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#HighNoon: Hissung der Regenbogenflagge zu Pride Week

Bezirgsbürgermeister Reinhard Naumann hisst Regenbogeflagge vor Rathaus
Charlottenburg-Wilmersdorf hisst als Zeichen der Solidarität die Regenbogenfahne vor dem Rathaus. V.l.: Sozialstadtrat Detlef Wagner, ein Vertreter der LGSBTTIQ*-Community, Gleichstellungsbeauftragte Kathrin Lück, Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann, Aaaron Sagui, der Gesandte der israleischen Botschaft und BVV-Vorsteherin Anne Hansen.
Bild: BACW/Plath
Pressemitteilung vom 21.07.2021

Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann hat am Mittwoch, 21. Juli, um 12 Uhr gemeinsam mit Bezirksverordnetenvorsteherin Annegret Hansen, der Gleichstellungsbeauftragten Katrin Lück, Sozialstadtrat Detlef Wagner sowie der LGSBTTIQ*-Community die Regenbogenfahne vor dem Rathaus Charlottenburg an der Otto-Suhr-Allee 100 gehisst. Als Gast nahm auch Aaron Sagui, der Gesandte der isralischen Botschaft an der Verasntaltung teil.
Im Rahmen der „Pride Week“ setzt der Bezirk mit dieser, bereits gute Tradition gewordenen Aktion erneut ein deutliches Zeichen für Gleichberechtigung und gegen Homo- und Transphobie.

Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann:

Die Entscheidung der Union of European Football Association (UEFA), die Münchener Allianz-Arena nicht in den Farben des Regenbogens zu beleuchten, hat deutlich gemacht, wie sehr wir auch im Jahr 2021 als offene Gesellschaft noch immer gefordert sind, uns aktiv für ein respektvolles Miteinander einzusetzen. Dies gilt insbesondere auch mit Blick auf die desaströse Situation in Georgien, wo der queeren Community der staatliche Schutz zur Durchführung der öffentlichen Pride-Demonstration u.a. auf Druck der orthodoxen Kirche verweigert und deshalb abgezogen wurde. Auch bei uns nehmen queerfeindliche Beleidigungen und Gewaltvorfälle signifikant zu. Eine wichtige Aufgabe für den neuen Bundestag ist es, dass nicht binäre sowie trans- und intergeschlechtliche Menschen im Recht gleichbehandelt werden und es deshalb endlich zu einer Reform des Transsexuellengesetzes kommt. Charlottenburg-Wilmersdorf steht demgegenüber für Weltoffenheit, Akzeptanz und gleichberechtigte Vielfalt.

Im Auftrag
Brühl