rosemarie Lazarus

Rosemaie Lazarus

Ziele:
Falls es in der Seniorenvertretung die Chance dazu gibt, werde ich mich für den Erhalt der Berliner Grünflächen (Parks, Straßenbegleitgrün, Freiflächen) und bei der Verkehrsplanung für Rechte von Fußgängern einsetzen.

Christa Lüsch

Christa Lüsch

79 Jahre alt, verheiratet, 2 Kinder, 3 Enkelkinder, 1 Urenkel. Ich wohne seit mehr als 40 Jahren im Bezirk und war beruflich als Exportkauffrau tätig.
Ehrenamtlich habe ich viele Jahre in einer Kirchengemeinde gearbeitet, u.a. auch als Geschäftsführerin und Vorsitzende des Gemeindekirchenrats. Eines meiner Hobbys ist das Singen in einem Chor seit vielen Jahren. Ich arbeite ehrenamtlich seit mehr als 8 Jahren in der Seniorenvertretung Charlottenburg-Wilmersdorf und würde auch gern zukünftig meine Arbeit dort fortsetzen, indem ich mich auch weiterhin für die Verbesserung im Bereich “Pflege” für ältere Mitbürger einsetze. Es ist mir ein großes Anliegen, mit dazu beizutragen, dass Menschen auch im Alter ein selbstbestimmtes würdevolles Leben führen können bzw. auch die Möglichkeit haben, in ihrem gewohnten Umfeld weiterhin zu leben.
Daher würde ich gern ältere Mitbürger unterstützen bei der Suche nach geeigneten Wohnmöglichkeiten im Alter wie z.B. seniorengerechten Wohnungen oder Pflegeeinrichtungen, bzw. Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenzerkrankung oder einer Pflegekraft für die Betreuung und Pflege zu Hause “rund um die Uhr”.
Ebenfalls möchte ich gern Senioren dazu motivieren, am kulturellen Leben in unserem Bezirk teilzunehmen. Ich würde gern kulturelle Veranstaltungen organisieren wie z. B. Kammerkonzerte oder Operetten- bzw. Opern-Nachmittage uvm. Gerne würde ich auch zukünftig weiterhin eine Brücke der Gemeinsamkeit zwischen den Generationen schlagen.

Bernhard Lüdtkemöller

Bernd Lütkemöller

Seit März 2021 bin ich im Ruhestand und Anfang März auch nach Berlin gezogen. Ich wohne im KWA-Stift „Im Hohenzollernpark“ und habe gedacht, dass ich auch im Ruhestand noch etwas Sinnvolles tun möchte, weil ich mich mit meinen inzwischen 68 Jahren noch relativ fit fühle.
Durch meinen Wohnort in einer seniorengerechten Wohnanlage lebe ich mit ca. 160 Mitbewohnern und Mitbewohnerinnen zusammen. Das verschafft mir mehr Einblick in die Sorgen und Nöte, aber auch in die Hoffnungen und Freuden von älteren Menschen, als wenn ich nur mich selbst als „Referenzobjekt“ zur Verfügung hätte. Außerdem gibt es mir die Möglichkeit, auch mit den Themen, die in der Seniorenvertretung besprochen werden, mich vor Ort hier rückzukoppeln und so hoffentlich zur Praxistauglichkeit der Entscheidungen beizutragen, die aufgrund der Beratungen in der Seniorenvertretung getroffen werden.
Sich für Menschen einzusetzen ist nicht nur Konsequenz meines Verständnisses vom „bonum commune“, dem Allgemeinwohl, sondern auch meines Menschenbildes, das vom christlichen Glauben geprägt ist, und entspricht dem Gebot der Nächstenliebe.
Ich bin in den bisher acht Monaten als „Neu-Berliner“ von vielen Menschen in den unterschiedlichsten Lebenszusammenhängen überaus freundlich aufgenommen worden, sodass ich versuchen möchte, der Allgemeinheit auf Ebene des Bezirkes Charlottenburg-Wilmersdorf nach meinen Möglichkeiten etwas zurückzugeben.
Der Anteil der Senioren in der Bevölkerung wächst seit Jahren kontinuierlich an, und deshalb erscheint es mir zunehmend wichtig, im Sinne einer Generationengerechtigkeit alle anstehenden Fragen zu bedenken. Dass das angesichts des Klimawandels, der wachsenden Kluft zwischen Armen und Reichen (weltweit und vor Ort) nur im Sinne von Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung geschehen kann und muss, scheint mir evident.
Sollte ich also in die Seniorenvertretung Charlottenburg-Wilmersdorf berufen werden, werde ich mich im Sinne dieser Zeilen einsetzen, um dem Bezirk mit meinem oben angeführten Hintergrund mit Rat und Tat zu helfen.

