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Thema des Monats Dezember 2015

CHICer Start in die Selbständigkeit

Das Charlottenburger Innovations-Centrum (CHIC) wurde im April 2011 als Teil des Campus Charlottenburg in unmittelbarer Nachbarschaft zur Technischen Universität Berlin und der Universität der Künste Berlin sowie zu weiteren Forschungseinrichtungen begründet, um junge, innovative Unternehmensgründerinnen und Unternehmensgründer zu unterstützen.
An der Bismarckstraße gelegen und in Sichtweite zum Campus Charlottenburg am Ernst-Reuter-Platz existiert nun ein technisch anspruchsvolles 6.550 m² umfassendes Flächenangebot für Start-ups in der City West. Dieses war dringend nötig, um den Ausgründern und jungen Unternehmer*innen der beiden Universitäten, in bester Lage Möglichkeiten der Vernetzung und der kurzen Wege anzubieten.
Das CHIC gilt als Charlottenburgs neues Zentrum für Innovation – Für Denker. Für Macher. Für Kreative.

CDU-Fraktion

Wie würden Sie die Frage nach einer DER Gründer- und Start-up-Städte der Welt beantworten? Wären Sie darauf gekommen? Es ist Charlottenburg!
Schon in 2010 wurde das Charlottenburger Gründungs- und Innovationszentrum CHIC gegründet und jetzt erweitert. Bereits viele junge Firmen mit spannenden neuen Ideen haben in Charlottenburg ihre ersten Schritte gemacht. Das CHIC bildet zusammen mit der Technischen Universität, der Universität der Künste und weiteren Forschungseinrichtungen den ungemein kreativen Campus Charlottenburg. Warum Sie davon noch nie was gehört haben? Weil das leider ohne nennenswertes Engagement des für Wirtschafts- und Wissenschaftsförderung zuständigen Bezirksbürgermeisters stattfindet. Warum das schade ist? Weil gerade der Bezirk Druck machen könnte, das Gelände zwischen TU und Bahnhof Zoo baulich zu entwickeln. Hier kann die nächste Stufe für die Start-up-Stadt Charlottenburg gezündet werden!
Paul-Georg Garmer

SPD-Fraktion

Arbeiten und Leben auf einem Fleck – das bietet das Charlottenburger Innovations-Centrum (CHIC) Unternehmensgründerinnen und -gründern. Im CHIC, das zum Campus Charlottenburg gehört, finden sie ideale Rahmenbedingungen vor: günstige Mieten, Mietverträge mit flexibler Laufzeit, Beratung und Austausch untereinander. Das CHIC ist ein wichtiger Standortfaktor, um Absolventinnen und Absolventen in unserem Bezirk zu halten. Es ergänzt das schöne Wohnumfeld und die hohe Lebensqualität um die Möglichkeit, gleich hier vor Ort eine Geschäftsidee oder das Ergebnis der eigenen Forschungsarbeit in gelingendes Unternehmertum umzusetzen. Das CHIC und die aus ihm hervorgehenden Unternehmen sind das Ergebnis erfolgreicher Wirtschaftspolitik in und für unseren Bezirk, für die nicht zuletzt die SPD und ihre Bezirksamtsmitglieder stehen.
Bassem Al Abed

Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

Es gibt etwas zu entdecken im neu erweiterten CHIC, dem Gründer- und Innovationszentrum in der Bismarckstraße! In unmittelbarer Nachbarschaft zur TU, der UdK und renommierten Forschungseinrichtungen werden Kompetenzen gebündelt und nachhaltige Ideen entwickelt. Kein gepflegtes Nebeneinander von Kunst und Technik mehr, sondern Fragestellungen gemeinsam erforschen – das hat Signalwirkung über den Bezirk hinaus. In preisgünstigen Räumen und Werkstätten werden Ideen zur Marktreife weiterentwickelt, finden Gründer*innen Anregung und Unterstützung, wie Produkte hergestellt und auch verkauft werden können. Diese zukunftsweisenden Produktentwicklungen sind Beispiele für eine forschungsbasierte Wirtschaft und lassen den Wissenschaftsstandort auch für Unternehmen aus aller Welt interessant werden. Bleibt zu wünschen, dass dieser Ansatz künftig auch in der Förderung von Land und Bund mehr Berücksichtigung findet und dass Kunst und Technik gemeinsame Vorhaben auch tatsächlich erforschen können.
Dagmar Kempf

Die Linke

Charlottenburg-Wilmersdorf: ein Bezirk der Kontraste. Auf der einen Seite ein gefördertes Gründungszentrum, während anderswo bestehende Kleinbetriebe ums Überleben kämpfen. Hier Start-ups mit wissenschaftlicher Unterstützung, dort in jeder zweiten Straße Hokuspokusläden mit fragwürdigem Wellnesszauber. Auf dem Campus Verarbeitung großartiger Erfindungen auf dem Stand der Neurowissenschaften während halbwegs zeitgemäße Software in der Verwaltung und WLAN für alle Wunschtraum bleiben und selbst simple Stufenmarkierungen für Sehbehinderte im Rathaus eine zu große Herausforderung scheinen. Nett, dass wir das CHIC, wo gute Leute mit viel Einsatz bis zur Selbstausbeutung arbeiten, hier haben. So lange das dort Geleistete nicht in den Bezirk wirkt, bleibt es ein einsamer Elfenbeinturm, nicht mehr.
Marlene Cieschinger