Neuigkeiten für 2019

Aktuelles

FrauenMärz
Unter der Rublik Equal-Pay-Day & Frauenmärz finden Sie aktuelle Informationen zum EPD und zur Aktion der Gleichstellungsbeauftragten zum FrauenMärz.
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"Echte Kids sind anders als in der Werbung"

Wir beginnen mit dem Projekt „Echte Kids sind anders als in der Werbung – Geschlechterrolle vorwärts!“ – Ein kostenloses Angebot für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der Kinder- und Jugendarbeit, Studierende in diesen Bereichen und interessierte Jugendliche zur Aufklärung über Gender in Werbung und Medien.

Im Fokus des ersten Workshops, der im Rathaus Charlottenburg stattfindet, steht die medienkritische Auseinandersetzung mit sexistischer, aus anderen Gründen menschenfeindlicher Werbung und deren überholten Rollenbildern. Genderstereotype oder andere negative Bilder sollen benannt, erkannt und kritisch thematisiert werden.
In der Projektbeschriebung (PDF-Download) finden Sie weitere Informationen.

Projektbeschreibung

PDF-Dokument (133.1 kB)

FrauenForum Altersvororge

FrauenForum Altersvorsorge
Das Projekt “FrauenForum Altersvorsorge” beginnt mit der kostenlosen Auftaktveranstaltung “Stolperstein Altersarmut?” am 10. April 2019, ab 15 Uhr.

Ablauf am 10. April 2019:

15 Uhr

  • Info-Börse zu Altersvorsorge mit verschiedenen Ausstellern
  • Kaffee und Kuchen

16 Uhr

  • Eröffnung BzBm & GleichB
  • Vorstellung der Workshops des “FrauenForums Altersvorsorge”
  • Input-Referat von Frau Brühl, Berliner Morgenpost

Ab ca. 17 Uhr

  • Vorstellung der einzelnen Workshops im Foyer durch die Referentinnen (Anmeldungen sind vor Ort möglich)
  • parallel bleibt die Info-Börse geöffnet

Ihre Teilnahme an den Workshops und der Auftaktveranstaltung ist KOSTENFREI.

Workshopreihe Thema Altersvorsorge
Die Workshopreihe wird für Frauen in der weitgespannten Altersgruppe von 30-65 Jahre angeboten, um Kenntnisse und Fähigkeiten zu vermitteln, eine Vorsorge für das Alter durch verschiedene Instrumente des gesellschaftlichen Angebots, aber auch durch Alternativen, in die Hand zu nehmen. Themen der Workshops sind zum Beispiel Gesundheit und Krankenversicherung, Finanzen, Rente und private Vorsorge, Netzwerkbildung und Analyse der Wohnsituation. Angeboten wird jedes Modul
zwei Mal, jeweils in einem Tages- und in einem Abendangebot, um auch insbesondere erwerbstätigen Frauen die Teilnahme zu ermöglichen.

Demnächst folgen weitere Informationen zu den Workshops und zur Anmeldung.

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Ausstellungseröffnung DDR Frauen
v.l. Dunja Schimmel (AsF), Gerlinde Scheer (Vorstandsmitglied des Vereins der in der DDR geschiedenen Frauen e.V.), Katrin Lück (Gleichstellungsbeauftragte), Marion Böker (Deutschen Frauenring Landesverband Berlin e.V.)
Bild: Dunja Schimmel

Gleichstellungsbeauftragte Katrin Lück: “Zum Auftakt dieses Jahresschwerpunktes widme ich mit einer Ausstellung zu einem besonderen Kapitel der durchaus bestehenden Vielfalt von Altersarmut einem Personenkreis von Frauen die Aufmerksamkeit, die sich mit Hilfe des Frauenrechtsausschusses der Vereinten Nation (CEDAW) spätes Gehör für ihr Anliegen verschaffen.

FRAUEN KÄMPFEN UM IHR RECHT – In der DDR geschieden, durch den Einigungs-vertrag diskriminiert”

Die Eröffnung fand am 9. Januar 2019, im Rathaus Charlottenburg, Rathausgalerie, statt. (Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin). Die Ausstellung kann bis zum 28. Januar 2019 besucht werden.

Eröffnent wurde die Ausstellung durch die Gleichstellungsbeauftragte Katrin Lück, den Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann, die Vorstandsmitglied des Vereins der in der DDR geschiedenen Frauen e.V., Gerlinde Scheer und vom Deutschen Frauenring Landesverband Berlin e.V., Marion Böker.

Die Ausstellung wird in Kooperation mit dem Verein der in der DDR geschiedenen Frauen e.V. und dem Deutschen Frauenring Landesverband Berlin e.V. gezeigt.