Martina Mertz-Schefter

Martin Mertz-Schefter

Beruflich war ich 40 Jahre bei dem größten Rentenversicherungsträger Europas, der Deutschen Rentenversicherung Bund, tätig. In den letzten 20 Jahren verantwortete ich dort auch den Unfallschutz meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf allen Ebenen meines Zuständigkeitsbereiches – vom Boten bis zum Dezernenten und engagierte mich erfolgreich für die Inklusion (seh) behinderter Kollegen und Kolleginnen.

In der Seniorenvertretung Charlottenburg–Wimersdorf möchte ich mich deshalb für die Barrierefreiheit und den Unfallversicherungsschutz einsetzen. Ich denke dabei insbesondere an U– und S–Bahnhöfe sowie Bushaltestellen oder gefahrloses Überqueren von Straßen und Plätzen und als Ansprechpartner für Seniorinnen und Senioren bei vergleichbaren Gefährdungen. Denn keine Seniorin und kein Senior darf gehindert sein durch äußere Einflüsse, einen Ort seiner Wahl nicht aufzusuchen.

Darüber hinaus möchte ich fachlich unterstützen, falls Informationswünsche zur aktuellen rentenrechtlichen Gesetzeslage bei den Senioren bestehen. Ich habe jahrzehntelang Versichertenberater und– beraterinnen der Rentenversicherungsträger fachlich geschult und tausende von Fällen bearbeitet, in denen Versicherte Hilfe bei den Sozialversicherungsträgern gesucht haben.

Der ehrenamtliche Einsatz für Behinderte und ältere Menschen ist für mich eine Herzensangelegenheit.

Angelika Michel-Drees

Angelika Michel-Drees

Ich bin 73 Jahre alt und seit 11 Jahren in Rente. Nach meinem Studium der Ernährungswissenschaften habe ich zunächst auf Landes-, dann auf Bundesebene im Verbraucherzentrale Bundesverband als Referentin gearbeitet und die Interessen der Verbraucher bei der Gesetzgebung und gegenüber Verbänden der Ernährungs- und Landwirtschaft vertreten. Kommunalpolitische Erfahrungen habe ich seit 1983 in Bonn und dann ab 2001 in Berlin durch die Mitarbeit im Vorstand eines Ortsvereins / einer Abteilung der SPD sowie in der AG 60 plus gemacht. In der Seniorenvertretung Charlottenburg-Wilmersdorf war ich 2017/18 als Gast. In den letzten zwei Jahren habe ich mich mit seniorenpolitischen Themen wie z.B. dem Berliner Wohnteilhabegesetz, den seniorenpolitischen Leitlinien und dem Seniorenmitwirkungsgesetz auseinandergesetzt. Ich möchte meine beruflichen und persönlichen Erfahrungen in die Arbeit der Seniorenvertretung einbringen und will mich besonders dafür einsetzen, dass
  • Strukturen geschaffen oder ausgebaut werden, um die gesellschaftliche, politische und kulturelle Teilhabe von Seniorinnen und Senioren stärker zu fördern.
  • die Wohn- und Lebenssituation von Senioren und Seniorinnen im Bezirk zunehmend an ihren Bedürfnissen ausgerichtet werden wie z.B. durch stärkere Beachtung von Barrierefreiheit und Verkehrssicherheit und durch ein größeres Angebot an Freizeit- und Sportmöglichkeiten.
  • die Situation in der ambulanten und stationären Pflege verbessert wird.
Axel Neukum

