Jetzt abstimmen für den Integrationspreis Charlottenburg-Wilmersdorf 2025!

Integrationspreis

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

vielen Dank, dass Sie an der Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger teilnehmen!

Sie haben zwei Stimmen. Eine für die Kategorie Einzelpersonen und eine für die Kategorie Gruppe.

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Christoph Leucht

Einzelpersonen

Christoph Leucht

Herr Leucht ist seit vielen Jahren in Berlin im Bereich der Bildungs- und Empowerment-Arbeit für und mit Roma tätig. Er gehört selber nicht der Minderheit an, hat es aber geschafft, in breiten Teilen der Community Vertrauen zu gewinnen, u.a. durch seine offene, wertschätzende Haltung.
Er engagiert sich v.a. für migrantische Roma und hat mit seinem Team die erfolgreichen Projekte “Pakiv”, “Amari Zor” und “Romano Sfato” entwickelt.
Im Pangea-Haus gibt es mittlerweile einen Ort für migrantische Roma, die soziale Unterstützung brauchen. Darüber hinaus ist Hr. Leucht in der Advocacy-Arbeit tätig und bietet Fortbildungen für Verwaltung und Öffentlichkeit ab.

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Natalia Marmolejos Feliz

Frau Marmolejos ist eine außergewöhnlich engagierte und hilfsbereite Frau, auf die auch die Nachbarschaft sich jederzeit verlassen kann. Trotz ihrer anspruchsvollen Vollzeitstelle in der Pflege ist sie nahezu in vielen Veranstaltungen unterstützend aktiv, bringt Menschen in Kontakt und setzt sich besonders für diejenigen ein, die Benachteiligungen erfahren. Sie übernimmt außerdem Verantwortung im Haus der Nachbarschafft.

Ihre Care-Arbeit geschieht oft im Hintergrund und bleibt für viele unsichtbar, doch sie ist mit ihrer Wärme, ihrem Blick für Andere und ihrer verbindenden Art für das soziale Miteinander unverzichtbar und macht Integration im Alltag erlebbar.

Ehsan Djafari

Ehsan Djafari

Ehsan Djafari steht für gelebte Integration. Aus eigener Fluchterfahrung heraus engagiert er sich seit vielen Jahren in Charlottenburg-Wilmersdorf für Teilhabe, Gleichberechtigung und Vielfalt.
Als Gründer und Vorstandssprecher der Iranischen Gemeinde in Deutschland leitet er mit Herz und Verantwortung Projekte wie Integrationslots*innen, GUIDE und Wohnungsberatung, die täglich Menschen stärken.
Im Beirat für das Partizipation und Integration, im Pangea-Haus und bundesweit setzt er sich für Demokratie, Zusammenhalt und gegen Diskriminierung ein, mit Erfahrung, Haltung und Menschlichkeit.

Safia Yazanoglu

Safia Yazanoğlu

Die SAYA Initiative ist seit 12 Jahren in Charlottenburg-Wilmersdorf aktiv. Safia Yazanoğlu engagiert sich seit vielen Jahren mit großem Herz für benachteiligte Frauen, insbesondere für jene mit Erfahrungen von Zwangsheirat und ohne schulische Bildung. Durch gemeinsame Aktivitäten fördert sie Frauen in herausfordernden Lebenssituationen und stärkt sie als aktive Mitglieder einer vielfältigen Gesellschaft.
Aus Eigenmitteln und selbst organisierten Spenden realisiert sie Tanz-, Kultur- und Konzertprojekte sowie einen Frauenchor, die Selbstbestimmung, Empowerment und Sichtbarkeit von Frauen fördern. Mit unermüdlichem Einsatz und großer Kreativität setzt sie sich für Teilhabe und Gleichberechtigung ein.

Maria Smolko

Maria Smolko

Maria Smolko engagiert sich herausragend für die Integration von Zugewanderten – insbesondere in den Bereichen Bildung und Arbeitsmarkteingliederung. Mit großem Einfühlungsvermögen und fachlicher Kompetenz begleitet sie Menschen bei der Anerkennung ihrer Abschlüsse, der beruflichen Orientierung sowie auf dem Weg in Beschäftigung, Ausbildung oder Studium. Ihre Workshops, Präsentationen und individuelle Beratung sind für viele eine wertvolle Unterstützung auf dem Weg in Bildung und Beruf. Durch ihr unermüdliches Engagement schafft sie Perspektiven, stärkt Selbstvertrauen und leistet einen spürbaren Beitrag zu gelingender Integration in Berlin und darüber hinaus.