Nachbetrachtung der Eröffnung
Katrin Lück: “Welche Relevanz hat der Kampf von Frauen aus der ehemaligen DDR, die ungefragt in die Altersarmut gerieten, um ihre Renten- und Entschädigungsansprüche für die City West? Nun, auf den ersten Blick werden sich viele sagen, keine. Wir sind in unserer City West jedoch oftmals zurecht stolz darauf, uns weltoffen zu geben, für Demokratie und die Wahrung von Menschenrechten eine Lanze zu brechen. Letzteres oft mit Blick auf Länder, die über weniger tolerante Gesellschaftsformen verfügen. Als ich über den Deutschen Frauenring Landesverband Berlin e.V., mit Sitz in unserem Bezirk, von dem Anliegen jener Frauen aus der ehemaligen DDR erfuhr, war ich betroffen. Eine Bevölkerungsgruppe von ursprünglich 800.000 Frauen, die vom geltenden Recht – nicht eines Staates, der Rechtsstaatlichkeit nicht verinnerlicht hat, sondern im Gegenteil – “systemisch diskriminiert” werden. So stellte es die von den Betroffenen angerufene UN-Menschenrechtskommission vor mehr als 3 Jahren fest. Die Kommission wandte sich mit einem klaren Handlungsauftrag an die Bundesregierung. Bis März 2019 muss eine steuerfinanzierte Lösung zur Entschädigung und zur laufenden Rentenzahlung gefunden werden. Gut 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ganz unterschiedlicher Herkunft und gesellschaftlicher Verankerung waren bei der Eröffnung der Ausstellung über den Kampf jener Frauen anwesend. Die Bilder und Biografien der Frauen erzählen ihre Geschichte. Wer sich die Tafeln anschaut, wird erstaunt sein, denn all jene Frauen könnten auch inmitten unserer City West leben. Seniorinnen, die ihr ganzes Leben gearbeitet haben, Kinder großzogen, Verantwortung in der Gesellschaft trugen und noch immer durch zivilgesellschaftliches Engagement tun. Altersarmut hat viele Gesichter. Bis zum 28. Januar 2019 zeigt sie sich mit einem speziellen Thema, das aber gerade zur Weltoffenheit der City West gut passt und die sich einsetzt für die Achtsamkeit gegenüber Menschenrechten. Im Rathaus Charlottenburg, in der Rathausgalerie. Wer heute nicht dabei sein konnte…ein Blick und sicher auch ein zweiter lohnt sich. “

Eröffnungsrede Gerlinde Scheer

PDF-Dokument (239.7 kB) Dokument: Gerlinde Scheer, Vorstandsmitglied des Vereins der in der DDR geschiedenen Frauen e.V.

UCW - Anmietung Turn- und Konferenzraum

Im UCW (Unternehmerinnencentrum West) haben Sie die Möglichkeit verschiedene Räume anzumieten.

Besprechungsraum

Sie suchen einen Besprechungs- oder einen Seminarraum? Stundenweise, ab und zu, oder auch regelmäßig? Sie arbeiten mit kleinen Gruppen und benötigen ein dazu passendes vernünftiges Preis-Leistungs-Verhältnis? Unser Besprechungsraum wird intern bereits rege genutzt und steht nun auch allen, die kein Büro im UCW haben, zur Verfügung.

Informationen und Anmietung unter: Besprechungsraum

Konferenzraum

Sie wollen zentral gelegen, mit Aussicht über Berliner Dächer tagen? Und dennoch ein vernünftiges Preis-Leistungs-Verhältnis vorfinden? Unser Konferenzraum wird von zahlreichen externen UnternehmerInnen, Gründern, Vereinen, Institutionen und Gruppen etc. genutzt. Auch Sie können ihn mieten, und zwar von Montag bis Sonntag, in der Zeit von 8:00 bis 20:00 Uhr
(Veranstaltungsbeginn). Sie können ihn stundenweise für Ihre Verantstaltung nutzen.

Informationen und Anmietung unter: Konferenzraum

Turnsaal

Der Turnsaal steht Ihnen von Montag bis Freitag in der Zeit von 8:00 bis 20:00 Uhr ( Veranstaltungsbeginn) zur Verfügung und kann sowohl stundenweise angemietet werden.

Informationen und Anmietung unter: Turnsaal

Bei Fragen steht Ihnen die Geschäftsstelle des UCW gerne und beratend zur Seite.
Sigmaringer-Straße 1, 10713 Berlin, unter der Telefonnummer 030-86 31 31 83 oder unter der E-Mail-Adresse info@ucw-berlin.de