Axel Neukum

Ich stelle mich erneut als Kandidat für die Seniorenvertretung in Charlottenburg-Wilmersdorf zur Verfügung, weil ich mich weiterhin aktiv für die Belange der Senioren einbringen will. Ich bin seit ca. 20 Jahren ehrenamtlich im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf u.a. als Kursleiter und Organisator von Computerkursen für Senioren tätig.
Es gibt einen großen Bedarf an Bildung auch im Alter, natürlich nicht nur im digitalen Bereich. Deswegen werde ich mich u.a. dafür einsetzen, dass die Bildungsmöglichkeiten in unserem Bezirk erhalten und auch auf Grund des demographischen Wandels weiter ausgebaut werden müssen. Bildungsstätten sind auch ein Ort für soziale Kontakte.
Geistige Herausforderungen und soziale Kontakte halten uns fit.
Weiterhin sehe ich als Seniorenvertreter auch mehr Möglichkeiten, Einfluss auf politische Entscheidungen zu nehmen. Der Anteil der älteren Menschen an der Bevölkerung nimmt zu und damit auch unser politisches Gewicht. Nutzen wir diesen Vorteil, an uns kommt keiner vorbei.

Jutta Riemann

Jutta Riemann

Jahrgang 1949, verheiratet
Autorin, Kauffrau der Grundstücks- u. Wohnungswirtschaft, Schauspielerin

Ich lebe ich seit vielen Jahrzehnten in Charlottenburg. Durch meine Arbeit in den verschiedensten Berufen konnte ich Einsicht in vielfältige Probleme nehmen, die das Alter mit sich bringt. 2017 wurde ich Mitglied der Seniorenvertretung, und verantwortlich für das Forum im Interkulturellen Stadtteilzentrum DIVAN.
Im Herbst 2019 wurde ich stellv. Vorsitzenden der SV. Viele Dinge in der Berliner Politik machen mich zornig, und zwar u.a.: Die gegenwärtige und weiterhin geplante seniorenfeindliche Verkehrspolitik! Öffentlicher Nahverkehr in vielen Nebenstraßen unseres Bezirks? Schlicht nicht vorhanden.
Wie sollen zukünftig behinderte, ältere und gebrechliche Menschen zum Arzt, zum Einkaufen etc. kommen? Mit dem Lastenfahrrad? Einer Rischka? Etwa mit dem E-Scooter?
Von einer Teilhabe am sozialen/kulturellen Leben ist gar nicht erst zu reden. Und Mieter von großen Wohnungen, welche sich verkleinern wollen, müssen endlich zu akzeptablen Konditionen tauschen dürfen! Ohne kleinkarierte bürokratische Hürden!
Die Liste meiner Forderungen könnte beliebig erweitert werden. Ich will diese Änderungen anstoßen und helfen umzusetzen. Wir Senioren sind das Fundament dieses Landes und wir haben reale Bedürfnisse – dafür will ich mich einsetzen.

Gabriele Schmidt

Gabriele Schmidt

Geboren in Berlin Charlottenburg, Jahrgang 1946

Im Anschluss an den Schulbesuch in Berlin Charlottenburg Besuch einer Textilfachschule. Nach einigen Jahren Berufstätigkeit in Berliner Modefirmen ab 1972 Studium an der Fachhochschule für Sozialarbeit und Sozialpädagogik (Abschluss Dipl. Sozialpädagogin). Danach Beschäftigung als Beamtin bei der Senatsverwaltung für Familie, Jugend und Sport in Berlin. Tätigkeitsbereiche waren: Kinder-und Jugendhilferecht, Vorschulerziehung und Frauenförderung.
Zuletzt habe ich einige Jahre als Bewährungshelferin gearbeitet. Berufsbegleitend wurde ein Zusatzstudium im Bereich Psychosoziale Versorgung abgeschlossen.
Nach dem Ende meiner Berufstätigkeit hatte ich vielfältige Kontakte zu älteren Menschen, zum Teil im privaten Rahmen, aber auch in Seniorenfreizeitheimen und Seniorenwohnheimen. Diese Kontakte führten zu dem Wunsch, mich stärker für die Bedürfnisse und Lebenssituation älterer Menschen einzusetzen.
Seit 2017 bin ich gewählte Seniorenvertreterin, und ich möchte weiterhin dazu beitragen, dass die Anliegen älterer Menschen stärker Gehör finden. Dazu gehören für mich u.a.: Altersgerechtes Wohnen, Pflegesituation, Altersarmut, Psychosoziale Probleme.
Insbesondere ist es mir auch ein Anliegen, das ein rücksichtsvolleres Umgehen mit älteren oder mobilitätseingeschränkten Fahrgästen in Bahnen und Bussen bei den Verantwortlichen eingefordert wird (u.a. funktionierende Fahrstühle, mehr Sitzplätze).