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Razia Hashemi

Razia Hashemi kam 2013 als geflüchtete Frau aus Afghanistan nach Berlin. Ohne Schulerfahrung erwarb sie den erweiterten Schulabschluss und schloss die Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten ab. Seit über drei Jahren arbeitet sie in einer Hausarztpraxis in Spandau, unterstützt Patient*innen mit und ohne Migrationsgeschichte und wirkt sprach- sowie kulturvermittelnd. Ehrenamtlich in der Deutsch-Afghanischen Freundschaftsgesellschaft Baaham e.V. organisiert sie Informationsangebote, begleitet und ermutigt insbesondere afghanische Frauen und Mütter zu Schulabschluss, Ausbildung und Beruf – als Rollenmodell, ein wichtiger Beitrag zu Integration und Teilhabe.

Mehmet Dedeoglu

Mehmet Dedeoğlu

Mehmet Dedeoğlu, Gastarbeiterkind und Berliner seit 1959, dokumentiert seit Jahrzehnten mit Herz und Kamera das Leben migrantischer Communities. Seine Ausstellungen – u.a. „60 Jahre Anwerbeabkommen“, „Erste Generation Frauen in Charlottenburg-Wilmersdorf“ und die Fotoserie über Migrant*innen-Geschäfte im Klausener Kiez – machen Biografien sichtbar, die sonst oft übersehen werden. Er ist nicht nur Fotograf, sondern auch Chronist der Vielfalt, Brückenbauer und Stimme des Kiezes. Charlottenburg-Wilmersdorf lebt durch Menschen wie ihn.

Abstimmung Einzelpersonen

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Gruppen

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Aufsuchende Sozialarbeit in Hotels und Hostels

Seit über einem Jahr setzt sich das Projekt dafür ein, dass geflüchtete Menschen, die aus der Not heraus in Hotels untergebracht
werden, die gleiche soziale Betreuung und psychologische Unterstützung erhalten wie jene, die in regulären Geflüchtetenunterkünften leben. Unter teils sehr schwierigen Bedingungen bieten die Kolleg*innen des Projekts den Bewohner*innen ihre Unterstützung und Expertise an. Ziel ist es, die unterschiedlichen Startvoraussetzungen der Geflüchteten wenigstens ein Stück weit auszugleichen und so die Grundlage für Integration und gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe zu schaffen. Seit Januar 2024 bis heute werden 12 Hotels mit 3500 Geflüchteten von einem 50 Personen-Team betreut.

Lehrreich WM

Lernzeit Berlin gUG

Lernzeit Berlin gUG wird für den Integrationspreis nominiert, weil sie Kindern und Jugendlichen, besonders geflüchteten, den Weg in Bildung und Gesellschaft ebnet. Durch Sprachförderung, Hausaufgabenhilfe und individuelle Lernprogramme werden schulische Lücken geschlossen und Integration nachhaltig gefördert. Die enge Zusammenarbeit mit Schulen, Kindern und Unterkünften schafft sichere Lernräume, gibt Familien Orientierung und stärkt soziale Teilhabe.
Die Lernzeit Berlin gUG leistet so einen wichtigen Beitrag zu Chancengerechtigkeit und der Willkommenskultur in Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf. Auch die Unterkünfte sind seit Jahren von der Zusammenarbeit mit der Lernzeit Berlin gUG begeistert.

Das Team "Sprachunterricht in der Ulme 35" posiert beim gemeinsamen Frühstück. Auf dem Bild sind fünf Frauen und ein Mann.

Deutschkurse in der Ulme 35

Die Gruppe engagiert sich seit über zehn Jahren mit kostenlosem und ehrenamtlichem Deutschunterricht für Geflüchtete.
Rund fünfzehn freiwillige Lehrkräfte unterrichten derzeit in fünf Kleingruppen mit jeweils bis zu zehn Teilnehmenden auf den Niveaustufen A1 bis B1/B2. An vier Tagen pro Woche werden regelmäßig je zwei Stunden Unterricht angeboten – kontinuierlich, verlässlich und außerhalb der Schulferien.

Theatergruppe Divan

Interkulturelles feministisches Frauen-Theater

Die Feministische Frauentheatergruppe Divan wurde im Oktober 2024 im Nachbarschaftszentrum Divan gegründet und stärkt seitdem migrantische Frauen durch Theaterkunst. Fünf Monate später zeigte sie das zweisprachige Stück „Die Geschichte der Mimose“ auf Türkisch und Deutsch – am 8. März und in der Anti-Rassismus-Woche. Das Projekt fördert Selbstbewusstsein, Sichtbarkeit und Teilhabe von Migrantinnen und zeigt, wie kraftvoll Theater als Werkzeug der Integration wirkt.
Nominiert wird das Feministische Frauentheater, weil es migrantischen Frauen eine Bühne gibt – für ihre Stimmen, Geschichten und Stärke. Es steht für gelebte Vielfalt, künstlerischen Widerstand und gesellschaftliche Mitgestaltung.

Abstimmung Gruppen

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