Rotbuche

Rotbuche - Rotbuche

Rotbuche (Gartenform)
Fagus sylvatica f. purpurea (AIT.) SCHNEID.

Familie: Buchengewächse (Fagaceae)

Verbreitung: Städtische und private Anlagen

Rotbuche - Stamm einer Rotbuche

Besonderheiten:
Rotlaubige Gehölze entstehen in der Natur durch Mutation. Diese Besonderheit wird durch Auswahl für Ziersorten genutzt. Zahlreich sind die Cultivare der Rotbuche mit mehr oder weniger intensiv dunkelrot gefärbtem Laub. Der Wind bestäubt die Blüten der Buchen. Für viele Vogelarten und Säugetiere sind die Bucheckern eine wertvolle Nahrung.

Wuchs:
Der bis zu 30 m hohe Baum mit geradem Stamm entwickelt eine gewölbte, dichte Krone. Die silbergraue Rinde bleibt bis ins hohe Alter glatt.

Rotbuche - Blätter und Früchte einer Rotbuche

Knospen:
Die spindelförmigen, dünnen, zugespitzten, 15 – 20 mm langen Knospen werden von orange- bis rotbraunen Knospenschuppen umgeben.

Rotbuche - Früchte und Blättereiner Rotbuche

Blätter:
Wechselständig stehende, glänzende, rotgrüne Laubblätter sind an aufrechten Trieben schraubig, an abstehenden Trieben zweizeilig angeordnet. Die eiförmigen Blattspreiten mit jederseits 5 – 9 Seitenadern und wellig-buchtigen oder stumpf gezähnten Blatträndern sind 5 – 10 cm lang. Abgerundet, kegelförmig und oft schief ist die Blattbasis. Die Blattspitze endet spitz. Der Blattstiel ist 3 – 10 mm lang.

Blüten:
Im Mai erscheinen die Blüten in getrennten Blütenständen. Männliche Blüten hängen
in dichten, langgestielten Büscheln. Je 2 weibliche Blüten mit behaarter Blütenhülle stehen in aufrechten Blütenständen.

Früchte:
In einer stark verholzenden Fruchthülle, Cupula genannt, die außen mit aufrechten pfriemlichen Borsten versehen ist, sitzen 2 kastanienbraune, dreikantige Nüsse, die Bucheckern.