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Gesundheitsplanung

Die Gesundheitsplanung verfolgt das Ziel, die gesundheitliche Situation und Lebensqualität der Menschen im Bezirk zu verbessern und ist im Gesundheitsdienst-Gesetz (GDG) beschrieben. Nach § 6 GDG beinhaltet die Gesundheitsplanung die Bestands- und Bedarfsanalyse, die Entwicklung von fachlichen Zielvorstellungen für die Sicherstellung der gesundheitlichen Versorgung und deren Weiterentwicklung auf der Grundlage der Gesundheits- und Sozialberichterstattung.

Bezirkliche Gesundheitsplanung ist also systematisch angelegt. Sie findet ihre Handlungsgrundlage in Gesetzen und Leitfäden. Gesundheitszielprozesse werden ausgehend von bezirklichen Bedarfen ausgerichtet, die direkt in Interviews erhoben oder durch Gesundheitsberichte abgebildet worden sind. Die Bedarfe werden gemeinsam mit den relevanten Akteuren verdichtet und ein Maßnahmen-Katalog erarbeitet, der die Basis für die weitere Umsetzung bietet.

Es wird deutlich, dass Gesundheitsplanung Netzwerkarbeit ist. Das ist sie notwendigerweise. Nur durch eine Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Disziplinen und Bereichen wird das Ideal der Ottawa-Charta der WHO von 1986 erreicht werden können. Nach diesem Ideal geht es um die Etablierung einer gesundheitsfördernden Gesamtpolitik, mit dem Ziel, ein umfassendes Wohlbefinden der Menschen im Bezirk anzustreben.

Ausgewählte Aufgaben der Gesundheitsplanung in Charlottenburg-Wilmersdorf:
• Begleitung des bezirklichen Gesundheitszieleprozesses
• Bezirkliche Koordination des Gesunde Städte-Netzwerks
• Gesundheitsplanung für die Modellregion Charlottenburg-Nord

Berlin bewegt sich

Gruppe von Menschen Hand in Hand zusammen im Park
Bewegungsangebote ohne Barrieren
Bild: Rawpixel/ Depositphotos.com

„Berlin bewegt sich“ lautet das landesweite Vorhaben, in dessen Rahmen bis Ende 2021 niedrigschwellige Bewegungsangebote im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf mit insgesamt 10.000 Euro gefördert werden sollen. Insbesondere in der aktuellen Zeit, in der Bewegungsangebote pandemiebedingt nicht stattfinden konnten, wird deutlich, welchen Stellenwert Bewegungsorte und -angebote haben. Doch schon vor den Lockdown-Phasen gab es nicht immer und für jeden die passenden Angebote in ausreichender Zahl.

Gesucht werden deshalb Akteure, die im Bereich niedrigschwelliger Bewegungsangebote aktiv sind oder sein, Neues schaffen oder Bestehendes und Bewährtes ausbauen wollen.

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung (SenGPG) stellt für Projekte, die zum Kontext von „Berlin bewegt sich“ passen, jährlich 10.000 Euro für jeden Bezirk zur Verfügung. Diese Gelder sollen gezielt weitergegeben werden.

Einladung zum Online-Forum

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Einladung zum Austausch und zur Interessensbekundung

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