Gerhard-Peter Schulz

Gerhard-Peter Schulz

Gerhard – Peter Schulz, geboren am 4.10.1948 in Berlin-Wilmersdorf. Studium der „Angewandten Gesundheitswissenschaften“ an der Hochschule Magdeburg – Stendal, Mitglied der amtierenden Seniorenvertretung Charlottenburg – Wilmersdorf. Weshalb kandidiere ich für die Seniorenvertretung? Ich möchte mit meinem Wissen und meiner Erfahrung einen Beitrag zur Wahrnehmung der Rechte und Interessen der Seniorinnen und Senioren leisten. Ich werde mich dafür einsetzen, dass der Prozess des Älterwerdens in Würde und ohne Diskriminierung unter Beteiligung der Seniorinnen und Senioren gestaltet wird. Welches Ziel verbinde ich mit meiner Kandidatur? Die Möglichkeit der Fortsetzung meiner bisherigen Mitarbeit in folgenden Bereichen:
  • Am Gesundheitszielprozess „ Selbstbestimmt älter werden“ im Bezirk Charlottenburg- Wilmersdorf,
  • Die Umsetzung der Senioren-Leitlinien des Berliner Senats im Bezirk,
  • Die Sicherung der Informationen durch das Bezirksamt und die Landesseniorengremien im Land Berlin, z.B. zum Stand der Umsetzung des Mobilitätsgesetzes.
    Wie möchte ich die Teilhabe der Seniorinnen und Senioren im Bezirk gestalten?
    Durch einen Dialog und Austausch mit den Beteiligten um die Probleme vor Ort kennen zu lernen , Anregungen und Wünsche aufzunehmen und in die Arbeit der bezirklichen Seniorenvertretung einfließen zu lassen.
Mechthild Vogt

Mechthild Vogt

Ich heiße Mechtild Vogt und bin 72 Jahre alt.
Als gelernte Stadtplanerin habe ich mich mit sozialen Strukturen im öffentlichen Raum auseinandergesetzt.
Seniorenanliegen bin ich in einem Praktikum nachgegangen als ich für eine Wohnbaugenossenschaft ein Konzept für Seniorenwohnen entwickelte. Soweit meine Fachkenntnisse. Praktisch habe ich aber auch in der Pflege gearbeitet sowie Alzheimer-Erkrankte betreut. Aus all diesen Erfahrungen habe ich mitgenommen, wie wichtig es ist, nicht nur Bedürfnisse wahrzunehmen und Entwicklungen zu vermitteln, sondern auch neuen Impulsen nachzugehen und sie gegebenenfalls öffentlich zu vertreten, damit auch Neues entstehen kann.
Ich bin seit 1975 Berlinerin. 1980 zog ich nach Wilmersdorf und seit 1988 bin ich in Charlottenburg heimisch. Gerne möchte ich mich in meinem Bezirk in der Seniorenvertretung engagieren.

Christine Wußmann-Nergiz

Christine Wußmann-Nergiz

Mein Name ist Christine Wußmann-Nergiz und Anfang der 50er-Jahre in Berlin geboren. Aufgewachsen bin ich in Berlin-Charlottenburg und habe hier die Schulen besucht. Ich bin nicht mehr verheiratet und habe keine Kinder.
Nach einem erfolgreichen u. erfüllten Berufsleben, verfüge ich über ausreichende Lebenserfahrung und Sachverstand auch in Verbindung mit den Bedürfnissen unserer älteren Bevölkerung.
Ehrenamtliche Tätigkeiten: Lesepatin, ehem. Mieterbeirätin, Mitbegründerin der Mieterinitiative Schlange, Mitarbeit beim Bürgerbegehren zum Grünerhalt in unserem Bezirk, Vorstandsmitglied bei der Wählergemeinschaft Aktive Bürger e.V.

Offizielle Kandidatenliste für die Wahl zur Seniorenvertretung 2022

Gemäß § 10 der Verwaltungsvorschriften zur Wahl der Vorschlagslisten und Berufung der Mitglieder der bezirklichen Seniorenvertretung (VV Berufungsvorschläge) in Verbindung mit § 4a des Berliner Seniorenmitwirkungsgesetzes (BerlSenG) gebe ich die Liste der gültigen Berufungsvorschläge in alphabetischer Reihenfolge bekannt.

Arne Herz
Bezirksstadtrat für Bürgerdienste und Soziales